BETRUG AM TELEFON IN MEHREREN FÄLLEN

Mehrerer Geraer wurden am 5. Oktober telefonisch von Betrügern kontaktiert, so dass die Kriminalpolizei Gera ermittelt. Die Betrüger wandten hierbei verschiedene Betrugstaktiken an, um letzten Endes an das Geld bzw. die persönliche Daten der Geschädigten zu gelangen.

Die Täter gaben sich hierbei z. B. als angebliche Polizeibeamte aus, die eine Einbrecherbande gestellt haben. Im Zuge der vermeintlicher Festnahme seien Hinweise auf einen Einbruch bei den Geschädigten aufgetaucht. Desweiteren erhielt einer der Geschädigten von den Betrüger die Auskunft, dass angeblich von dessen Konto Geld nach Russland transferiert wurde, so dass man nun dringend dessen Kontodaten benötigte. Weiterhin versuchten die Betrüger durch sog. „Schockanrufe“ Geld von den Geschädigten zu ergattern indem sie sich als Angehöriger ausgaben, welcher einen schweren bzw. tödlichen Verkehrsunfall verursacht und hierfür eine größere Bargeldsumme benötige. Eine weitere Betrugsmasche endete auf damit, dass die Angerufenen nach der Seriennummer-Prüfung ihrer Banknoten angeblich Falschgeld zu Hause besäßen, welches sie nun vom Balkon werfen sollten.

Richtigerweise ging keiner der Geschädigten auf die Forderungen ein, sodass zum Glück niemanden ein Schaden entstand. Es handelt sich bei allen Geschehnissen und polizeibekannte Betrugstaktiken.

Am 6. Oktober meldeten sich Anwohner aus Gera, Greiz und Altenburg bei der Polizei, da sie von vermeintlichen Betrügern telefonisch kontaktiert wurden.

Dabei wandten die Betrüger meist die Masche des sogenannten „Schockanrufes“ an, indem sie als angeblicher Verwandter bzw. Enkel vermittelten, einen schweren oder gar tödlichen Verkehrsunfall verursachte zu haben. Zur Regulierung des Unfalles sei nun eine sehr hohe Bargeldsumme notwendig.

Zum anderen gaben sich die Betrüger als Polizeibeamte aus und erklärten, dass eine ominöse Überweisung vom Konto der Angerufenen ins Ausland gestoppt werden konnte. Zum Überprüfen sei nun der Download einer Software notwendig, um Zugang zum Konto des Angerufenen zu erhalten.

In allen Fällen handelt es um Betrugstaktiken. Ziel der Täter ist es, an Daten, Wertsachen oder Geld zu gelangen. Glücklicherweise erkannten die Angerufenen den Betrug, sodass kein Schaden entstanden sind. Die Polizei möchte an dieser Stelle noch einmal auf folgendes aufmerksam machen: Gehen Sie nicht auf die Forderungen der Anrufer ein. Seien Sie stets skeptisch bei Geldforderungen am Telefon. Geben Sie keine Daten an fremde Personen heraus. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzten. Halten Sie Rücksprache mit Vertrauenspersonen und informieren Sie Ihre Polizei.

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