{"id":10224,"date":"2020-01-28T10:49:41","date_gmt":"2020-01-28T09:49:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=10224"},"modified":"2020-01-31T23:21:14","modified_gmt":"2020-01-31T22:21:14","slug":"gvb-verwendet-seit-jahresbeginn-oekostrom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/01\/28\/gvb-verwendet-seit-jahresbeginn-oekostrom\/","title":{"rendered":"GVB VERWENDET SEIT JAHRESBEGINN &#8222;\u00d6KOSTROM&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Verkehrsbetrieb bezieht seinen elektrischen Strom seit dem 1. Januar 2020 vollst\u00e4ndig aus regenerativen Quellen. Der j\u00e4hrliche Bedarf des GVB an Elektrizit\u00e4t liegt bei rund 6515 Megawattstunden, wovon nahezu 80 % f\u00fcr den Stra\u00dfenbahnbetrieb verwendet werden. Stra\u00dfenbahnfahrzeuge gelten dabei nicht erst seit heute als eine der umweltfreundlichsten Fortbewegungsmittel. Knapp 11,3 Millionen Fahrg\u00e4ste nutzten im Jahr 2019 die Stra\u00dfenbahn. Das sind rund 77 % aller Fahrg\u00e4ste des GVB.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Stadt Gera hat in ihrem Klimakonzept ihre klimapolitischen Ziele verankert. Ein Ziel besteht darin, durch den Bezug von \u00f6kologischem Strom den Schadstoffaussto\u00df zu senken. Mit dem Bezug von zertifiziertem \u00d6kostrom durch die GVB gehen wir nun einen weiteren Schritt in der Umsetzung unserer Ziele voran\u201c, sagte der Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Gera, Julian Vonarb. \u201eMit der Umstellung auf \u00f6kologischen Strom bei der GVB kommen wir nicht nur der klimapolitischen Zielsetzung der Stadt Gera einen Schritt n\u00e4her, sondern m\u00f6chten auch einen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele in Deutschland und zur Verkehrswende leisten\u201c, erg\u00e4nzt das Stadtoberhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Verkehrsunternehmen setzen heute verst\u00e4rkt auf Elektrobusse, um vorgeschrieben Grenzwerte f\u00fcr die Feinstaubbelastung und die Belastung durch Stickoxyde nicht zu \u00fcberschreiten. W\u00e4hrend im Westen Deutschlands viele St\u00e4dte in den siebziger Jahren Stra\u00dfenbahnen zugunsten dieselbetriebener Omnibusse abgeschafft haben und St\u00e4dte wie Kiel oder Wiesbaden Stadtbahnsysteme wieder einf\u00fchren wollen, haben die mittelgro\u00dfen St\u00e4dte in Th\u00fcringen am Stra\u00dfenbahnbetrieb festgehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas gereicht uns heute zum Vorteil\u201c, sagt dazu der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der GVB Thorsten R\u00fchle. \u201eWir m\u00fcssen nicht erst \u00f6kologisch umdenken, sondern unsere Stra\u00dfenbahnen sind schon seit 1892 \u00f6kologisch unterwegs, auch wenn damals das Wort \u00f6kologisch noch niemand in den Mund nahm.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bis Ende letzten Jahres bezog der GVB aber noch einen Energiemix aus 61 % fossilen Energietr\u00e4gern, 2,4 % Kernenergie und 36,6 % erneuerbaren Energien. Seit Januar nun bezieht das Unternehmen seinen Strom zu 100 % aus skandinavischer Wasserkraft. Den Weg zu mehr \u00d6kologie ebnete dabei der Aufsichtsrat.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLetztes Jahr hat die GVB ihren Strombezug europaweit ausgeschrieben. Neben dem sogenannten grauen Strom hat sie auch Angebote f\u00fcr \u00f6kologischen Strom eingefordert. Einziger Anbieter f\u00fcr 100 % \u00f6kologischen Strom war dabei die Energieversorgung Gera, die auch den Zuschlag erhalten hat. Durch diese Entscheidung spart die GVB 1210 Tonnen CO2 j\u00e4hrlich ein\u201c, sagt Julian Vonarb, der zugleich Mitglied des Aufsichtsrates ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mehrpreis von \u00f6kologischen Strom zu den Angeboten mit sogenannten grauen Strom wirkt sich dabei nicht auf die Fahrpreise aus. \u201eW\u00fcrden wir die Mehrkosten auf unsere Kunden umschlagen, dann w\u00fcrde sich eine Fahrt um 0,00045 Euro verteuern. Das tun wir nat\u00fcrlich nicht, auch deshalb, weil unsere Fahrscheinautomaten so kleine M\u00fcnzen nicht annehmen\u201c, merkt dazu Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thorsten R\u00fchle an.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Umstieg auf 100 % \u00d6kostrom nimmt der GVB zum Anlass, f\u00fcr mehr \u00f6kologisches Fahren zu werben. Eigens hierf\u00fcr hat der GVB einen Wagen mit der Aufschrift \u201eWir fahren zu 100 % \u00f6kologisch. Fahren Sie mit\u201c versehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir wollen mit unserer \u00d6ko-Bahn darauf aufmerksam machen, dass wir mit unseren Stra\u00dfenbahnen einen Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten. Stra\u00dfenbahnen sind dabei ein sehr viel nachhaltigeres Bef\u00f6rderungsmittel als beispielsweise Elektrobusse. Sie fassen mehr Fahrg\u00e4ste und k\u00f6nnen \u00fcber drei\u00dfig Jahre oder l\u00e4nger eingesetzt werden, w\u00e4hrend die Lebensdauer der Batterien bei Elektrobussen vorsichtig mit etwa acht Jahren eingesch\u00e4tzt wird. Letztendlich ist auch das Elektroauto nur umweltfreundlich, wenn die Batterien mit \u00f6kologischen Strom nachgeladen werden. Das sollte man nicht vergessen. Wir haben daran gedacht\u201c, sagt Thorsten R\u00fchle.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem speziellen ABO-Angebot richtet sich der GVB an alle \u00d6PNV-Gelegenheitsfahrer und Neukunden, die auf diesen Weg einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten wollen. Mit der Aktion \u201e4 f\u00fcr 3\u201c k\u00f6nnen Neukunden zum Preis f\u00fcr drei Monate vier Monate lang die Fahrzeuge des GVB nutzen. <\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der Verkehrsbetrieb bezieht seinen elektrischen Strom seit dem 1. Januar 2020 vollst\u00e4ndig aus regenerativen Quellen. 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