{"id":14590,"date":"2021-03-28T08:54:35","date_gmt":"2021-03-28T06:54:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=14590"},"modified":"2021-03-28T08:54:36","modified_gmt":"2021-03-28T06:54:36","slug":"geraer-museen-hoffen-auf-baldige-oeffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/03\/28\/geraer-museen-hoffen-auf-baldige-oeffnung\/","title":{"rendered":"GERAER MUSEEN HOFFEN AUF BALDIGE \u00d6FFNUNG"},"content":{"rendered":"\n<p>Gera ist Kunst- und Kulturstadt. Die Orangerie, das Otto-Dix-Haus, das Museum f\u00fcr Angewandte Kunst, das Stadtmuseum mit den Historischen H\u00f6hlern und das Museum f\u00fcr Naturkunde sind feste Bestandteile der Th\u00fcringer Museumslandschaft. Sie empfangen nicht nur interessierte G\u00e4ste aus Gera oder der n\u00e4heren Umgebung, sondern sprechen Kulturtouristen aus ganz Deutschland und \u00fcber die Grenzen hinweg an.<\/p>\n\n\n\n<p>Wegen der Corona-Situation sind die T\u00fcren zu den st\u00e4dtischen Museen seit dem 2. November 2020 geschlossen. Ein Zeitpunkt f\u00fcr die Wiederer\u00f6ffnung ist derzeit noch nicht absehbar. Die Museen sind dennoch vorbereitet: W\u00e4hrend der Schlie\u00dfungsphase wurde an den Ausstellungen weiter gearbeitet; neue Sonderausstellungen in den H\u00e4usern aufgebaut sowie die erarbeiteten Hygienekonzepte den jeweiligen Allgemeinverf\u00fcgungen angepasst. Gem\u00e4\u00df der Richtlinien des Internationalen Museumsrates, nach denen Museen sammeln, bewahren, forschen und dokumentieren sowie ausstellen und vermitteln, l\u00e4uft auch die Museumsarbeit im Hintergrund weiter, um das historische Kulturgut der Stadt f\u00fcr nachfolgende Generationen zu erhalten. So wurde zum Beispiel in den vergangenen Wochen weiter an der Vorbereitung der Digitalisierung der umf\u00e4nglichen Sammlungen gearbeitet, zu den Sammlungen geforscht und k\u00fcnftige Ausstellungen konzipiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Claudia Tittel, Leiterin des Kulturamtes, blickt zuversichtlich in Richtung \u00d6ffnung der Museen und hofft darauf, den Besucherverlust aus dem vergangenen Jahr und im ersten Quartal diesen Jahres in 2021 auszugleichen: \u201eWir arbeiten intensiv an unseren Projekten weiter und k\u00f6nnen es kaum erwarten, m\u00f6glichst bald wieder interessierte Besucher in unseren kulturellen Einrichtungen begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen. Es warten eine Menge neuer Projekte und hervorragende Sonderausstellungen darauf, gesehen, bestaunt und nat\u00fcrlich diskutiert zu werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wie in allen kulturellen Einrichtungen hat das letzte Jahr auch bei den Geraer Museen Spuren hinterlassen. Bedingt durch die Schlie\u00dfungen im Fr\u00fchjahr und Winter, wurde ein Besucherverlust in H\u00f6he von etwa 24&#8217;300 G\u00e4sten verzeichnet. \u201eWir sind uns bewusst, dass auch 2021 nicht ma\u00dfgeblich anders werden wird. Dennoch bleiben wir optimistisch, dass sich die Kulturbranche in unserer Stadt schnell erholt und den B\u00fcrgern wieder vielf\u00e4ltige k\u00fcnstlerische, museale oder unterhaltende Erlebnisse und Veranstaltungen angeboten werden k\u00f6nnen. Unsere Museumsmitarbeiter leisten daf\u00fcr schon jetzt eine hervorragende Arbeit\u201c, betont Dr. Claudia Tittel.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer der besonderen H\u00f6hepunkte in diesem Jahr ist das internationale Ausstellungsprojekt \u201ePolyphon \u2014 Mehrstimmigkeit in Bild und Ton\u201c, welches gleichzeitig in der Orangerie und im Museum f\u00fcr Angewandte Kunst Gera gezeigt wird. Die Ausstellungser\u00f6ffnung ist f\u00fcr Anfang Juli geplant und vereint Installationen, Videos, Performances und Zeichnungen internationaler K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler. Die Arbeiten stammen von K\u00fcnstlern, unter anderem aus Frankreich, Belgien, Japan, Gro\u00dfbritannien und S\u00fcdafrika sowie Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich des Themenjahres 2020\/2021 \u201c900 Jahre J\u00fcdisches Leben in Th\u00fcringen\u201c pr\u00e4sentiert die Kunstsammlung Gera im S\u00fcdfl\u00fcgel der