MELDUNGEN DER STADTVERWALTUNG

PAPIERKORB AM ELSTERWEHR ZERSTÖRT

Unbekannte rissen am Elsterwehr den großen Papierkorb aus seiner Verankerung und warfen ihn mitsamt dem Innenbehälter in den Fluss. Die Stadtverwaltung stellte das am 16. Oktober 2018 fest. Eine Bergung des Papierkorbes an dieser Stelle ist nicht möglich. Da gegenwärtig keine finanziellen Mittel für die Beschaffung eines neuen Papierkorbes bereitgestellt werden können, wird es am Rastplatz Elsterwehr vorerst keinen neuen Papierkorb geben. Die Stadt bittet die Bürger um Unterstützung, um derartigen Verhaltensweisen entgegenzuwirken und Randalierer zu stoppen. Wer Zeuge von rechtswidrigen Vorgängen oder Vandalismus wird, sollte nicht zögern, Beobachtungen und Hinweise an die entsprechenden Behörden weiterzuleiten. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Ortsteil Zwötzen konnte die Stadt Gera im Dezember 2017 die Rastplätze am Elsterufer entlang des Geh-/Radweges zwischen Debschwitzer Brücke und Elsterwehr mit neuen Papierkörben ausstatten. Seitdem wurden bereits mehrfach Innenbehälter entwendet bzw. zerstört und mussten ersetzt werden.


BILANZ ZUR BESEITIGUNG DER STRASSENSCHÄDEN

Die Stadt Gera zieht eine positive Bilanz bei der Behebung von Straßenschäden und arbeitet intensiv an deren Beseitigung weiter. Der Fachdienst Tiefbau ist als Straßenbaulastträger für etwa 650 Kilometer Straßen und etwa 350 Kilometer Gehwege im Stadtgebiet Gera verantwortlich. Deshalb sind 15 Mitarbeiter des Bauhofes ständig unterwegs um Löcher zu beseitigen, Unfallgefahren zu beheben und Straßen instandzusetzen. In diesem Jahr begann der Bauhof planmäßig am 4. April mit Instandhaltungsarbeiten an den Straßen und provisorischem Beseitigen von Schlaglöchern mit Asphalt. Mit Unterbrechungen durch 21 Ausfalltage wurden etwa 23 Wochen bis zum 5. Oktober ununterbrochen gearbeitet. Die Ausfälle ergaben sich in diesem Jahr aufgrund von Regentagen und in Folge von Reparaturarbeiten an der Asphaltmischanlage. Durch den Bauhof wurde die Zeit gleich genutzt, um Arbeiten an Entwässerungseinrichtungen, Gullys, Schlitzentwässerungen und Abschlägen vorzunehmen. Übrigens stammt die Substanz vieler kommunaler Straßen Geras noch aus der Vorwendezeit. Die Instandhaltung wird deshalb immer aufwendiger und kann oftmals nur noch provisorisch erfolgen, da die finanziellen Mittel für eine grundhafte Erneuerung der Anlagen derzeit nicht zur Verfügung stehen. Doch die Bauhofmitarbeiter geben ihr Bestes.
Im Zuge der Arbeiten an den Straßen wurden durch den Bauhof bis zum 5. Oktober etwa 700 Tonnen Heißmischgut verbaut. Die Ränder der größeren Flickstellen wurden in der Regel mit Bitumenemulsion verklebt, um das Eindringen von Oberflächenwasser zu verhindern. So werden Schäden vorgebeugt. Über 90 Straßenzüge wurden bisher durch den Bauhof bearbeitet und neun Straßenzüge und Ortsteile, wie Baumschulenweg, Groß- und Kleinaga, Großfalka und Kleinfalke, Röpsen, Straßen im Ostviertel, Zentrum und Altbieblach, durch Fremdfirmen instandgesetzt. Um Beschwerden schnell und zeitnah abarbeiten zu können, ist eine Kolonne zu wenig. So wurde zeitlich begrenzt mit einer zweiten Kolonne gearbeitet, um die Schadstellen am Ferberturm, Weg der Naturfreunde, Südhang und Zschippernweg sowie in der Lutherstraße, der Loreystraße, in Rubitz und in Roschütz zu beseitigen.
Um Kapazitäten zeitweise zu verstärken, wurden im Jahr 2018 erneut Arbeiten mit dem Patchmatikgerät des Bauhofes auf der Zufahrt zum Globus Gera, der Kaimberger Straße, Thüringer Straße, Zeulsdorfer Straße, Dehmelstraße, Wachsenburg Straße und Schomburg Straße und auf der Verbindung von Unterröppisch nach Schafpreskeln durchgeführt. Im Zuge der Vergabe von Patcharbeiten an eine Fremdfirma konnten in diesem Jahr die vorhandenen unfallgefährdenden Schadstellen auf der Nord- Süddurchfahrt, von der Eisenberger Straße bis zur B 92 (Aral Tankstelle) beseitigt werden. Es wurden und werden im Jahr 2018 insgesamt 16 weitere Kleinaufträge vergeben: Das reicht von der Instandsetzung einzelner Straßeneinläufe bis zu weiteren Beseitigung von Schäden an Straßen und Gehwegen, wie zum Beispiel der Ersatz der Gehwegplatten in Lusan, in der Saalfelder Straße und in der Pößnecker Straße, Instandsetzungsarbeiten in Oberröppisch, Bieblach Ost und der Zwötzener Straße. Auch die neue Oberflächenwasserführung an der Kuckucksdiele über eine Abschlagsrinne in ein parallel auf dem ehemaligen Dynamosportplatz angelegtes Auffangbecken wurde beauftragt und in guter Qualität hergestellt. Bis zum Jahresende werden noch Arbeiten in Thränitz, am Rasenweg und Kirchholz sowie in Liebschwitz, in der Clara-Viebig-Straße, Arminiusstraße, Leibnizstraße und Turmstraße erfolgen. 2018 wurde ebenfalls wieder eine Sanierung von Rissen durchgeführt. Durch diese Maßnahme werden gut erhaltenen Straßen in Gera für viele weitere Jahre instandgehalten und die Entstehung von Unfallgefahren sowie die Bildung von Schlaglöchern verhindert. Beispiele dafür sind im Wohngebiet Meuselwitzer Straße und auf der Meuselwitzer Straße selbst, auf der Braustraße, der Breitscheidstraße, der Straße des Friedens und Stadtrodaer Straße, der Schomburgstraße, Heinrichstraße, Becherstraße und im Ortsteil Wernsdorf.
Von insgesamt 17 Ortsteilen war der Bauhof des Fachdienstes bisher in elf Ortschaften mit Eigenkapazitäten tätig. Hier wurden sowohl unterschiedlichste Unfallgefahren auf Straßen als auch an Entwässerungseinrichtungen und Banketten und Gräben beseitigt. Zu den weiteren Aktivitäten des Bauhofes gehören unter anderem die Beseitigung von etwa 230 Unfallgefahrenstellen, der Einbau von etwa 150 Tonnen Fräsgut auf unbefestigten Wegen und die Instandsetzung von über 30 Straßeneinläufen.


