{"id":12562,"date":"2020-09-16T14:01:00","date_gmt":"2020-09-16T12:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=12562"},"modified":"2020-09-16T00:40:11","modified_gmt":"2020-09-15T22:40:11","slug":"oberbuergermeister-besucht-max-boegl-werk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/09\/16\/oberbuergermeister-besucht-max-boegl-werk\/","title":{"rendered":"OBERB\u00dcRGERMEISTER BESUCHT MAX-B\u00d6GL-WERK"},"content":{"rendered":"\n<p>Regelm\u00e4\u00dfig besucht Geras Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb Wirtschaftsunternehmen in der Region, um Kontakte zu kn\u00fcpfen, ins Gespr\u00e4ch zu kommen und sich \u00fcber die Entwicklungen vor Ort zu informieren. Anfang September war er zu Gast bei Max B\u00f6gl, einem der gr\u00f6\u00dften Bau-, Technologie- und Dienstleistungsunternehmen der deutschen Bauindustrie mit Stammsitz im bayerischen Neumarkt (Oberpfalz), das in Gera bereits seit 1991 mit einer Niederlassung vertreten ist. Gemeinsam mit dem Standort Leipzig bildet das Werk im Industriegebiet Langenberg heute das unternehmerische Zentrum f\u00fcr den mitteldeutschen Raum.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer aktive Dialog mit Unternehmerinnen und Unternehmern der Stadt ist f\u00fcr mich eine zentrale Aufgabe und Herzensangelegenheit. Es geht f\u00fcr mich darum, F\u00fchrungskr\u00e4fte und Mitarbeiter pers\u00f6nlich kennen zu lernen und zu verstehen, was sie antreibt und bewegt\u201c, so der Oberb\u00fcrgermeister im Gespr\u00e4ch mit Johann B\u00f6gl. Der Gesellschafter und Vorsitzende des Aufsichtsrates, der f\u00fcr Projektbesprechungen regelm\u00e4\u00dfig nach Gera reist, gew\u00e4hrte Julian Vonarb zusammen mit Werksleiter Erik Voigtl\u00e4nder sowie dem kaufm\u00e4nnischen Leiter Uwe H\u00e4nsch einen tiefen Einblick in die Organisation und Arbeitsweise des Geraer Standortes. Im Rahmen eines pers\u00f6nlichen Austauschs mit anschlie\u00dfender Werksf\u00fchrung wurden aktuelle und vergangene Bauprojekte ebenso thematisiert wir die Vorteile des Standortes Gera, der derzeitige Ausbildungsmarkt, nachhaltiges Wirtschaften und die Herausforderungen der Baubranche.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGera ist ein Top-Standort in der Mitte Deutschlands, in den wir seit Gr\u00fcndung und trotz Baukrise in den 90er Jahren best\u00e4ndig investiert haben\u201c, betonte B\u00f6gl gegen\u00fcber Vonarb. Durch eine optimierte Infrastruktur des Langenberger Industriegebietes \u2013 das Max-B\u00f6gl-Werk in Gera verf\u00fcgt mittlerweile \u00fcber einen direkten Gleisanschluss \u2013 und durch zielgerichtete Modernisierungs- und Ausbauma\u00dfnahmen gelang es dem hiesigen Standort eine Vielzahl anspruchsvoller regionaler und \u00fcberregionaler Bauprojekte umzusetzen. Dazu z\u00e4hlen neben verschiedenen infrastrukturellen Projekten in der Region, wie etwa dem Ausbau der A 4 am Hermsdorfer Kreuz und Teilbereiche des Flughafens Leipzig, auch zahlreiche Gro\u00dfprojekte in Deutschland, beispielsweise Abschnitte des neuen Flughafens BER und Projekte der Deutschen Bahn. Dabei trage das Betonfertigteilwerk einen gro\u00dfen Anteil an der Wertsch\u00f6pfung in Gera bei, betonte Erik Voigtl\u00e4nder. \u201eWir produzieren in Gera Fertigteile mit einem zeitlichen Vorlauf von rund drei bis vier Monaten, die insbesondere im Industriebau zum Einsatz kommen.\u201c Gegenw\u00e4rtig sei die Geraer Produktionsst\u00e4tte unter anderem f\u00fcr die Lieferung und Montage von Betonfertigteilen zum Neubau der Messehalle 5 in Frankfurt am Main verantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine der zuk\u00fcnftig gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr die Unternehmensgruppe und auch das Geraer Werk werde Johann B\u00f6gl zufolge die nachhaltige Gewinnung und Bindung von Fachkr\u00e4ften sein. \u201eEs wird f\u00fcr uns immer schwieriger, junge Menschen zu finden, die sich f\u00fcr die Baubranche begeistern. Das liegt nicht nur am allgemein schlechten Ruf des Bauberufs, sondern auch daran, dass das Arbeiten fern der Heimat wenig attraktiv f\u00fcr viele ist.