{"id":13651,"date":"2020-12-18T10:56:28","date_gmt":"2020-12-18T09:56:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=13651"},"modified":"2020-12-18T10:58:07","modified_gmt":"2020-12-18T09:58:07","slug":"rund-ein-jahr-bauverzug-in-der-wiesestrasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2020\/12\/18\/rund-ein-jahr-bauverzug-in-der-wiesestrasse\/","title":{"rendered":"RUND EIN JAHR BAUVERZUG IN DER WIESESTRASSE"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Rahmen eines Vororttermins informierte Geras Baudezernent Michael Sonntag gemeinsam mit GVB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thorsten R\u00fchle am 17. Dezember 2020 \u00fcber den Stand der Bauarbeiten in der Wiesestra\u00dfe und gab die neuen Terminziele f\u00fcr die Fertigstellung der Ma\u00dfnahme bekannt: \u201eDie Sanierung der Wiesestra\u00dfe unter Aufrechterhaltung des Stra\u00dfenbahnverkehrs im F\u00fcnf-Minuten-Takt ist ein ambitioniertes und sehr komplexes Projekt, das uns in der Vergangenheit wiederholt vor unvorhersehbare Herausforderungen gestellt hat. Trotz der in den letzten Monaten unternommenen Anstrengungen aller Projektbeteiligten, den Baufortschritt zu beschleunigen, kann die urspr\u00fcnglich geplante Fertigstellung im Sommer 2021 nicht mehr gew\u00e4hrleistet werden. Sie wird sich leider um etwa ein Jahr verz\u00f6gern. Wir bitten alle Anlieger, Anwohner sowie Gewerbetreibende um Verst\u00e4ndnis und hoffen auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit der Projektpartner\u201c, so Michael Sonntag.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter Einbezug aller am Bau Beteiligten wurde die Projektplanung in den letzten Wochen sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft und an den gegenw\u00e4rtigen Bautenstand angepasst. Demnach soll der zweigleisige Bahnbetrieb nun bis Ende September 2022 hergestellt sein. Die Verkehrsfreigabe f\u00fcr den Individualverkehr erfolgt dann einen Monat sp\u00e4ter, im Oktober 2022. F\u00fcr die insgesamt sechs Abschnitte des rund 800 Meter langen Stra\u00dfensanierungsprojektes bedeutet das eine Verl\u00e4ngerung der Bauzeit um jeweils rund zehn Wochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine der Hauptursachen f\u00fcr die Verz\u00f6gerung der Fertigstellung sind eine Reihe zus\u00e4tzlicher Arbeiten, die in der urspr\u00fcnglichen Planung nicht vorgesehen waren. So mussten unterirdische Leitungen in gr\u00f6\u00dferem Umfang neu- und umverlegt werden, um eine ad\u00e4quate Versorgung aller Anlieger f\u00fcr die Zukunft sicherzustellen. Hinzu kam die Notwendigkeit, Bahnk\u00f6rper und Gleisanlagen aufgrund des vorgefundenen Untergrunds und der ung\u00fcnstigen Position des alten Abwassersammlers zus\u00e4tzlich baulich zu sichern. Auch musste die Lage und Gr\u00f6\u00dfe der neuen Telekomsch\u00e4chte ge\u00e4ndert werden, weil die Gr\u00fcndung einzelner H\u00e4user niedriger war, als angenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich war und ist das laufende Bauprojekt auch von den Auswirkungen der Corona-Beschr\u00e4nkungen betroffen, etwa durch Lieferengp\u00e4sse. Aus diesem Grund wurden nachtr\u00e4glich zahlreiche Ma\u00dfnahmen zur Verk\u00fcrzung der Bauzeit ergriffen. Dazu sagt Torsten R\u00fchle: \u201eWir alle arbeiten mit Hochdruck daran, das Vorhaben schnellstm\u00f6glich zu realisieren. So werden die Arbeiten auch in den Wintermonaten fortgesetzt, soweit die Witterung dies zul\u00e4sst. Zus\u00e4tzlich finden viele der Arbeiten parallel statt und werden wo m\u00f6glich vorgezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem kommt, anders als urspr\u00fcnglich geplant, der leistungsf\u00e4higere Stahlfaserbeton als Unterbau f\u00fcr die Gleise zum Einsatz.