{"id":10631,"date":"2020-03-06T21:17:47","date_gmt":"2020-03-06T20:17:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=10631"},"modified":"2020-03-06T21:17:48","modified_gmt":"2020-03-06T20:17:48","slug":"kammeroper-in-der-strafkolonie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/03\/06\/kammeroper-in-der-strafkolonie\/","title":{"rendered":"KAMMEROPER \u201eIN DER STRAFKOLONIE\u201d"},"content":{"rendered":"\n<p>Komponist Philip Glass hat Franz Kafkas Erz\u00e4hlung kongenial vertont. Die Kammeroper f\u00fcr zwei S\u00e4nger und ein Instrumentalensemble von f\u00fcnf Streichern schafft mit den f\u00fcr ihn charakteristischen Repetitionen und minimalistischen Kl\u00e4ngen eine ganz eigene musikalische Atmosph\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Theater Altenburg Gera bringt das Werk in einer Inszenierung von Angelika Zacek am Sonntag, den 8. M\u00e4rz 2020 um 18 Uhr in der B\u00fchne am Park Gera zur Premiere. Die Musikalische Leitung hat Kapellmeister Yury Ilinov. B\u00fchne und Kost\u00fcme gestaltet Peter Lehmann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rolle des Offiziers singt Kai Wefer und als Reisender tritt Florian Neubauer auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Handlung: Ein Verurteilter soll get\u00f6tet werden. Ausf\u00fchrendes Organ ist ein Offizier, der die traditionelle Hinrichtungspraxis nicht infrage stellt. Der neue Kommandeur der Strafkolonie hat angeordnet, dass ein Besucher der Exekution als Zeuge beiwohnt. Der Offizier beschreibt dem Besucher die Funktionsweise des Hinrichtungsapparats minuti\u00f6s \u2013 Idee, Konstruktion und schlie\u00dflich die Methode. Diese Methode ist die grausamste und inhumanste, die man sich vorstellen kann. Gleicherma\u00dfen leidenschaftlich wie sachlich erl\u00e4utert der Offizier s\u00e4mtliche Details. Er ist \u00fcberzeugt davon, dass die Maschine den Verurteilten verwandelt; wenn er die Verwerflichkeit seines Vergehens einsieht, bereut er dieses. W\u00e4hrend er seine Hinrichtung erwartet, kennt der Delinquent jedoch weder sein Urteil, noch die Art der Bestrafung. Der Besucher ist zunehmend entsetzt \u00fcber das, was er sieht, jedoch nicht imstande, einzugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>1914 geschrieben, fasziniert Franz Kafkas (1883-1924) Erz\u00e4hlung bis heute durch ihre enorme Deutungsvielfalt \u2013 historisch, biografisch, literarisch, juristisch, philosophisch, religi\u00f6s.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Vorstellung in Gera gibt es an folgenden Tagen:<\/p>\n\n\n\n<p>Samstag, 14. M\u00e4rz 2020, 19.30 Uhr<br>\nDonnerstag, 2. April 2020, 19.30 Uhr<br>\nDonnerstag, 16. April 2020, 19.30 Uhr<br>\nSamstag, 23. Mai 2020, 19.30 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p>Eine halbe Stunde vor jeder Vorstellung findet eine Einf\u00fchrung mit Dramaturgin Jannike Schulte statt.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Komponist Philip Glass hat Franz Kafkas Erz\u00e4hlung kongenial vertont. 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