{"id":15741,"date":"2021-07-09T10:57:19","date_gmt":"2021-07-09T08:57:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=15741"},"modified":"2021-07-09T10:57:25","modified_gmt":"2021-07-09T08:57:25","slug":"obm-bilanz-und-ausblick-nach-drei-jahren-im-amt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/07\/09\/obm-bilanz-und-ausblick-nach-drei-jahren-im-amt\/","title":{"rendered":"OBM: BILANZ UND AUSBLICK NACH DREI JAHREN IM AMT"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Anfang seiner Zeit als Oberb\u00fcrgermeister folgte ein Termin auf den n\u00e4chsten. Begr\u00fc\u00dfen wollte man einander, begl\u00fcckw\u00fcnschen und kennenlernen, mit Unternehmern ins Gespr\u00e4ch kommen, Visionen austauschen und viele Wege auf einmal ebnen. Julian Vonarb war beeindruckt von dem landesweiten Interesse an seiner Person und der zuk\u00fcnftigen Ausrichtung der Stadt Gera. Als Stadtoberhaupt nahm er sich vor, ab dem ersten Tag vornehmlich aktiv an der Weiterentwicklung der Stadt zu arbeiten. Er wolle nicht alles neu machen, betonte er von Anfang an. Das, was funktioniere, solle gest\u00e4rkt und bereits vorhandene Ideen und Konzepte aufgegriffen werden. Mittlerweile sind die ersten drei Jahre seiner Amtszeit vergangen. Der Terminkalender weiterhin ohne L\u00fccke, Anfragen, die sich stapeln \u2014 und ein Telefon, das ohne Gnade klingelt. Aber das sei gut so. Nur so komme man voran. Eine Einstellung, die einiges abverlangt und die man nicht ohne Wegbegleiter durchh\u00e4lt, die es sich ebenso zur Aufgabe gemacht haben, Gera voranzubringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erinnern Sie sich an den Moment, als feststand, dass Sie der neue Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Gera sind? Was war das f\u00fcr ein Gef\u00fchl? Was ging Ihnen als erstes durch den Kopf?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es war wirklich ein unbeschreibliches Gef\u00fchl und mein erster Gedanke war: Die viele Arbeit der vergangenen vier Monate hat sich gelohnt. Gera ist bereit f\u00fcr einen Neuanfang! Ich war sehr dankbar, das Vertrauen der W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler f\u00fcr mich gewonnen zu haben, denn mir war immer klar, man hat zwar hart daf\u00fcr gearbeitet, aber am Ende ist man abh\u00e4ngig vom W\u00e4hlerwillen und hat das Ergebnis nicht selbst in der Hand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haben Sie ein Lebensmotto? Wie spiegelt sich dieses in Ihrer t\u00e4glichen Arbeit wider?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Motto ist ganz klar: \u201eActa non verba\u201c, also \u201eHandeln, nicht reden\u201c. Wichtig ist, den Mut zu haben, etwas anzupacken und keine Scheu, falls der Plan nicht aufgeht. Jede Erfahrung ist wichtig und erweitert den pers\u00f6nlichen Horizont. Wer nur redet, aber nichts in die Tat umsetzt, verliert an Glaubw\u00fcrdigkeit. Mein Team und ich trauen sich etwas, und wurden belohnt. Au\u00dferdem versuche ich, positiv zu denken und mit Ruhe Dinge anzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie sind als Oberb\u00fcrgermeister parteilos. Warum? Welche Rolle spielt das in der Kommunalpolitik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Demokratie ist nicht immer einfach. In Gera gibt es ein Spannungsfeld vor allem durch ein breit vertretenes Parteienspektrum mit insgesamt acht Fraktionen und mit zum Teil acht Meinungen. Dies f\u00fchrt manchmal zu unvorhergesehenen Entwicklungen. Ich selbst muss und m\u00f6chte neutral sein und geh\u00f6re deshalb keiner Partei an. Ich freue mich, dass wir seit 2019 den Stadtrat als Livestream im Internet \u00fcbertragen. So k\u00f6nnen die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und jetzt Interessierte den Stadtrat auch am Bildschirm mitverfolgen und Demokratie erleben. Ab September wird es zus\u00e4tzlich Geb\u00e4rdendolmetscher geben, die die Sitzung begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie gestaltet sich Stadtratsarbeit und welche Herausforderungen und Chancen sind damit verbunden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Stadtrat ist wichtig im Zusammenspiel zwischen Stadt und Bewohnern. Die Stadtverwaltung versteht sich als Partner des Stadtrats. Leider sind die Fronten bei manchen Themen sehr verh\u00e4rtet und