\u201c Michael Sonntag w\u00fcrdigte in diesem Zusammenhang die Sorgfalt der Arbeiten durch die bauausf\u00fchrenden Unternehmen und die gute Kooperation zwischen den Baumaschinisten und dem Fahrpersonal des GVB: \u201eIn vielerlei Hinsicht verl\u00e4uft das Bauprojekt Wiesestra\u00dfe gut. So haben wir bisher keine Arbeitsunf\u00e4lle und nur sehr wenige St\u00f6rungen im Stra\u00dfenbahnverkehr zu verzeichnen. Ich danke ausdr\u00fccklich den Bau- und Ausf\u00fchrungsfirmen f\u00fcr ihren Einsatz und hoffe auch weiterhin auf eine so breite Akzeptanz f\u00fcr die Ma\u00dfnahme bei allen Betroffenen. Ich bin zuversichtlich, dass wir allen Widrigkeiten zum Trotz das Gemeinschaftsprojekt so z\u00fcgig wie m\u00f6glich umsetzen werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrundinformationen<\/strong><br>Das Bauvorhaben Wiesestra\u00dfe ist eine Gemeinschaftsbauma\u00dfnahme des GVB, der Stadt Gera, des Zweckverbands Wasser\/Abwasser \u201eMittleres Elstertal\u201c, der Energieversorgung Gera (EGG) und der Telekom. Die Generalplanung und Projektsteuerung erfolgt durch die IFP-Management GmbH. Die GVB ist Bauherr der Gleisanlagen mit zugeh\u00f6rigem Unterbau. Das Tiefbauamt der Stadtverwaltung Gera im Dezernat f\u00fcr Bau und Umwelt baut begleitend die neuen Gehwege und Parkstreifen. Der Zweckverband Wasser\/Abwasser \u201eMittleres Elstertal\u201c erneuert gleichzeitig den Abwasserkanal, die Trinkwasserleitung sowie die Trinkwasser- und Abwasser-Hausanschl\u00fcsse. Die EGG baut neue Leitungssysteme f\u00fcr die Gas- und Energieversorgung und Telekom, Vodafone und Kabel Deutschland erneuern die Telekommunikationsanlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt ist in drei gro\u00dfe Bauabschnitte unterteilt: Der erste Bauabschnitt reicht von der Spielwiese\/Karl-Marx-Allee bis Wiesestra\u00dfe Nr. 39\/44. Der zweite Bauabschnitt umfasst die Strecke Wiesestra\u00dfe Nr. 39\/44 bis Nr.74 (Einm\u00fcndung Debschwitzer Stra\u00dfe) und der dritte Bauabschnitt beginnt in der Wiesestra\u00dfe 74 und reicht bis zur Arminiusstra\u00dfe. Die Sanierungs- und Umbauma\u00dfnahmen auf der Ost- und Westseite der Stra\u00dfe erfolgen dabei jeweils abwechselnd, um die Anbindung an den Nahverkehr aufrechterhalten zu k\u00f6nnen. Bisher sind in den Abschnitten 1 und 3 die Gleise auf der Ostseite, das hei\u00dft in Fahrtrichtung Stadtzentrum, fertiggestellt. Zudem ist die Sanierung der Geb\u00e4udeh\u00fclle f\u00fcr das Unterwerk Hainbergstra\u00dfe fertiggestellt. Mit Abschluss aller Arbeiten ist der komplette \u00f6ffentliche Stra\u00dfenraum grundlegend erneuert und auf dem neuesten technischen Stand. Gef\u00f6rdert wird das Projekt durch den Freistaat Th\u00fcringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Stand 30. November 2020 betragen die Gesamtkosten des Projektes 15,73 Millionen Euro. Folgende Unternehmen sind mit der Ausf\u00fchrung der Bauma\u00dfnahmen beauftragt: Arge Strabag Rail GmbH und GP Verkehrswegebau GmbH f\u00fcr den Gleisbau, Strabag AG mit dem Stra\u00dfen- und Tiefbau, SPL Powerlines Germany GmbH mit den Fahrleitungsanlagen, S\u00e9cheron Hasler GmbH mit der Bahnstromanlage und dem Unterwerk Hainbergstra\u00dfe, St\u00fchrenberg GmbH mit der technischen Ausr\u00fcstung f\u00fcr Lichtsignalanlagen sowie Elektro Sch\u00f6ppe mit der technischen Ausr\u00fcstung Beleuchtung.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Fragen rund um die Bauarbeiten Wiesestra\u00dfe stehen Anwohnern, Anliegern und Betroffenen folgende Ansprechpartner zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n\n\n\n<p>Stadtverwaltung Gera, Tiefbauamt, Amtsleiter, Rufnummer 0365 8384700, elektronische Post \u201etiefbau@gera.de\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>GVB Gera mbH, IFP-Management, Roland Rennert, Rufnummer 0365 7390425, elektronische Post \u201einfo@ifp-management.de\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich haben alle Anwohner, Anlieger und Gewerbetreibende in der w\u00f6chentlichen Fragestunde die M\u00f6glichkeit, ihre Fragen und Anregungen mit der Projektsteuerung von IFP-Management und Vertretern des Auftraggebers zu besprechen. Die Fragestunde findet immer donnerstags zwischen 12.45 und 13 in der Baustelleneinrichtung H\u00f6he Wiesestra\u00dfe 50 statt.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Im Rahmen eines Vororttermins informierte Geras Baudezernent Michael Sonntag gemeinsam mit GVB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thorsten R\u00fchle am 17. 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