\u201c Langfristig will Max B\u00f6gl deshalb vor allem auf die industrielle Vorproduktion setzen, wodurch die eigentliche Arbeit auf der Baustelle auf ein Minimum reduziert werden k\u00f6nne. In diesem Zusammenhang wies Uwe H\u00e4nsch auch darauf hin, dass das Unternehmen neben zahlreichen gewerblichen auch kaufm\u00e4nnische und technische Ausbildungsberufe anbietet und Mitglied im Studenten-F\u00f6rderverein Gera e. V. ist. \u201eVielen ist nicht bewusst, dass wir nicht nur Stra\u00dfenbauer, Bauger\u00e4tef\u00fchrer und Elektroniker, sondern auch Industrie- und Speditionskaufleute, Bauzeichner und Ingenieure ausbilden.\u201c Um von jungen Menschen in der Region als Ausbildungsbetrieb mit einem umfangreichen Angebot besser wahrgenommen zu werden, kooperiert das Unternehmen in Gera nun verst\u00e4rkt mit st\u00e4dtischen Schulen sowie Jugend- und Sportvereinen \u2013 ein Engagement, von dem sich Julian Vonarb begeistert zeigte: \u201eVon einer solchen systematischen Kooperationsarbeit profitieren neben dem Unternehmen vor allem die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, weil sie damit praxisnah die Anforderungen der Arbeitswelt kennenlernen, wichtige Erfahrungen sammeln und n\u00fctzliche Kontakte f\u00fcr die Aufnahme einer Ausbildung kn\u00fcpfen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss dankte Julian Vonarb der gesamten Mannschaft von Max B\u00f6gl f\u00fcr die umfangreiche Unternehmensvorstellung und die offene Gespr\u00e4chsatmosph\u00e4re: \u201eEine aktive Wirtschaftsf\u00f6rderung und eine unternehmensfreundliche Dienstleistungsverwaltung beginnt beim regelm\u00e4\u00dfigen Austausch und dem Hinh\u00f6ren. Wir sind sehr stolz, mit der Firmengruppe Max B\u00f6gl einen Global Player der Baubranche in der Stadt zu haben.\u201c Dabei waren sich Oberb\u00fcrgermeister Vonarb und Johann B\u00f6gl einig, dass Gera mit seiner geografischen Lage und der guten infrastrukturellen Anbindung die besten Voraussetzungen mitbringe, um in Zukunft wirtschaftlich weiter zu wachsen. \u201eEs braucht mehr solcher unternehmerischer Leuchtt\u00fcrme in unserer Stadt, die an diesen Standort glauben, auch mal ein Risiko eingehen und soziale Verantwortung \u00fcbernehmen. Deshalb muss es unser Ziel sein, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Innovationskraft Geras zuk\u00fcnftig noch mehr zu st\u00e4rken\u201c, so Vonarb.<\/p>\n\n\n\n<p>Hintergrundinformation<br>1919 von Max B\u00f6gl gegr\u00fcndet, ist die Firmengruppe mit Stammsitz in Neumarkt (Oberpfalz) heute in dritter Generation gef\u00fchrt. Mit Kompetenzen auf allen Gebieten des modernen Bauens z\u00e4hlt Max B\u00f6gl zu den Top 10 der gr\u00f6\u00dften deutschen Bauunternehmen. Insgesamt arbeiten \u00fcber 6500 hochqualifizierte Mitarbeiter an weltweit mehr als 35 Standorten und einem Jahresumsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. 1991 wurde der Standort Gera erworben und seitdem st\u00e4ndig modernisiert und weiterentwickelt. Heute sind hier \u00fcber 500 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt, davon 45 Lehrlinge. Aus dem Portfolio der Firmengruppe sind in Gera die Bereiche Infrastrukturbau, Betonfertigteilwerk, Roh- und Baustoffe sowie Transport und Ger\u00e4te vertreten. Die Firmengruppe Max B\u00f6gl geh\u00f6rt zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben Geras. Derzeit bietet das Unternehmen 35 Ausbildungsberufe und sechs Studieng\u00e4nge im kaufm\u00e4nnischen, technischen und gewerblichen Bereich an. Das Unternehmen ist im Datennetz unter der Adresse https:\/\/max-boegl.de zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Regelm\u00e4\u00dfig besucht Geras Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb Wirtschaftsunternehmen in der Region, um Kontakte zu kn\u00fcpfen, ins Gespr\u00e4ch zu kommen und sich \u00fcber die Entwicklungen vor Ort zu informieren. 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