UNFÄLLE UND VORKOMMNISSE IM STRASSENVERKEHR

Am Dienstag, den 10. September, ereignete sich gegen 15.15 Uhr in Ronneburg ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verletzt wurde. Der 75-jährige Fahrer des Kraftrades der Marke Piaggio befuhr die Landstraße L 1081 aus Richtung Raitzhain kommend in Fahrtrichtung der Ortslage Reust. Zur gleichen Zeit fuhr die 29-jährige Fahrerin eines PKW Opel die L 1081 in entgegengesetzte Richtung und hatte die Absicht, nach links in die Ronneburger Brunnenstraße abzubiegen. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, bei dem der Motorradfahrer schwer verletzt wurde und in der Folge an der Unfallstelle verstarb. Die PKW-Fahrerin sowie ihre vierjährige Tochter, die ebenfalls im PKW saß, blieben unverletzt. Die Geraer Polizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Aufgrund der Unfallaufnahme waren mehrstündige Absperr- und Umleitungsmaßnahmen notwendig.

In der Straße des Friedens kam es am 11. September kurz nach 15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen (zwei Renault, ein VW, ein Daimler). Nach derzeitigen Erkenntnissen bemerkte die 37-jährige Fahrerin des Renaults zu spät, dass die vor ihr befindlichen Fahrzeuge verkehrsbedingt hielten und fuhr auf den unmittelbar davor befindlichen PKW Renault auf. Dieser wiederum wurde auf die vor ihm befindlichen Fahrzeuge geschoben. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme kam es kurzfristig zu Verkehrseinschränkungen.

Weil er die Vorfahrt eines Straßenbahnfahrzeuges an der Kreuzung Nürnberger Straße/Werner-Petzold-Straße missachtete, verursachte ein 38-jähriger Daimler-Fahrer am 9. September kurz nach 16 Uhr einen Verkehrsunfall. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt. Allerdings entstand sowohl an dem Straßenbahnwagen als auch an dem PKW Daimler hoher Sachschaden. Die Geraer Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallgeschehen aufgenommen.

Der Fahrer eines PKW VW ersuchte am 9. September gegen 23.20 Uhr die Polizei um Hilfe. Kurz zuvor hatte er mit seinem Fahrzeug die Reichsstraße in stadtauswertiger Richtung befahren, und in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Laternenmast. An diesem entstand folglich Sachschaden. Auch sein Fahrzeug wurde stark beschädigt. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die hinzugerufenen Polizeibeamten allerdings Alkoholgeruch bei dem leicht verletzten Fahrzeugführer. Ein Test bei dem 25-Jährigen zeigte schließlich ein Ergebnis von über 1,6 pro mille an, sodass nun ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet wurde.

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