{"id":14840,"date":"2021-04-15T03:16:46","date_gmt":"2021-04-15T01:16:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=14840"},"modified":"2021-04-15T03:18:47","modified_gmt":"2021-04-15T01:18:47","slug":"was-kommt-nach-der-bundes-notbremse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/04\/15\/was-kommt-nach-der-bundes-notbremse\/","title":{"rendered":"WAS KOMMT NACH DER \u201eBUNDES-NOTBREMSE\u201c?"},"content":{"rendered":"\n<p>Nach Ansicht von Clemens Fuest, dem Pr\u00e4sident des Leibniz-Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung an der Universit\u00e4t M\u00fcnchen e. V., kommt die sogenannte Bundes-Notbremse zu sp\u00e4t. Er geht von einem Dauerlockdown aus, sollte sich die Bundesregierung mit ihrem Entwurf zur \u00c4nderung des Infektionsschutzgesetzes durchsetzen k\u00f6nnen. Entsprechend \u00e4u\u00dferte er sich am 14. April 2021 in der Sendung \u201ePhoenix-Runde\u201c zum Thema \u201eAusgangssperre und Testpflicht \u2014 Was bringt Merkels Notbremse?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Fuest fordert eine Strategie der Niedriginzidenz, welche auch unter dem Namen \u201eNo Covid\u201c bekannt ist. Nur diese erm\u00f6gliche nachhaltige \u00d6ffnungen, solange noch nicht gen\u00fcgend Menschen geimpft seien. Man habe sich in den vergangenen Monaten zu wenig um die Digitalisierung und Teststrategien gek\u00fcmmert, um diesen Weg einschlagen zu k\u00f6nnen. Die sogenannte Notbremse hingegen werde Deutschland im Dauerlockdown halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die eine Strategie der Niedriginzidenz umsetzen zu k\u00f6nnen, brauche man ein Screening der Bev\u00f6lkerung. Man m\u00fcsse wissen, wer und wieviele Menschen infiziert seien. Nur auf Basis besserer Datengrundlage k\u00f6nne man dann mehr Indikatoren hinzuziehen. Die Inzidenz sei aus vielen Gr\u00fcnden eine problematische Zahl, denn sie steige beispielsweise, wenn man mehr teste. Deshalb d\u00fcrfe man sie nicht allein heranziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es m\u00fcsse proaktiv gegen die Pandemie vorgagangen werden, meint Fuest. Dann w\u00fcrden die Inzidenzen viel schneller sinken. Mit der Strategie von Lockdowns als alleiniges Mittel k\u00f6nne das nicht gelingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Blick in die Zukunft gestattet die Firma ESRI aus den USA, welche in Deutschland durch das RKI-Dashboard bekanntgeworden ist. Der Softwarehersteller von Geoinformationssystemen bereitet sich auf neue Gesch\u00e4ftsfelder vor und besch\u00e4ftigt sich derzeit mit Anwendungen zur Gesundheits\u00fcberwachung (siehe \u201e<a href=\"https:\/\/www.esri.de\/de-de\/loesungen\/covid-19-reopening\/health-screening-solution\">https:\/\/www.esri.de\/de-de\/loesungen\/covid-19-reopening\/health-screening-solution<\/a>\u201c). Entwickelt werden sie f\u00fcr eine Zeit, in der Zutrittsberechtigungen zu B\u00fcros, Werkshallen und Beh\u00f6rden nur erteilt werden, wenn K\u00f6rpertemperaturen und Kontakte erfasst und aufgezeichnet worden sind. Es wird dokumentiert, wer sich zu einer bestimmten Zeit an welchem Ort aufgehalten hat. Auch Programme zur Abstandsanalyse will das Unternehmen anbieten. Eine mobile Anwendung zur Standortverfolgung sammelt Bewegungsdaten aller Besch\u00e4ftigten. Dies soll dazu beitragen, die Gesundheit der Mitarbeiter zu sch\u00fctzen und ihnen ein sicheres Gef\u00fchl zur\u00fcckzugeben, so das Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegenstimmen sprechen von einer ausgekl\u00fcgelten Strategie, durch die Rufe nach einem \u00dcberwachungsstaat laut werden sollen. Man sch\u00fcre \u00c4ngste vor Ansteckungen solange, bis unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes nicht nur jedwede \u00dcberwachung dankbar angenommen werde. Auch das rigorose Vorgehen gegen physische Begegnungen in vielen Lebensbereichen w\u00fcrde durch die zu erwartende Reihenfolge der Entscheidungen zu einer breiten Akzeptanz f\u00fchren. Im Interesse gro\u00dfer Unternehmen bestimme dann der Staat \u00fcber viele Details, die vorher der pers\u00f6nlichen Freiheit unterlagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Nach Ansicht von Clemens Fuest, dem Pr\u00e4sident des Leibniz-Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung an der Universit\u00e4t M\u00fcnchen e. V., kommt die sogenannte Bundes-Notbremse zu sp\u00e4t. 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