{"id":14597,"date":"2021-03-28T15:39:39","date_gmt":"2021-03-28T13:39:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=14597"},"modified":"2021-03-28T15:39:41","modified_gmt":"2021-03-28T13:39:41","slug":"uebertragung-der-festveranstaltung-zum-theater-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/03\/28\/uebertragung-der-festveranstaltung-zum-theater-jubilaeum\/","title":{"rendered":"\u00dcBERTRAGUNG DER FESTVERANSTALTUNG ZUM THEATER-JUBIL\u00c4UM"},"content":{"rendered":"\n<p>Es ist ein besonderes Ereignis unter besonderen Umst\u00e4nden: Im ostth\u00fcringischen Altenburg j\u00e4hrt sich die Einweihung des pr\u00e4chtigen Theaterbaus Mitte April zum 150. male. Obwohl das Theater zurzeit aufgrund umfassender Sanierungsarbeiten einerseits und wegen der Corona-Situation andererseits geschlossen ist, soll der Anlass gew\u00fcrdigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag, den 16. April 2021, wird ab 18 Uhr im Fernsehprogramm Altenburg-TV sowie als kostenloses Streaming \u00fcber die Webseite \u201ewww.theater-altenburg-gera.de\u201c und im Youtube-Kanal des Theaters die Festveranstaltung \u201eFreistatt sch\u00f6ner Geister\u201c ausgestrahlt. Anschlie\u00dfend steht das Video dort auch zum Abruf bereit. Am selben Abend um 20.05 Uhr folgt eine Sondersendung mit musikalischen Beitr\u00e4gen, Interviews und historischen Bez\u00fcgen in den H\u00f6rfunkprogrammen MDR Kultur und MDR Klassik, die dann auch im weltweiten Datennetz abrufbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Als man am Herzoglichen Hoftheater zu Altenburg im Herbst des Jahres 1870 Er\u00f6ffnung feiern wollte, kam der Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg dazwischen. Nicht nur die Verschiebung der Er\u00f6ffnung, auch die Ausbreitung der Pockenepidemie in Deutschland hatte der Krieg damals mit sich gebracht. Am 16. April 1871 war es dann aber doch soweit: Das Altenburger Theater konnte mit der Premiere von Carl Maria von Webers Oper \u201eDer Freisch\u00fctz\u201c feierlich er\u00f6ffnet werden. 150 Jahre sp\u00e4ter begr\u00fc\u00dft nun Generalintendant Kay Kuntze das Publikum zu einer medialen Jubil\u00e4umsfeier voller musikalischer Geburtstagsgr\u00fc\u00dfe und blickt mit K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern zur\u00fcck auf die bemerkenswerte Geschichte des Altenburger Theaters.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Theaterneubau in der Residenzstadt, den Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg in Auftrag gegebenen hatte, \u201em\u00f6ge eine Freistatt sch\u00f6ner Geister und ihrer ewigen Gebilde sein\u201c. Mit diesen Worten wurde das Theater zu seiner Er\u00f6ffnung in einem Festprolog geweiht, den anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums nun Peter Prautsch, Ehrenmitglied des Theaters Altenburg Gera, vortr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Streifzug durch den Spielplan des Herzoglichen Hoftheaters bringt das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter der Leitung seines 1. Kapellmeisters Thomas Wicklein Ausschnitte aus jenen Opern zu Geh\u00f6r, die in der ersten, verk\u00fcrzten Saison in Altenburg zur Premiere kamen. In nur vier Wochen, von Mitte April bis Mitte Mai, hatte man 1871 erstaunliche elf Opernpremieren bew\u00e4ltigt. Auf Webers \u201eFreisch\u00fctz\u201c folgten dabei mit Bellinis \u201eNorma\u201c und Verdis \u201eTroubadour\u201c Werke, die zu ungebrochener Ber\u00fchmtheit avancierten. Aber auch zwischenzeitlich in Vergessenheit geratene Opern, etwa Friedrich von Flotows \u201eAlessandro Stradella\u201c oder Adolphe Adams \u201eDer Postillion von Lonjumeau\u201c, offenbaren bezaubernde Bravourst\u00fccke f\u00fcr das Musiktheaterensemble.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ab September 1871 auch f\u00fcr das Schauspiel der Auff\u00fchrungsbetrieb in Altenburg begann, hatte man gleich 74 St\u00fccke in einer Spielzeit zur Premiere zu bringen. Wie das funktioniert haben k\u00f6nnte, erprobt das Schauspielensemble nun dementsprechend kurzweilig unter der Leitung des damaligen Theaterdirektors Podolsky in einem Sketch von Schauspieldirektor Manuel Kressin.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitwirkende der Festveranstaltung sind Kay Kuntze (Moderation), das Philharmonische Orchester Altenburg Gera unter Leitung von Thomas Wicklein, Peter Prautsch (Sprecher), Anne Preu\u00df, Miriam Zubieta und Maia Andrews (Sopran), Isaac Lee (Tenor), Alejandro L\u00e1rraga Schleske (Bariton), Ulrich Burdack (Bass) sowie die Schauspieler Markus Lingst\u00e4dt, Sebastian Schlicht, Rebecca Halm, Mechthild Scrobanita, Mario Radosin, Robert Herrmanns, Thomas C. Zinke, Ines Buchmann und Thorsten Dara.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sendungen werden vorab unter Einhaltung strenger Hygieneregeln aufgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Es ist ein besonderes Ereignis unter besonderen Umst\u00e4nden: Im ostth\u00fcringischen Altenburg j\u00e4hrt sich die Einweihung des pr\u00e4chtigen Theaterbaus Mitte April zum 150. male. 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