{"id":10279,"date":"2020-02-01T18:53:47","date_gmt":"2020-02-01T17:53:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=10279"},"modified":"2020-02-01T18:56:33","modified_gmt":"2020-02-01T17:56:33","slug":"buergeraktion-im-liebschwitzer-wald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/02\/01\/buergeraktion-im-liebschwitzer-wald\/","title":{"rendered":"B\u00dcRGERAKTION IM LIEBSCHWITZER WALD"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Rund 500 Geraer und Ausw\u00e4rtige durchforsteten am Samstag, den 1. Februar 2020, den Liebschwitzer Wald nach Raupengelegen. Lesen Sie hierzu die Mitteilung der Stadtverwaltung!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Am Hang des Liebschwitzer Waldes macht sich unter rund 500 Beteiligten eine Frau mit Eimer und Drahtb\u00fcrste in der Hand zu schaffen. Gefragt, ob sie Liebschwitzerin sei, sagt sie: \u201eNein, aber Geraerin.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Geist lebte am Samstag, den 1. Februar 2020, in Liebschwitz, und Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb beschrieb den Einsatz mit: \u201eGera hat heute Gera geholfen. Daf\u00fcr herzlichen Dank an alle f\u00fcr das Absammeln und f\u00fcr diesen Geist der Hilfsbereitschaft in der Stadt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Er blicke zuversichtlich auch in die n\u00e4chsten Monate, in denen weiter mit vereinten Kr\u00e4ften Ma\u00dfnahmen geplant werden, um die Raupen weiter zu dezimieren. Er k\u00fcndigte f\u00fcr die Stadtverwaltung an, die Liebschwitzer in diesem Jahr 2020 bei Auftritt der Raupen unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen durch Kehrmaschinen, Staubsauger mit speziellen Filtern, Trockeneisstrahler und Klebez\u00e4une. Der Th\u00fcringenforst bereite eine chemische Bek\u00e4mpfung vor, so diese im April noch notwendig sein sollte. <\/p>\n\n\n\n<p>Konkrete Hilfe kam am 1. Februar auch aus Sachsen und Nordrhein-Westfalen. Konrad Nickschick, Leiter des Amtes f\u00fcr Umwelt der Stadt Gera und ma\u00dfgeblich an der Organisation der Raupeneier-Absammelaktion beteiligt, hatte mit Ausw\u00e4rtigen gesprochen die ihm sagten: \u201eIhr habt uns beim Hochwasser geholfen, jetzt helfen wir euch bei den Raupen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_071.jpg\" alt=\"\" \/><figcaption><em>W\u00e4hrend einer kurzen Einweisung informierten der Leiter des Umweltamtes, Konrad Nickschick, Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb und der Liebschwitzer Ortsteilb\u00fcrgermeister Christian Hollandmoritz \u00fcber Ablauf der Absammelaktion. Christian Hollandmoritz zeigte anhand eines Astes ein Gelege. (Bild: C. Heinrich)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Konrad Nickschick m\u00f6chte weitere Hilfe von au\u00dfen nutzen. Mit der Universit\u00e4t Jena werde es Untersuchungen geben zur noch genaueren Vorhersage, wie viele Raupen in diesem Jahr ihren Weg ins Leben finden k\u00f6nnten. Daraus sollen pr\u00e4ziser die Ma\u00dfnahmen  zur weiteren Raupendezimierung abgeleitet werden. F\u00fcr die Gesamtentwicklung sei der nat\u00fcrliche Regulierungsmechanismus der Natur erw\u00fcnscht, so Nickschick weiter. Die Raupenvermehrung k\u00f6nnen einged\u00e4mmt werden, wenn es mehr nat\u00fcrliche Feinde der Raupen gibt. Diese w\u00fcrden sich im Normalfall jetzt verst\u00e4rken, weil sie ein \u00fcppiges Fressangebot vorfinden. Auf diese Weise h\u00e4tten sich Massenvermehrungen von Schwammspinnern in der Vergangenheit h\u00e4ufig entwickelt, womit nach zwei bis drei Jahren ein Massenaufkommen nat\u00fcrlicherweise zusammenbrach.<\/p>\n\n\n\n<p>Inwieweit der heutige Raupeneinsatz sp\u00fcrbare Effekte im Fr\u00fchjahr bringt, ist nicht genau auszumachen. Konrad Nickschick und viele andere Teilnehmer an der Aktion sagten dazu: \u201eWir haben heute Tausende Gelege zerst\u00f6rt. Das ist besser, als es nicht getan zu haben.\u201c Andere Teilnehmer hegten Zweifel, ob eine wirklich sp\u00fcrbare Linderung damit erreicht worden sei, weil vor allem in den oberen Bereichen der B\u00e4ume in hoher Zahl noch Eier abgelegt sind. Zur gemeinsamen Mittagszeit als Abschluss der Absammelaktion tauschten sich dar\u00fcber in Liebschwitz viele noch angeregt aus. Einig waren sich alle, weiterzumachen, um die Raupenplage in den Griff zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_070.jpg\" alt=\"\" \/><figcaption><em>Der Oberb\u00fcrgermeister unterst\u00fctzte die Aktion auch mit eigenem Einsatz im Wald. (Bild: C. Heinrich, Stadtverwaltung)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Oerb\u00fcrgermeister Julian Vonarb, der mit seiner Frau Jana auch im Wald mit der Drahtb\u00fcrste Gelege abgekratzt hatte, dankte zum Abschluss nochmal ausdr\u00fccklich allen, die die Aktion organisiert und gemeinsam veranstaltet hatten: dem Ortsteilrat Liebschwitz und Ortsteilb\u00fcrgermeister Christian Hollandmoritz, der Freiwilligen Feuerwehr Liebschwitz, der Otegau GmbH, dem Arbeiter-Samariter-Bund Ostth\u00fcringen, dem Forstamt Weida und den Bediensteten der Stadtverwaltung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_072.jpg\" alt=\"\" \/><figcaption><em>Zum Abschluss wurde Suppe ausgereicht. (Bild: C. Heinrich, Stadtverwaltung)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach dem Absammeln wurde allen Teilnehmer zum Dank Suppe angeboten. An der &#8222;Essenausgabe&#8220; und anderweitig unterst\u00fctzend mit dabei waren hier eine Gruppe des ASB Gera, erkennbar an den rot-orangen Jacken, zusammen mit Jana Vonarb, sowie Matthias Mittenzwey, Leiter des Amtes Stadtgr\u00fcn, und Sascha Neudert, Projektleiter der Otegau GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Rund 500 Geraer und Ausw\u00e4rtige durchforsteten am Samstag, den 1. Februar 2020, den Liebschwitzer Wald nach Raupengelegen. Lesen Sie hierzu die Mitteilung der Stadtverwaltung! 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