{"id":11454,"date":"2020-06-09T12:48:57","date_gmt":"2020-06-09T10:48:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=11454"},"modified":"2020-06-09T12:48:59","modified_gmt":"2020-06-09T10:48:59","slug":"starker-rueckgang-bei-den-ein-und-ausfuhren-im-april-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/06\/09\/starker-rueckgang-bei-den-ein-und-ausfuhren-im-april-2020\/","title":{"rendered":"STARKER R\u00dcCKGANG BEI DEN EIN- UND AUSFUHREN IM APRIL 2020"},"content":{"rendered":"\n<p>Der deutsche Export ist um 24 % gegen\u00fcber dem Vormonat bzw. 31,1 % gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat zur\u00fcckgegangen. Das meldet das Statistische Bundesamt und spricht vom gr\u00f6\u00dften R\u00fcckgang seit Beginn der Au\u00dfenhandelsstatistik im Jahre 1950. Insgesamt wurden im April 2020 Waren im Wert von 75,7 Milliarden Euro ausgefahren. Ebenfalls starke R\u00fcckg\u00e4nge im Vergleich zum April 2019 haben Frankreich mit minus 48,3 %, Italien mit minus 40,1 %, und die USA mit minus 35,8 % zu verzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Importiert wurden im April 2020 Waren im Wert von 72,2 Milliarden Euro, und damit 16,5 % weniger als im Vormonat bzw. 21,6 % weniger als im Vorjahresmonat. Auf Seiten der Importe gingen die deutschen Einfuhren zuletzt in der Finanzkrise im Juli 2009 so stark zur\u00fcck. Die meisten Importe kamen im April 2020 aus der Volksrepublik China nach Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Au\u00dfenhandelsbilanz schloss im April 2020 mit einem \u00dcberschuss von 3,5 Milliarden Euro ab. Damit wurde der niedrigste Export\u00fcberschuss Deutschlands seit Dezember 2000 nachgewiesen. Ursache der starken Export-R\u00fcckg\u00e4nge waren die weltweiten Handelsbeschr\u00e4nkungen, zudem auch die geschlossenen Grenzen im europ\u00e4ischen Binnenmarkt sowie die St\u00f6rungen in der See- und Luftfracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Desweiteren sind die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im Zeitraum vom ersten Quartal 2019 zum ersten Quartal 2020 kalenderbereinigt um 4,3 % gestiegen. Dies ist die h\u00f6chste Ver\u00e4nderung, die der Arbeitskostenindex jemals ausgewiesen hat. Die Neuauftr\u00e4ge im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland sind im April 2020 aufgrund der Corona-Situation nochmals deutlich zur\u00fcckgegangen, nachdem sie bereits im M\u00e4rz deutlich gesunken waren. Auch die Produktion ging im M\u00e4rz 2020 aufgrund der Corona-Situation deutlich zur\u00fcck, und zwar um 17,9 %. Zudem gab es 7,7 % weniger Gr\u00fcndungen gr\u00f6\u00dferer Betriebe im ersten Quartal 2020. Im M\u00e4rz 2020 war der Umsatz im Bauhauptgewerbe 11,8 % h\u00f6her als im M\u00e4rz 2019. Im ersten Quartal 2020 meldeten die deutschen Amtsgerichte 4683 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 3,7 % weniger als im ersten Quartal 2019.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Deutsche Aktienindex reagiert deutlich. Die Tageskurve fiel um bis zu 2,5 % auf 12&#8217;502 Punkte. Auf den Jahresh\u00f6chststand von 13&#8217;795 Punkten Mitte Februar 2020 folgte ein Jahrestieftstand von 8441,71 Punkten (Schlusskurs) am 18. M\u00e4rz 2020. Im Zuge der Lockerungen erreichte er j\u00fcngst wieder, getrieben von Optimismus, 12&#8217;913 Punkte. Einige \u00d6konomen warnen, die Indizes spiegelten nicht mehr die reale Situation wieder. Hedgefonds k\u00f6nnten die Situation zun\u00e4chst zum Ankaufen und Ausschlachten nutzen. Bis Dezember 2020 werde die Zahl der Insolvenzen deutlich zunehmen und schwere soziale Folgen nach sich ziehen, die anschlie\u00dfend durch den beabsichtigten und bereits angek\u00fcndigten Umbau der gesamten Wirtschaft- und Gesellschaftsarchitektur in neue Bahnen abgeleitet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der deutsche Export ist um 24 % gegen\u00fcber dem Vormonat bzw. 31,1 % gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat zur\u00fcckgegangen. Das meldet das Statistische Bundesamt und spricht vom gr\u00f6\u00dften R\u00fcckgang seit Beginn der Au\u00dfenhandelsstatistik im Jahre 1950. 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