{"id":14395,"date":"2021-03-09T21:53:06","date_gmt":"2021-03-09T20:53:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=14395"},"modified":"2021-03-09T21:53:08","modified_gmt":"2021-03-09T20:53:08","slug":"gleichstellungsbeauftragte-und-dgb-wollen-aufklaeren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/03\/09\/gleichstellungsbeauftragte-und-dgb-wollen-aufklaeren\/","title":{"rendered":"GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE UND DGB WOLLEN AUFKL\u00c4REN"},"content":{"rendered":"\n<p>Anl\u00e4sslich des Equal pay Day am 10. M\u00e4rz, wollen die Gleichstellungsbeauftragte von Gera, Dr. Lilia Uslowa, und die Frauen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Gera auf die Lohnl\u00fccke zwischen M\u00e4nnern und Frauen aufmerksam machen. \u201eDas Statistische Bundesamt hat Ende 2020 gemeldet, dass der Gender-Pay-Gap 2019 in Deutschland auf 19 % revidiert wird. Der Verdienstunterschied zwischen M\u00e4nnern und Frauen in Westdeutschland ist fast dreimal so hoch wie der in Ostdeutschland. Das Gender-Pay-Gap in Deutschland immer noch deutlich h\u00f6her als der EU-Durchschnitt, 15 %,\u201c erkl\u00e4rt Uslowa. Die Frauen in Th\u00fcringen verdienen 5,7 % weniger als M\u00e4nner. Die Lohnl\u00fccke f\u00e4llt in Th\u00fcringen auch deshalb geringer aus, weil M\u00e4nner hier deutlich niedrigere L\u00f6hne haben im Vergleich zu M\u00e4nnern in den westdeutschen Bundesl\u00e4ndern. \u201eWeiterf\u00fchrende Berechnungen verdeutlichen, dass 71 % des Verdienstunterschieds strukturbedingt sind, also unter anderem darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Frauen in unterbezahlten Branchen und Berufen arbeiten und seltener F\u00fchrungspositionen erreichen. Aktuelles Zahlenmaterial zu Lohnunterschieden zwischen Frauen und M\u00e4nnern sind auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes zu finden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die vom Corona-Virus ausgel\u00f6ste Krise zeigt einmal mehr: Die Arbeit, die mehrheitlich Frauen f\u00fcr die Gesellschaft leisten, zum Bespiel als Pflegerinnen oder Erzieherinnen, ist \u00fcberlebenswichtig. Das ist ein wesentlicher Faktor f\u00fcr die geschlechtsspezifische Lohnl\u00fccke. \u201eDie gegenw\u00e4rtige Arbeitswelt muss sich ver\u00e4ndern. Wir brauchen eine Neubewertung von Berufen, in denen \u00fcberwiegen Frauen arbeiten. Die Corona-Pandemie zeigt, dass wir Sorgearbeit und die Arbeit in \u00fcberwiegend von Frauen ausgef\u00fchrten Berufen wie der Pflege und der Erziehung gesellschaftlich und finanziell aufwerten m\u00fcssen\u201c, bewertet die Gleichstellungsbeauftragte die aktuelle Situation und f\u00fchrt weiter aus: \u201eDie Aufwertung von \u201eFrauenberufen\u201c &#8211; auch durch gute Tarifvertr\u00e4ge, soll ein wichtiger Beitrag zur \u00dcberwindung der Lohnl\u00fccke sein. Das hei\u00dft unter anderem gesetzliche Regelungen zu schaffen, die Unternehmen verpflichten, ihre Entgeltpraxis zu \u00fcberpr\u00fcfen und geschlechtergerecht zu gestalten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Frauen und M\u00e4nner aus Gera und Umgebung werden eingeladen, ihre Erfahrungen und Fragen f\u00fcr die weitere Diskussion vor Ort an\u00a0gleichstellung@gera.de\u00a0zu senden.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Anl\u00e4sslich des Equal pay Day am 10. 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