WINTERVORBEREITUNG AUF DEN FRIEDHÖFEN

Auf den kommunalen Friedhöfen der Stadt Gera wird ab Donnerstag, 1. November, das Wasser abgestellt. Auf dem Ostfriedhof steht den Besuchern weiterhin eine Dauerzapfstelle links neben den öffentlichen Toiletten zur Verfügung. Das vorhandene Restwasser in den Becken kann aufgebraucht werden. Die Auffangbehältnisse auf den anderen Friedhöfen werden geleert.


SAMMLER- UND ANSICHTSKARTENBÖRSE

Historische Dokumente, Bücher, Ansichtskarten, Münzen u. a. können zur 48. Geraer Ansichtskarten und Papiersammlerbörse des Kultur- und Verschönerungsvereins im Kulturbund Gera e. V. gekauft, getauscht oder verkauft werden. Sie findet statt am Sonnabend, den 3. November 2018, von 9 Uhr bis 13 Uhr im großen Saal des Volkshauses Zwötzen in 07551 Gera, Liebschwitzer Straße 130. Für Informationen und Tischreservierungen steht die Rufnummer 0365 37303 zur Verfügung.
Zahlreiche Antiquare, Sammler, Numismatiker, Grafik und Buchhändler sowie Anbieter aus dem Raum Thüringen, Sachsen haben sich bereits angemeldet. Viele Besucher und Interessierte aus nah und fern werden zu dieser Börse wieder erwartet. Sicherlich wird der eine oder andere Sammler Bücherfreund, Heimatsammler usw. hier auch wieder eine Rarität, Erinnerungsstück, Weihnachtsgeschenk oder etwas für sein Sammelgebiet in Form von einem historischen Buch, Dokument, Ansichtskarte, Bild, Grafik, Foto, Münze, Orden, usw. finden.
Für die Verpflegung ist gesorgt.
Handelsgegenstand sind Ansichtskarten, Bücher, Schriften, Urkunden, historische Dokumente, heimatgeschichtliche Belege, Ansichten, Bilder, Gemälde, Stiche, Grafik, Briefmarken, Reclame, Werbung, Wertpapiere, Notgeld, Münzen, Orden, Militaria und anderes.