Orangerie die Ausstellung \u201eJacob und der Engel. Der Maler Roger Davis Servais\u201c. Inhalt sind die sechzig Schaffensjahre eines der bekanntesten K\u00fcnstler Belgiens. Servais wurde 1942 als Kind belgischer Juden geboren und lebt seit 1958 in Berlin. In seinen Werken setzt er sich immer wieder mit der j\u00fcdischen Kultur auseinander. Die stilistischen Mittel sind dabei sehr verschieden und reichen von fig\u00fcrlicher Malerei bis zu stark abstrahierten Zeichen. Die Ausstellung befindet sich gegenw\u00e4rtig im Aufbau. Die Museumsmitarbeiter hoffen, dass dieses Projekt, geplant bis Ende Mai 2021, noch zahlreiche Besucher erfreuen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Museum f\u00fcr Angewandte Kunst Gera widmet sich der Welt des Schmucks im 18. Jahrhundert. In der Ausstellung \u201eGlanz &amp; Eleganz \u2014 Juwelenschmuck im Barock\u201c wird barocker Juwelenschmuck aus einer bisher nie der \u00d6ffentlichkeit gezeigten Privatsammlung gezeigt. Zu entdecken sind neben den Schmuckst\u00fccken die Technik sowie die Mode hinter den funkelnden Kostbarkeiten. Die Ausstellung sollte bereits Ende des vergangenen Jahres er\u00f6ffnet werden und wartet hinter den gegenw\u00e4rtig noch verschlossenen T\u00fcren auf ihre G\u00e4ste.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls im Museum f\u00fcr Angewandte Kunst wird der XIII. Aenne-Biermann-Preis mit einer Ausstellung ab dem 6. Oktober 2021 gek\u00fcrt. Mit der Vergabe des Preises f\u00fcr Deutsche Gegenwartsfotografie lenkt das Haus das nationale Interesse der Fachwelt und des Publikums auf Gera und sein st\u00e4dtisches Museum im Ferberschen Haus.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganzj\u00e4hriger Themenschwerpunkt im Stadtmuseum ist die Sonderausstellung \u201eSchloss Osterstein \u2014 Facetten einer Residenz\u201c. Das Schloss als Regierungssitz ist Ausgangsort f\u00fcr die gesamte Entwicklung der Stadt. \u201eEs werden historische Aufnahmen, Dokumente und Alltagsgegenst\u00e4nde gezeigt, die im Zusammenhang mit der Residenz stehen. So haben die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der Stadt Gera das Schloss Osterstein noch nie gesehen\u201c, verr\u00e4t Frau Stielau, Leiterin der Abteilung Museen\/Kulturf\u00f6rderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Museum f\u00fcr Naturkunde widmet sich in einer neuen Sonderausstellung bis Ende Oktober dem Thema \u201eT\u00f6dliche Sch\u00f6nheiten \u2014 Gifte der Natur\u201c. Den Besucherinnen und Besuchern werden neue wissenschaftliche Informationen zu Pflanzen und Tieren vermittelt. Die einzigartigen Pr\u00e4parate der Ausstellung sollen f\u00fcr einige Wochen im Sommer sogar durch lebende Tieren erg\u00e4nzt werden und versprechen w\u00e4hrend dieser Zeit ein einmaliges kulturelles Erlebnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer unterschiedlicher Sonder-, Themen- und Kabinettausstellungen. Eine Gesamt\u00fcbersicht \u00fcber das Ausstellungsjahr 2021 ist im Folgenden aufgef\u00fchrt. Das Angebot wird erg\u00e4nzt von den Dauerausstellungen der H\u00e4user.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Termine stehen aufgrund der Corona-Situation unter Vorbehalt. Mit Beginn der Wieder\u00f6ffnung der st\u00e4dtischen Museen werden die geltenden Ausstellungszeitr\u00e4ume bekannt gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>KUNSTSAMMLUNG (ORANGERIE)<\/p>\n\n\n\n<p>Orangerieplatz 1, 07548 Gera<br>Telefon 0365 838 42 50<br>kunstsammlung@gera.de<\/p>\n\n\n\n<p><strong>bis 23. Mai 2021<\/strong><br>Jacob und der Engel \u2014 Der Maler Roger David Servais<br>Malerei, Grafik<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 2. Juli 2021 bis 19. September 2021<\/strong><br>\u201ePolyphon \u2014 Mehrstimmigkeit in Bild und Ton<br>Installation, Malerei, Zeichnung\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 15. Oktober 2021 bis 16. Januar 2022<\/strong><br>Ernst Barlach zum 150. Geburtstag<br>Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken<\/p>\n\n\n\n<p>OTTO-DIX-HAUS<\/p>\n\n\n\n<p>Mohrenplatz 4, 07548 Gera<br>Telefon 0365 832 49 27<br>kunstsammlung@gera.de<\/p>\n\n\n\n<p><strong>bis 4. Juli 2021<\/strong><br>\u201eWolfgang Kuhle \u2014 Plastiken\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 17. Juli 2021 bis 17. Oktober 2021<\/strong><br>\u201eErnst Holzh\u00e4user \u2014 Ein Dix-Sch\u00fcler\u201c<br>Graphiken und Gem\u00e4lde<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 22. