{"id":11634,"date":"2020-06-25T00:50:31","date_gmt":"2020-06-24T22:50:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=11634"},"modified":"2020-06-25T00:50:33","modified_gmt":"2020-06-24T22:50:33","slug":"gravierende-folgen-fuer-die-kulturelle-vielfalt-und-den-arbeitsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/06\/25\/gravierende-folgen-fuer-die-kulturelle-vielfalt-und-den-arbeitsmarkt\/","title":{"rendered":"GRAVIERENDE FOLGEN F\u00dcR DIE KULTURELLE VIELFALT UND DEN ARBEITSMARKT"},"content":{"rendered":"\n<p>Mehr als 5200 Lokale, Spielst\u00e4tten und ausgew\u00e4hlte Bauwerke wurden in der Nacht vom 22. zum 23. Juni 2020 in ganz Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz mit rotem Licht angestrahlt, und zwar von 5041 Firmen aus der Veranstaltungsbranche. Die Firma &#8222;MGEE Sound &amp; Light&#8220; aus Gera beleuchtete f\u00fcr diese Aktion unter anderem das Kultur- und Kongresszentrum, das Comma und das Theater. Die Farbe Rot wird verwendet, um in der \u00d6ffentlichkeit auf die dramatische Lage der Veranstaltungsbranche hinzuweisen, denn ein Milliardenmarkt und hunderttausende Arbeitspl\u00e4tze sind in Gefahr. <\/p>\n\n\n\n<p>Allein die Stadt Gera verzeichnete im Bereich Veranstaltungen einen Einnahmenverlust von \u00fcber 311&#8217;000 Euro, ohne die Einberechnung der Veranstaltungen H\u00f6hlerfest und Herbstvolksfest. Davon fehlen der Kommune rund 15&#8217;650 Euro f\u00fcr das abgesagte Fr\u00fchlingsfest, sowie Mieteinnahmen im KUK in H\u00f6he von 101&#8217;115 Euro, so der Stand vom 18. Juni 2020.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie gravierenden Folgen, die sich daraus entwickeln, sind sowohl f\u00fcr den Arbeitsmarkt als auch f\u00fcr die kulturelle Vielfalt nicht absehbar\u201c, so Kulturamtsleiterin Frau Dr. Tittel.  \u201eDas KUK und Comma unterst\u00fctzt diese Aktion und steht geschlossen hinter den Kooperationspartnern und dem gesamten Veranstaltungsnetzwerk. Beide Spielst\u00e4tten werden mit Planen oder Tafeln an den Geb\u00e4uden die Botschaft bekr\u00e4ftigen und appellieren in Richtung Politik, sicher zu stellen, dass ein baldiger, verantwortungsvoller und nachhaltiger Weg aus der Krise gefunden wird\u201c, betont sie weiter. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Veranstaltungsbereich ruht seit dem 10. M\u00e4rz 2020. Die Branche geriet als erste in die Krise und wird als letzte wieder aus der Krise herauskommen. Seit mehr als drei Monaten ist jedwede Art von Gro\u00dfveranstaltungen aufgrund der Corona-Regeln untersagt. Davon betroffen sind Geras Veranstaltungsh\u00e4user sowie zahlreiche Bereiche in der Eventbranche wie Veranstaltungstechnik, B\u00fchnen- und Messebau, Event-Agenturen, K\u00fcnstler, Catering-Firmen, Ausstatter und andere. Jeder f\u00fcr sich leidet darunter, dass, wie in Gera im KUK oder Comma, keine Konzerte, Auff\u00fchrungen oder Messen stattfinden d\u00fcrfen. Gemeinsam mit den Veranstaltern setzte die Stadt Gera daher ein Zeichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Initiator Tom Koperek sieht die gesamte Veranstaltungswirtschaft auf der Liste der aussterbenden Branchen. Durch die Aktion soll ein Dialog mit der Politik entstehen, um L\u00f6sungen und Wege aus der dramatischen Lage zu entwickeln, so der Kern der Aussage auf der Webseite www.night-of-light.de. Ziel sei es, mit der Politik im Rahmen eines Branchendialogs ins Gespr\u00e4ch dar\u00fcber zu kommen, wie die milliardenschwere, extrem heterogene Branche der Veranstaltungswirtschaft vor einer massiven Insolvenzwelle gerettet werden und der Erhalt von deutschlandweit mehreren hunderttausend Arbeitspl\u00e4tzen gesichert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Mehr als 5200 Lokale, Spielst\u00e4tten und ausgew\u00e4hlte Bauwerke wurden in der Nacht vom 22. zum 23. 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