GEDENKVERANSTALTUNG

Am Freitag, den 9. November, vor 80 Jahren in der Zeit des Nationalsozialismus, brannten auch in Gera Synagogen und Wohnhäuser. Traditionell wird auch in Gera an diesem Tag der Opfer gedacht. Bereits 16.30 Uhr wird vor dem Synagogendenkmal in der Schülerstraße ein Kranz niedergelegt. Als Vertreter der Stadt nimmt Oberbürgermeister Julian Vonarb teil, als Vertreter der Kirchen u. a. Stephan Taubmann von der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde G 26. Um 17 Uhr wird wieder in der Kirche St. Trinitatis ein ökumenischer Erinnerungsgottesdienst abgehalten.


BETRIFFT STEUERZAHLUNGSTERMINE

Die Stadt Gera erinnert nochmals daran, dass auf die Erteilung von schriftlichen Jahresbescheiden zur Grundsteuer für das Kalenderjahr 2018 verzichtet wird, da die Hebesätze gegenüber dem Kalenderjahr 2017 unverändert geblieben sind. Mit dem letzten zugestellten Bescheid, entweder Jahresbescheid 2015 oder in den Folgejahren ergangene Bescheide, wurde allen Steuerpflichtigen mitgeteilt, dass der Bescheid bis zur Bekanntgabe eines neuen Bescheides gilt. Der Bescheid enthält unter „Bis zur Bekanntgabe eines neuen Bescheides, zahlen Sie bitte die nachfolgenden Beträge zu den angegeben Fälligkeiten.“ einen Zahlungsplan für Folgejahre mit den zu zahlenden Beträgen zu den aufgeführten Fälligkeiten.

Es wird nur ein neuer Grundsteuerbescheid zugesandt, wenn sich etwas ändert. Beispiele: Es würde ein neuer Steuermessbetrag gelten. Die Stadt Gera würde einen neuen Hebesatz beschließen. Oder das Grundstück wurde verkauft. Die gesetzlich vorgeschriebene Bekanntmachung der Grundsteuerbescheide erfolgte im „Geraer Wochenmagazin“ vom 27. Januar 2018 in den Öffentlichen Bekanntmachungen. Hier wurde auch auf die entsprechenden Zahlungstermine hingewiesen. Steuerpflichtige, die keine Einzugsermächtigung (SEPA-Mandat) erteilt haben, haben gemäß § 28 GrStG die Grundsteuer 2018 wie folgt zu begleichen:

– Quartalszahler zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November
– Halbjahreszahler zum 15. Februar und 15. August
– Zahler von Kleinbeträgen und Jahreszahler ohne Antrag zum 15. August
– Jahreszahler auf Antrag zum 1. Juli

Die Stadtverwaltung bittet um Beachtung, um Zahlungsverzug und damit verbundene weitere Kosten zu vermeiden.


NEUER GASTRONOM IM HOFWIESENBAD

Ab November 2018 werden im Hofwiesenbad wieder Speisen und Getränke angeboten. Nach langen Bemühungen ist es der Elstertal-Infraprojekt GmbH gelungen, wieder einen Gastronomen zu binden, welcher den Gästen im Hofwiesenbad künftig einen ansprechenden Imbiss anbieten wird.
So können die Badbesucher in der Zeit von 9 Uhr bis 20 Uhr aus einem reichhaltigen Angebot von Speisen und Getränken frisch zubereiteten Salaten und Antipasti, belegten Brötchen/Sandwiches, Ragout fin, Toast Hawaii, Bockwurst, Wiener, Chicken Nuggets und verschiedenen Beilagen, wie Pommes Frites, für das leibliche Wohl sorgen.
In der Freibadsaison 2018 konnten Sie den neuen Mieter, Herrn Holger Hoene, bereits im Naturbad Kaimberg kennen lernen und seine Speisen- und Getränke genießen.

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