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022<\/strong><br>\u201eZu Gast im Dix-Haus\u201c<br>Dix-Werke aus bedeutenden Sammlungen im Dialog mit Werken aus der eigenen Sammlung<\/p>\n\n\n\n<p>MUSEUM F\u00dcR ANGEWANDTE KUNST<\/p>\n\n\n\n<p>Greizer Stra\u00dfe 37, 07545 Gera<br>Telefon 0365 838 14 30<br>musak@gera.de<\/p>\n\n\n\n<p><strong>bis 16. Mai 2021<\/strong><br>Glanz &amp; Eleganz \u2014 Juwelenschmuck im Barock<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 2. Juli 2021 bis 19. September 2021<\/strong><br>Polyphon \u2014 Mehrstimmigkeit in Bild und Ton<br>Installation, Malerei, Zeichnung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 6. Oktober 2021 bis 28. November 2021<\/strong><br>XIII. Aenne-Biermann-Preis<br>deutschlandweiter Wettbewerb f\u00fcr deutsche Gegenwartsfotografie<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 22. Dezember 2021 bis 13. M\u00e4rz 2022<\/strong><br>\u201eDie Menagerie, Tier und Natur \u2014 gesehen durch das Auge des K\u00fcnstlers\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>STADTMUSEUM<\/p>\n\n\n\n<p>Museumsplatz 1, 07545 Gera<br>Telefon 0365 838 14 70<br>stadtmuseum@gera.de<\/p>\n\n\n\n<p><strong>von November 2020 bis 27. Februar 2022<\/strong><br>Schloss Osterstein \u2014 Facetten einer Residenz<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 28. April 2021 bis 11. Juli 2021<\/strong><br>Neue Grabungsfunde des Areals Burgstra\u00dfe\/Johannisplatz;<br>Gemeinschaftsprojekt mit dem Th\u00fcringer Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege und Arch\u00e4ologie Erfurt<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 20. Juli 2021 bis 31. Oktober 2021<\/strong><br>Abschlussarbeiten der Fotografen der Berufsschule \u201eEduard Amthor\u201c Gera<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 18. November 2021 bis M\u00e4rz 2022<\/strong><br>Ank\u00e4ufe und Restaurierung aus zehn Jahren F\u00f6rderverein Stadtmuseum<\/p>\n\n\n\n<p>MUSEUM F\u00dcR NATURKUNDE<\/p>\n\n\n\n<p>Nicolaiberg 3, 07545 Gera<br>Telefon 0365 52003<br>museum.fuer.naturkunde@gera.de<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 31. M\u00e4rz 2020 bis 31. Oktober 2021<\/strong><br>T\u00f6dliche Sch\u00f6nheiten \u2014 Gifte der Natur<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 1. Dezember 2021 bis 4. September 2022<\/strong><br>Die Wei\u00dfe Elster \u2014 Flusslandschaft des Jahres 2020\/2022<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 17. Oktober 2020 bis 30. Mai 2021<\/strong><br>\u201eSpuren im Wald\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 30. Juli 2021 bis 28. November 2021<\/strong><br>Moderne Aquakultur \u2014 Hydroponik<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 2. Dezember 2021 bis 20. M\u00e4rz 2022<\/strong><br>\u201eSpuren im Wald\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dauerausstellung ab dem 30. Juli 2021<\/strong><br>\u201eHistorische Aquakultur. Karpfenzucht Plothener Teiche\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dauerausstellung im Mineralienkabinett<\/strong><br>\u201eFluorit \u2014 Mineral des Jahres 2020\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 6. Februar 2021 bis 4. Juli 2021<\/strong><br>\u201eDer Steinbruch Kahlleite bei Schleiz und seine Mineralien\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vom 23. Juli 2021 bis 23. Januar 2022<\/strong><br>\u201eCalcit \u2014 Mineral des Jahres 2021\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Gera ist Kunst- und Kulturstadt. Die Orangerie, das Otto-Dix-Haus, das Museum f\u00fcr Angewandte Kunst, das Stadtmuseum mit den Historischen H\u00f6hlern und das Museum f\u00fcr Naturkunde sind feste Bestandteile der Th\u00fcringer Museumslandschaft. 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