{"id":11997,"date":"2020-07-29T00:18:55","date_gmt":"2020-07-28T22:18:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=11997"},"modified":"2020-07-29T00:18:59","modified_gmt":"2020-07-28T22:18:59","slug":"grosses-graffito-in-der-ernst-toller-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/07\/29\/grosses-graffito-in-der-ernst-toller-strasse\/","title":{"rendered":"GROSSES GRAFFITO IN DER ERNST-TOLLER-STRASSE"},"content":{"rendered":"\n<p>In der Ernst-Toller-Stra\u00dfe wurde ein Graffito von Thomas Prochnow eingeweiht. Es ist Teil des Projekts \u201eGera weiter im Aufwind!\u201c und will den Schwung der Kulturhauptstadtbewerbung nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenngleich die Stadt Gera nicht f\u00fcr die n\u00e4chste Stufe der Bewerbungsphase als Europ\u00e4ische Kulturhauptstadt 2025 nominiert wurde, ist es erkl\u00e4rtes Ziel der Stadtspitze, den positiven Aufwind der Bewerbung in die kommenden Jahre zu tragen. Aus den Ideen und konzeptionellen Ans\u00e4tzen der Kulturhauptstadtbewerbung hat das Kulturamt wichtige Themen herausgegriffen, die exemplarisch f\u00fcr die kulturelle Vielfalt Geras und das Potenzial der Stadt stehen. Die Projekte sind in den Bereichen Hoch-, Jugend- und Baukultur angesiedelt und reichen von der Geraer Geschichte, Kunst im \u00f6ffentlichen Raum \u00fcber digitale Vernetzung bis zu hochkar\u00e4tigen Ausstellungsprojekten. Bis 2025 werden acht au\u00dfergew\u00f6hnliche Kunst-Projekte realisiert: \u201eWir m\u00f6chten mit den Projekten zeigen, dass wir nicht aufgeben und den Schwung aus der Bewerbung nutzen und Gera voranbringen wollen. Gera kann mehr!\u201c Das sagte Kulturamtsleiterin Dr. Claudia Tittel.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines unter den acht Projekten ist das Kunstprojekt \u201eGraffiti trifft Hochkultur\u201c von Thomas Prochnow, welches der Geraer K\u00fcnstler gegenw\u00e4rtig an der Giebelseite des st\u00e4dtischen \u00c4mtergeb\u00e4udes in der Ernst-Toller-Stra\u00dfe 15 realisiert. Prochnow will damit direkt in den \u00f6ffentlichen Raum hineinwirken und diesen mit Kunst ver\u00e4ndern. Noch ist das st\u00e4dtische Geb\u00e4ude ein grauer Kasten, eher unscheinbar und wenig anziehend. Durch das Fassadenprojekt soll das Geb\u00e4ude eine Aufwertung erfahren und zum kulturellen Highlight an der Achse zwischen Untermhaus und der Innenstadt werden: \u201eDurch das Graffiti, das man auch als konstruktivistisches Wandbild bezeichnen kann, sollen die Besucher Geras vom kulturreichen Untermhaus mit Otto-Dix-Haus, Orangerie und Theater in die Innenstadt gelenkt werden. Es entsteht auf der sogenannten Geraer Kulturmeile, auf der gro\u00dfartige Kulturprojekte entstehen sollen, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das Graffito-Kunstwerk ist ein Blickfang und zudem ziemlich ansehnlich. Durch das Graffiti wird die Hoch- mit der Jugendkultur verbunden.\u201c, so die Kulturamtsleiterin weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Prochnow selbst hat in den 1990er Jahren seinen Weg in die Hochkultur \u00fcber das Graffito gefunden: Mit seinen illegalen Graffitimalereien bewarb er sich an der Hochschule f\u00fcr Bildenden K\u00fcnste in Dresden und wurde angenommen. Dies war f\u00fcr ihn eine erste Ann\u00e4herung an die Kunst und die Eintrittskarte in die Hochkultur.<\/p>\n\n\n\n<p>Das 450 Quadratmeter gro\u00dfe Graffito ist nicht nur das gr\u00f6\u00dfte Kunstwerk in Gera, sondern stellt den Beginn eines Street-Art-Festivals dar, das in den n\u00e4chsten Jahren in Kooperation mit dem Jugendamt entstehen und jungen Teilnehmern die M\u00f6glichkeit geben soll, selbst k\u00fcnstlerisch aktiv zu werden. Gemeinsam mit erfahrenen Vertretern der europ\u00e4ischen Graffiti-Szene sollen die Jugendlichen in den Stadtraum intervenieren und dabei gleichzeitig Grundlagen \u00e4sthetischer Gestaltung erlernen &#8211; mit Mitteln des Graffiti. \u201eJugendkultur spielte in der Bewerbung Geras als Kulturhauptstadt eine wichtige Rolle, allerdings fehlten konkrete Projekte. Mit dem gro\u00dfen Graffito von Thomas Prochnow wird ein erster Punkt gesetzt und damit der Grundstein f\u00fcr einen breiteren Kulturbegriff gelegt, der vor allem auch die neue Generation adressiert. Nur wenn wir es schaffen, die jungen Menschen in Gera zu begeistern, hat Gera eine Zukunft!\u201c, meint Dr. Tittel.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geraer Kulturverwaltung ist optimistisch, gemeinsam mit der jungen Generation neue Wege zu gehen und neue kulturelle Schwerpunkte zu setzen. Mit Unterst\u00fctzung der Th\u00fcringer Staatskanzlei erf\u00e4hrt nun die Weiterentwicklung der Kultur und dabei die Umsetzung ungew\u00f6hnlicher Projekte auch die notwendige einhundertprozentige Anschubfinanzierung.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>In der Ernst-Toller-Stra\u00dfe wurde ein Graffito von Thomas Prochnow eingeweiht. 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