{"id":15813,"date":"2021-07-20T06:01:00","date_gmt":"2021-07-20T04:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=15813"},"modified":"2021-07-13T22:26:30","modified_gmt":"2021-07-13T20:26:30","slug":"geras-steckmuschel-fossilien-finden-internationale-beachtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/07\/20\/geras-steckmuschel-fossilien-finden-internationale-beachtung\/","title":{"rendered":"GERAS STECKMUSCHEL-FOSSILIEN FINDEN INTERNATIONALE BEACHTUNG"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 5. Juli 2021 wurde Professor Doktor Michael Amler von der Universit\u00e4t K\u00f6ln zu einem Arbeitsbesuch am Museum f\u00fcr Naturkunde in Gera begr\u00fc\u00dft. In Zusammenarbeit mit Professor Doktor Thomas Yancey von der Texas A &amp; M University (Texas\/USA) arbeitet der Pal\u00e4ontologe an einer Publikation zur Evolutionsgeschichte der sogenannten Steckmuscheln. Diese Muscheln geh\u00f6ren mit bis zu 1,2 Metern L\u00e4nge zu den gr\u00f6\u00dften Muscheln Europas. Mehr als 50 heute lebende Arten der Steckmuscheln sowie eine Vielzahl fossiler Arten sind heute bekannt. Eine dieser fossilen Arten hei\u00dft Aviculopinna prisca und wurde auch schon mehrmals versteinert im Untergrund Geras gefunden. Diese Fossilien aus Gera sind etwa 255 Millionen Jahre alt und stammen aus dem Erdzeitalter Perm bzw. dessen j\u00fcngsten Schichten, die man Zechstein nennt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Pal\u00e4ontologie-Professoren erforschen vor allem die Frage, wann die erste eigentliche Steckmuschel im Laufe der Erdgeschichte nachzuweisen ist. Im Rahmen ihres Literaturstudiums untersuchten die Forscher dabei zun\u00e4chst exakt, in welchen Ver\u00f6ffentlichungen von anderen Wissenschaftlern im 19. Jahrhundert bereits Exemplare solcher Steckmuscheln abgebildet wurden. Eher zuf\u00e4llig gelangte die entsprechende Suchanfrage der beiden Forscher nach ganz bestimmten Exemplaren dieser Muscheln an das Museum f\u00fcr Naturkunde Gera. Dringend gesucht wurden unter anderem vier Muschelfossilien, die bereits 1861 in der ber\u00fchmten Zechstein-Monografie von Hanns Bruno Geinitz (1814 \u2013 1900) abgebildetet waren. Durch die stetige und gr\u00fcndliche Neuinventarisierung von vor allem altem Sammlungsmaterial der geologischen Sammlung, konnte das Geraer Museum f\u00fcr Naturkunde mit zwei der gesuchten Muscheln unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Muschelfossilien wurden beim Arbeitsbesuch untersucht und f\u00fcr die geplante Publikation fotografiert. Erscheinen wird der Fachartikel in der von der Palaeontological Association in Gro\u00dfbritannien herausgegebenen Zeitschrift Palaeontology. H\u00f6chstwahrscheinlich wird eine der \u201eMackrothschen\u201c Muscheln sogar zum Typusexemplar erkl\u00e4rt werden. Ein Typusexemplar, wie z. B. ein Holotypus, ist in der Welt der Fossilien immer ein ganz besonders typisches Exemplar einer ganzen Art, in gewisser Weise ein Musterexemplar.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Am 5. Juli 2021 wurde Professor Doktor Michael Amler von der Universit\u00e4t K\u00f6ln zu einem Arbeitsbesuch am Museum f\u00fcr Naturkunde in Gera begr\u00fc\u00dft. 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