zu viele Befindlichkeiten stehen im Vordergrund. Manchmal vermisse ich den Aspekt \u201egemeinsam an einer Sache zu arbeiten\u201c. Manche Stadtratssitzung hat \u00c4hnlichkeit mit Debatten im Bundestag. Man sollte sich bewusst sein, dass Kommunalpolitik aber so nicht funktioniert bzw. das auch ein schlechtes Licht auf die Stadt wirft, wenn sich Stadtr\u00e4te st\u00e4ndig streiten, beschimpfen und ins Wort fallen. Ich habe positive Erfahrungen mit Politik in kleinen Gemeinden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Fokusthema Ihrer sechsj\u00e4hrigen Amtszeit war von Anfang an die St\u00e4rkung der Wirtschaft in Gera und die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen. Welche Bilanz ziehen Sie zur Halbzeit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich verstehe mich als ersten Wirtschaftsf\u00f6rderer der Stadt. Als Oberb\u00fcrgermeister ist es nicht nur meine Pflicht, sondern auch eine Herzensangelegenheit, im engen Kontakt mit Unternehmen zu stehen und sich intensiv auszutauschen. Viele regionale Partner wirken deutschland- und europaweit, zum Beispiel Meleghy Automotive oder das Hermes Verteilzentrum. Der Th\u00fcringer Kr\u00e4uterhof produziert Tee f\u00fcr die ganze Nation.<br>Gera als Wirtschaftsstandort bietet so viel. Neben der guten Autobahnanbindung haben wir eine gute Mischung zwischen l\u00e4ndlichen und st\u00e4dtischen Bereichen. Dass sich ein internationales Unternehmen wie Amazon bei uns ansiedelt, zeigt deutlich, dass Gera als Wirtschaftsstandort wettbewerbsf\u00e4hig ist und im \u00fcberregionalen Vergleich mithalten kann. Neben Amazon konnten wir die M\u00f6belhauskette XXX-Lutz f\u00fcr uns gewinnen. Au\u00dferdem m\u00f6chte Bauerfeind einen zweiten Standort er\u00f6ffnen. Damit verbunden sind insgesamt tausende Arbeitspl\u00e4tze. Sie sind das A und O f\u00fcr einen Aufschwung. Wenn Arbeitspl\u00e4tze geschaffen werden, bedeutet das immer auch, dass sich Menschen ebenfalls zum Leben in Gera entscheiden. Wir brauchen mehr Fachkr\u00e4fte, mehr Familien, damit Leben und Attraktivit\u00e4t entstehen kann. Eine starke Wirtschaft hat immer positive Auswirkungen auf die gesamte Stadtentwicklung.<br>Ein starkes Gera ben\u00f6tigt au\u00dferdem eine gute Haushaltsf\u00fchrung. Wir haben es geschafft, den dritten Haushalt in Folge ohne Bedarfszuweisungen aufzustellen. Das ist eine gro\u00dfe Leistung und ein wahrer Kraftakt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gera hat im Bereich Erholung einiges zu bieten. Wie steht es um das Engagement rund um Umweltschutz, Klima und Nachhaltigkeit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gera hat viel Gr\u00fcn und das ist toll. Unser Stadtwald ist das gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Waldgebiet Th\u00fcringens. Wir haben viele Parks und ein einladendes Elsterufer mit einem Stadtstrand. Unser Tierpark ist ein absoluter Besuchermagnet und \u00fcber Geras Grenzen hinaus beliebt. In den kommenden Jahren wird es eine Neuausrichtung mit entsprechendem Tierparkkonzept geben. Auch haben wir in der Verwaltung einen Klimamanager, denn Klima und Nachhaltigkeit bestimmen den Zeitgeist. Ein Energie- und Klimaschutzkonzept bringt nichts auf dem Papier, es muss gelebt werden.<br>Wir engagieren uns zudem immer st\u00e4rker f\u00fcr Alternativen im Bereich Mobilit\u00e4t. Mein anspruchsvolles Ziel ist es, dass Gera die Mobilit\u00e4t der Zukunft f\u00fcr Deutschland aktiv mitgestaltet: Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Welche Bedeutung wird das Auto f\u00fcr uns dabei spielen, im Alltag und auf Reisen? Wie werden St\u00e4dte ihre Verkehrsprobleme l\u00f6sen und wie kann Mobilit\u00e4t auch im l\u00e4ndlichen Bereich gesichert werden?