{"id":10244,"date":"2020-01-30T21:36:25","date_gmt":"2020-01-30T20:36:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=10244"},"modified":"2020-01-30T21:36:27","modified_gmt":"2020-01-30T20:36:27","slug":"bauarbeiten-auf-untermhaeuser-friedhof-beendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/01\/30\/bauarbeiten-auf-untermhaeuser-friedhof-beendet\/","title":{"rendered":"BAUARBEITEN AUF UNTERMH\u00c4USER FRIEDHOF BEENDET"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Eine der gr\u00f6\u00dften Bauma\u00dfnahmen seit mehr als 20 Jahren auf einem st\u00e4dtischen Friedhof ist abgeschlossen. Lesen Sie hierzu die Mitteilung der Geraer Stadtverwaltung.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem Aufschrei begannen die Bauma\u00dfnahmen auf dem Untermh\u00e4user Friedhof: \u201eWie k\u00f6nnt ihr die Douglasien f\u00e4llen?\u201c. Das war 2017 der meist geh\u00f6rte Vorwurf an das Geraer Amt f\u00fcr Stadtgr\u00fcn. Nach Aufkl\u00e4rung zum Fall setzte sich Anerkennung durch f\u00fcr eine der gr\u00f6\u00dften Bauma\u00dfnahmen seit mehr als 20 Jahren auf einem Geraer Friedhof. Dabei wurde eine komplette, noch aus dem 19. Jahrhundert stammende, Abteilung neu gestaltet. Die Stadtverwaltung Gera investierte aus Eigenmitteln rund 230&#8217;000 Euro. Mit dem jetzt abgeschlossenen zweiten Bauabschnitt sch\u00e4tzt Amtsleiter Matthias Mittenzwey ein: \u201eWir haben ein gutes Ergebnis erreicht bei der Sanierung am historischem Standort.\u201c Neben neuen Wegen und Einfas\u00adsungen, Papierk\u00f6rben und B\u00e4nken sei auch die von der Bev\u00f6lkerung gew\u00fcnschte Form der Baumbestattung jetzt hier m\u00f6glich. Wie auch auf dem Ostfriedhof finden die Urnen naturnah kreisf\u00f6rmig direkt unter B\u00e4umen ihren Platz. Erste Bestattungen gab es bereits.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim schweifenden Blick \u00fcber den Friedhof bleibt Mittenzwey im angrenzenden Stadtwald stehen. Auch diesen bewirtschaftet sein Amt auf einer Fl\u00e4che von \u00fcber 837 Hektar. Der Wald macht ihm Sorgen. Die Sommer mit Hitze und Trockenheit setzen ihm genauso zu wie Borkenk\u00e4fer und St\u00fcrme. \u201eZwar geht es unserem Wald noch relativ gut. Wir haben einen von F\u00f6rster Ronald Felgner gezogenen Mischwald. Der ist resistenter als beispielsweise eine Fichten-Monokultur. Der Brocken mit toten Fichtenw\u00e4ldern weit und breit ist ein furchtbares Beispiel. Aber auch bei uns sterben allein aufgrund der Trockenheit \u00fcber einhundert Jahre alte Buchen und alte L\u00e4rchen\u201c, so Mittenzwey. Er vergleicht den Zustand des Waldes mit einer \u201emindestens mittelschweren \u201aBronchitis\u2018. Wir m\u00fcssen sehr viel Aufwand betreiben, damit sich der Zustand nicht verschlechtert\u201c, so der Waldfachmann. Das hei\u00dfe vor allem: dem Borkenk\u00e4fer zu Leibe r\u00fccken und ihm die Lebensbedingungen erschweren. Daf\u00fcr entfernt das Amt f\u00fcr Stadtgr\u00fcn das viele Schadholz im Wald, das vor allem durch die Fr\u00fchjahrsst\u00fcrme 2019, Benjamin, Bennet, Eberhard und Franz anfiel. So wird verhindert, dass sich der Borkenk\u00e4fer im Schadholz vermehrt und im gesunden Wald ausbreitet. Und: \u201eWir m\u00fcssen B\u00e4ume f\u00e4llen, um gesunde B\u00e4ume zu sch\u00fctzen\u201c, so Waldfachmann Mittenzwey. Sobald an einem Baum Bohrmehl sichtbar ist, ist \u201eder Wurm drin\u201c. Bleibt der Baum stehen, vermehren sich die K\u00e4fer und befallen die n\u00e4chsten B\u00e4ume. Deshalb muss der Baum schnellstens weg. Nachbarb\u00e4ume sind meist auch mit betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den rund um Liebschwitz im Wald nistenden Schwammspinner-Raupen gebe es im Stadtwald \u00fcbrigens kaum Probleme. \u201eIm Stadtwald steht deshalb nicht Raupen-Eier-Bek\u00e4mpfung wie in Liebschwitz, sondern Baumschutz an\u201c, sagt Mittenzwey. Und um zerst\u00f6rten Wald wieder aufzubauen, arbeite das Amt auch am Baumnachwuchs. \u201eWir haben 2019 in Gr\u00f6\u00dfenordnungen Stecklinge gesetzt\u201c, erinnert Mittenzwey. Er dankt nochmals der Bev\u00f6lkerung und allen Initiativen f\u00fcr die gro\u00dfartige Hilfe bei Tausenden Stecklings\u00adpflan\u00adzungen. Und f\u00fcr die Reparatur vieler besch\u00e4digter Forstwege stehen vom Freistaat Th\u00fcringen rund 86&#8217;000 Euro Soforthilfe zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Amtsleiter Mittenzwey schaut jetzt wieder im Friedhof Untermhaus auf die neuen Wege und B\u00e4nke. Er stemmt die Arme in die Seite und sagt: \u201eNa dann, weiter geht&#8217;s\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Amt f\u00fcr Stadtgr\u00fcn sorgt mit 68 Besch\u00e4ftigten f\u00fcr Pflege beziehungsweise Betrieb von:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>160 ha Gr\u00fcn- und Parkanlagen einschlie\u00dflich Dahliengarten; das sind rund 160 Fu\u00dfballfelder, die zwei bis sechsmal j\u00e4hrlich gem\u00e4ht werden, f\u00fcr die Winterdienst, Anliegerpflichten, Planung und Umgestaltung laufend anstehen<\/li><li>60 Hektar Stra\u00dfenbegleitgr\u00fcn; rund 60 Fu\u00dfballfelder mit zwei bis dreimal j\u00e4hrlicher Mahd<\/li><li>rund 40&#8217;000 B\u00e4umen im Stadtgebiet (au\u00dferhalb des Stadtwaldes)<\/li><li>60 laufende Kilometer Hecken<\/li><li>71 Spielpl\u00e4tzen mit Planung und Bau der Anlagen<\/li><li>13 Friedhofe mit Friedhofsverwaltung, rund 30 ha Pflegefl\u00e4chen, zahlreichen Denkmalen, \u00fcber 1000 Bestattungen j\u00e4hrlich auf elf kommunalen Friedh\u00f6fe und zwei kirchlichen Friedh\u00f6fen; Betreibung des Krematoriums; Planung, Bau und Unterhalt von Grabanlagen<\/li><li>837 Hektar Stadtwald (entspricht rund 837 Fu\u00dfballfeldern), zuz\u00fcglich Kontrolle der Verkehrssicherheit an Waldr\u00e4ndern entlang von Stra\u00dfen<\/li><li>neun st\u00e4dtischen Brunnen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Eine der gr\u00f6\u00dften Bauma\u00dfnahmen seit mehr als 20 Jahren auf einem st\u00e4dtischen Friedhof ist abgeschlossen. 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