{"id":13412,"date":"2020-12-02T08:51:49","date_gmt":"2020-12-02T07:51:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=13412"},"modified":"2020-12-02T08:51:50","modified_gmt":"2020-12-02T07:51:50","slug":"beobachter-rechnen-mit-baldiger-korrektur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/12\/02\/beobachter-rechnen-mit-baldiger-korrektur\/","title":{"rendered":"BEOBACHTER RECHNEN MIT BALDIGER KORREKTUR"},"content":{"rendered":"\n<p>An der B\u00f6rse gehen Beobachter zunehmend von einem baldigen starken Kursr\u00fcckgang aus. Zu rechnen sei damit am ehesten ab Ende Januar 2021, wobei eine Korrektur um bis zu 20 % m\u00f6glich w\u00e4re \u2014 ausgehend von der noch zu erreichenden Spitze. Relevant ist das besonders f\u00fcr Kleinanleger, da diese oftmals erst in der letzten Phase auf diese Anlageklasse aufmerksam werden, wenn sich die Kurse bereits auf hohem Niveau bewegen und durch die Berichterstattung weitere Spr\u00fcnge aufgrund Sp\u00e4teinsteiger und Spekulanten zustande kommen. Zu beachten ist die charakteristische &#8222;Fahnenstange&#8220; bei der Chartanalyse. Eine hohe Volatilit\u00e4t in der Spitze deutet auf eine zunehmende Nervosit\u00e4t in.<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfinvestoren haben den massenhaften Einstieg der Kleinanleger ab einem bestimmten Punkt bereits einkalkuliert. Sie arbeiten gezielt darauf hin und ziehen deren Geld letztendlich ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Investor David Einhorn geht von einer bald platzenden Technologie-Blase an den M\u00e4rkten aus. Er spekuliert mit seinem Hedgefonds \u201eGreenlight Capitale Inc.\u201d unter anderem auf fallende Kurse der Aktie Tesla und hat entprechend Shorts gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Indizes sind inzwischen \u00fcberkauft. Der j\u00fcngste Auftrieb wurde durch das von den Notenbanken eingebrachte Geld bei niedrigem Zinsniveau erzeugt. Allein in diesem Jahr wurden 20 % der jemals generierten Dollar-Einheiten in das System eingebracht. \u00c4hnlich ist es beim Euro. Viele Aktien wurden mit Krediten bezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gegenw\u00e4rtige Entwicklung k\u00f6nnte als Vorzeichen einer finalen Inflation eingeordnet werden. Die n\u00e4chste Stufe w\u00e4re das Nachziehen der Verbraucherpreise entsprechend der vorausgelaufenen Verm\u00f6genswerte. In diesem Falle w\u00e4re ein gro\u00dfer Kurseinbruch am Aktienmarkt unwahrscheinlich, da in der prek\u00e4ren Situation niemand seine Werte in Form von Geld halten m\u00f6chte. Der Einbruch w\u00fcrde sich eher in der Art eines pl\u00f6tzlichen Verfalls des Geldwertes zeigen, was steigende Preise zur Folge hat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird zuvor parallel eine digitale W\u00e4hrung installiert sein, zu der sich die EZB-Pr\u00e4sidentin im Januar 2021 \u00e4u\u00dfern will. Der analoge Euro h\u00e4tte sich einige Zeit sp\u00e4ter von selbst erledigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit bewegen sich neun Zehntel der Aktien \u00fcber dem 200-Tage-Schnitt. Die Hoffnung auf einen Impfstoff treibt die Aktienm\u00e4rkte in diesen Tagen besonders nach oben, da viele Anleger von einer R\u00fcckkehr der Normalit\u00e4t in den kommenden Monaten ausgehen. Doch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten st\u00fctzen diese H\u00f6henfahrt nicht. Zudem werden mehrere Risiken in dieser euphorischen Phase nicht in den Blick genommen. So ist speziell in Deutschland ab 2021 mit einer h\u00f6heren Anzahl von Insolvenzen zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00f6chstst\u00e4nde erreichte der Deutsche Aktienindex am 5. November 2017 mit einem Schlusskurs von 13&#8217;478,86,636 Punkten, und am 16. Februar 2020 mit 13&#8217;744,21 Punkten. Der Schlusskurs am 1. Dezember 2020 wurde angegeben mit 13&#8217;3391,1 Punkten. Zum Zeitpunkt 2. Dezember 8.50 Uhr waren es im laufenden Handel 13&#8217;380,21 Punkte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>An der B\u00f6rse gehen Beobachter zunehmend von einem baldigen starken Kursr\u00fcckgang aus. 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