<br>Wir werden dabei unterst\u00fctzen, als Anwenderregion Antworten auf solche und weitere Fragen zur Entwicklung der Mobilit\u00e4t zu liefern. Unser autonomer Kleinbus Emma war erst der Anfang. Mit der Stadt Zwickau ist nun eine Kooperation besiegelt worden, die ebenfalls wichtige Visionen voranbringen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie sind nicht nur Stadtoberhaupt, sondern auch Dienstherr von rund 1200 Besch\u00e4ftigten in der Stadtverwaltung Gera. Was hat sich in den vergangenen Monaten in der Verwaltung getan? Welche Entwicklung fand bisher statt, wenn es um Dienstleistungen f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger geht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem durch die Corona-Pandemie haben wir einen deutlichen Sprung im Bereich Digitalisierung und Homeoffice gemacht. Au\u00dferdem findet ein Generationswechsel in der Stadtverwaltung statt. Viele Kolleginnen und Kollegen verlassen uns aufgrund ihres Alters und gehen in den wohlverdienten Ruhestand. Neue Generationen kommen nach, mit neuen Ansichten, anderen Erfahrungen und Lebensl\u00e4ufen. Die Mischung ist spannend und bringt uns in der Verwaltung nach vorn.<br>Ich habe immer folgenden Ma\u00dfstab gesetzt: Wir sind der Dienstleister f\u00fcr unsere B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und m\u00fcssen b\u00fcrgernah und serviceorientiert arbeiten. Und dann ist es eben auch sch\u00f6n, wenn ein Lob zur\u00fcckkommt. Vor einigen Wochen habe ich \u00fcber die sozialen Netzwerke eine Nachricht mit viel Lob zu einem Besuch in unserem H 35 erhalten. Es freut mich, wenn ein kleiner Dank dann auch kommuniziert wird. Denn die Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung machen keinen einfachen Job und stehen wegen Sparma\u00dfnahmen und Personalmangel auch sehr unter Druck. Gemeckert wird n\u00e4mlich oft schnell, aber tauschen will dann keiner.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stichwort B\u00fcrgern\u00e4he. Wie transportieren Sie Themen in die Bev\u00f6lkerung? Wie kl\u00e4ren Sie auf und warum ist das wichtig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte Menschen dazu bewegen, sich f\u00fcr die Themen der Stadt zu interessieren und einzusetzen. Das geht nur, wenn sie die Hintergr\u00fcnde verstehen bzw. wie sie die Berichterstattung in den Medien bewerten m\u00fcssen. Die Darstellungen sind gef\u00fchlt teilweise einseitig oder nicht umfassend. Dadurch kann ein falsches Bild der Tatsachen entstehen. In diesem Jahr habe ich deshalb zwei neue Formate auf den Weg gebracht \u2014 den digitalen B\u00fcrgerdialog und mein w\u00f6chentliches Update \u201eVonarb direkt\u201c, in denen ich zum Beispiel Themen aus dem Stadtrat oder aus der Verwaltung und zum Stadtgeschehen platziere.<br>Grunds\u00e4tzlich versuche ich, immer ein offenes Ohr zu haben. Mich kann jeder auf der Stra\u00dfe ansprechen oder auf anderen Wegen kontaktieren. Nat\u00fcrlich gelingt es nicht immer, den \u00dcberblick zu behalten und alles sofort in Angriff zu nehmen. Ich behaupte aber, eine wirklich gute \u201eK\u00fcmmerer\u201c-Quote zu haben. Jeder Impuls aus der Bev\u00f6lkerung ist wichtig.<br>Damit meine ich nicht nur die W\u00e4hler. Ich spreche hier auch von den Menschen in Vereinen, in ehrenamtlichen T\u00e4tigkeiten, Menschen aus allen Schichten und vielen Kulturen, Gastronomen, Unternehmer, K\u00fcnstler\u2026 Was sie zu sagen haben, muss der Fokus sein, sonst verliert man den Anschluss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gera war schon vieles: Hochschulstadt, Otto-Dix-Stadt, hatte eine Fettguschenkampagne und hat in den letzten zehn Jahren oft seinen Charakter neu definiert. Ein neues Stadtmarketingkonzept gibt es noch nicht. Wie w\u00fcrden Sie pers\u00f6nlich die Identit\u00e4t Geras zusammenfassen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gera sehr vieles zu bieten, mehr als manche denken und unsere Aufgabe ist es, das der Welt zu zeigen. Aus dem Spruch \u201eGera hat was, alle suchen\u201c muss werden \u201eGera hat, was alle suchen.\u201c Und wir sind auf dem besten Weg. Wir m\u00fcssen unsere Kultur nach au\u00dfen tragen und uns als Stadt neu definieren. Ein Stadtmarketingkonzept nimmt langsam Gestalt an und ich bin guter Dinge, dass wir uns in den kommenden 18 Monaten darauf besinnen werden, wer wir sind und das auch nach au\u00dfen tragen. Zugegeben, es ist es nicht einfach, nach diesen vielen verschiedenen Bildern ein neues Image zu kreieren, mit dem man sich langfristig identifizieren kann und das vor allem unseren Aufwind wiederspiegelt.<br>Wir haben Visionen und gro\u00dfe Projekte, die zukunftsweisend sind. Smartcity oder ein neues Nutzungskonzept unseres Kultur- und Kongresszentrum geh\u00f6ren zum Beispiel dazu. Geras Neue Mitte ebenso.