{"id":11975,"date":"2020-07-27T00:22:57","date_gmt":"2020-07-26T22:22:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=11975"},"modified":"2020-07-27T00:22:59","modified_gmt":"2020-07-26T22:22:59","slug":"geologische-sammlung-um-seltene-kostbarkeiten-erweitert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/07\/27\/geologische-sammlung-um-seltene-kostbarkeiten-erweitert\/","title":{"rendered":"GEOLOGISCHE SAMMLUNG UM SELTENE KOSTBARKEITEN ERWEITERT"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Jahr 2020 ist f\u00fcr die geologische Sammlung des Museums f\u00fcr Naturkunde ein besonderes, denn bis Juli wurde der Einrichtung eine ganze Reihe au\u00dfergew\u00f6hnlicher Mineralien gestiftet. Die wertvollen Objekte stehen der \u00d6ffentlichkeit ab sofort oder in naher Zukunft in den st\u00e4ndigen Ausstellungen des Museums zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>So befindet sich in der gestifteten Sammlung des Geraers Ottomar Busse eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Baryt-Stufe mit braun-gelben Kristallen, die 1983 im Bereich der 360-Meter-Sohle des Bergbaubetriebes Beerwalde der Uranerzlagerst\u00e4tte Ronneburg gefunden wurde. \u201eDas Exemplar geh\u00f6rt zu einem der sch\u00f6nsten Mineralfunde, die die Uranlagerst\u00e4tte je hervorgebracht hat\u201c, betont der Museumsp\u00e4dagoge Frank Hrouda, Mitarbeiter im Naturkundemuseum.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere besondere Mineral-Stufe, besetzt mit Kupferkies- und Dolomitkristallen in einem breiten Hohlraum, konnte der Verein Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde e. V. mit finanzieller Unterst\u00fctzung der Sparkasse Gera-Greiz anschaffen. Das Objekt wurde bereits vor vielen Jahren im Tagebau Th\u00fcringer Schieferwerke Unterloquitz, s\u00fcd\u00f6stlich von Saalfeld, gefunden und ist in seiner Beschaffenheit f\u00fcr die Fundstelle selten. Auch dieses Beispiel der Mineralvielfalt Ostth\u00fcringens ist bereits im Museum f\u00fcr Naturkunde zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wahres Kunstwerk der Natur ist die gro\u00dffl\u00e4chige, rosa gef\u00e4rbte Calcit-Tropfsteinbildung mit abwechselnd d\u00fcnnplattigen und traubig aufgebauten Bereichen, die bei einer Untertage-Exkursion im Bergbaurevier Kamsdorf bei Saalfeld von den Geraern Dieter Langhammer und Hans Georg Fr\u00f6ber gefunden und m\u00fchsam aus der Tiefe geborgen wurde. Die beiden Mitglieder des Vereins Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde e.V. erkannten schnell die Besonderheit ihres Fundes und \u00fcbergaben ihn dem Museum f\u00fcr Naturkunde. Hier ist die Tropfsteinplatte nun auch f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit und kommende Generationen zug\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mineralogische Sammlung des Museums f\u00fcr Naturkunde in Gera pr\u00e4sentiert die Minerale Ostth\u00fcringens, zu denen auch seltene Funde der Uranerzlagerst\u00e4tte Ronneburg geh\u00f6ren. Im H\u00f6hler unter dem Schreiberschen Haus zeigt das Museum in der st\u00e4ndigen Ausstellung \u201eDas Einmaleins der Minerale \u2013 Entstehung, Gestalt und Nutzen\u201c zudem die wichtigsten Minerale aus aller Welt und informiert \u00fcber Entstehungsprozesse, Formen und Farben. Einen besonderen H\u00f6hepunkt bildet dabei eine Auswahl von Exponaten, die unter ultraviolettem Licht fluoreszieren. Das Museum dankt den Spendern und Sponsoren ausdr\u00fccklich f\u00fcr ihr Engagement und Vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Jahr 2020 ist f\u00fcr die geologische Sammlung des Museums f\u00fcr Naturkunde ein besonderes, denn bis Juli wurde der Einrichtung eine ganze Reihe au\u00dfergew\u00f6hnlicher Mineralien gestiftet. 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