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Passend dazu: Themen wie das Smartcity Projekt wirken abstrakt und nicht greifbar. Hier muss sicher auch viel Aufkl\u00e4rungsarbeit geleistet werden. Wie ist der aktuelle Stand?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, derzeit wird daran gearbeitet, mehrere Pilotma\u00dfnahmen umzusetzen, damit wirklich etwas Greifbares entsteht. Es ist geplant, ein digitales Stadtleitsystem zu etablieren oder zum Beispiel auch Mitdenkende LED-Stra\u00dfenlaternen, die automatisch das Licht dimmen und heller werden, sobald sich ihnen Fahrzeuge, Fahrr\u00e4der oder Fu\u00dfg\u00e4nger n\u00e4hern. Das ist spannend und soll in Gera bald Realit\u00e4t sein. Zus\u00e4tzlich verf\u00fcgen diese \u00fcber Strom-, Medien- und W-LAN-Anschl\u00fcsse und eine Ladestation, zus\u00e4tzlich dienen sie als Notrufeinrichtung. Damit tragen die Laternen zur \u00f6ffentlichen Sicherheit bei, schonen die Umwelt und reduzieren gleichzeitig au\u00dferdem den Energieverbrauch um bis zu 70 %. Auch die M\u00fcllentsorgung soll in Gera effizienter werden. Dank optischer Sensoren zur Messung des F\u00fcllstandes von Glascontainern k\u00f6nnen Touren optimiert sowie \u00dcberf\u00fcllung und Leerfahrten vermieden werden.<br>Genau das alles ist Smartcity! Das Gesamtprojekt ist aktuell noch in der Konzeptphase. Wenn der Stadtrat am Ende den Beschluss dazu fasst, kann es neben den Piloten bald fl\u00e4chendeckend losgehen und Gera bald von A bis Z smart werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Drei Jahre sind schnell vergangen. Die kommenden drei Jahre werden ebenfalls im Flug vergehen. M\u00f6chten Sie 2024 wieder gew\u00e4hlt werden und wenn ja, warum?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja! Es hat sich viel getan und es gibt noch viel zu tun. Ich bin 2018 nicht angetreten, um nach sechs Jahren wieder zu gehen. Wie ich schon sagte, bin ich mit vollem Einsatz und 120 Prozent Leidenschaft dabei. Gera hat viel Potenzial und ich m\u00f6chte unbedingt aktiv bei der Weiterentwicklung dabei sein. Ich wei\u00df genau, dass sich der Weg lohnt, auch wenn er oft steinig ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Abschluss noch ein Blick in die Zukunft. Haben Sie konkrete W\u00fcnsche f\u00fcr die Stadt? Und dar\u00fcber hinaus: Gera in 20 Jahren \u2014 welche Bilder entstehen in Ihrem Kopf dazu?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich mir etwas w\u00fcnschen k\u00f6nnte, w\u00e4re es eine lebendige Stadt mit einer belebten Innenstadt, viele Kneipen bis zum Steinweg, viele Kinder und Generationen im Einklang \u2014 Gera als Kulturmix, mit Einkaufskultur, Essenskultur, Museumskultur und so vielem mehr, zukunftsgerichtet, urban und gleichzeitig traditionell. Es geht nicht darum, auf Krampf allem den Stempel \u201emodern\u201c drauf zu dr\u00fccken, sondern einfach bei gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen Schritt zu halten. Wenn man Gera bei Google eingibt, sollte der erste Treffer sein: \u201eGera auf der \u00dcberholspur!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Am Anfang seiner Zeit als Oberb\u00fcrgermeister folgte ein Termin auf den n\u00e4chsten. Begr\u00fc\u00dfen wollte man einander, begl\u00fcckw\u00fcnschen und kennenlernen, mit Unternehmern ins Gespr\u00e4ch kommen, Visionen austauschen und viele Wege auf einmal ebnen. Julian Vonarb war <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/07\/09\/obm-bilanz-und-ausblick-nach-drei-jahren-im-amt\/\" title=\"OBM: BILANZ UND AUSBLICK NACH DREI JAHREN IM AMT\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":7605,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":{"0":"post-15741","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-lokal"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15741","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15741"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15741\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15742,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15741\/revisions\/15742"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7605"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15741"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15741"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15741"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}