{"id":15953,"date":"2021-07-27T10:29:15","date_gmt":"2021-07-27T08:29:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=15953"},"modified":"2021-07-27T10:29:18","modified_gmt":"2021-07-27T08:29:18","slug":"aufhebung-des-sanierungsgebietes-parkstrasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/07\/27\/aufhebung-des-sanierungsgebietes-parkstrasse\/","title":{"rendered":"AUFHEBUNG DES SANIERUNGSGEBIETES PARKSTRASSE"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor beinahe 30 Jahren, im Oktober 1992, erlangte das bereits 1986 festgesetzte Sanierungsgebiet \u201eParkstra\u00dfe\u201c mit der Genehmigung durch das Th\u00fcringer Landesverwaltungsamt Rechtskr\u00e4ftigkeit. Dem vorausgegangen war der Beschluss Nr. 214-26\/92 vom 5. M\u00e4rz 1921, mit dem die Stadtverordnetenversammlung das Gebiet \u201eParkstra\u00dfe\u201c zum Sanierungsgebiet erkl\u00e4rt hatte. Es folgten \u00fcber zwei Jahrzehnte der intensiven Umgestaltung dieser stadthistorisch wichtigen Entwicklungsachse Geras vom Theater \u00fcber den K\u00fcchengarten und die Orangerie bis zum Stadtteil Untermhaus mit dem Mohrenplatz, Hofgut und Osterstein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wurde das Sanierungsgebiet aufgehoben. Dar\u00fcber abgestimmt hatte der Geraer Stadtrat am Mittwoch, den 14. Juli 2021. Damit endet der gro\u00dfangelegte Stadtumbau in diesem Bereich und das Ergebnis spricht f\u00fcr sich. Das Baugesetzbuch sieht nach \u00a7 162 BauGB vor, dass die Sanierungssatzung aufzuheben ist, wenn die f\u00fcr die Behebung st\u00e4dtebaulicher Missst\u00e4nde erforderlichen Ordnungs- und Bauma\u00dfnahmen abgeschlossen sind. Mit der vollst\u00e4ndigen Umsetzung der Sanierungsziele im Gebiet \u201eParkstra\u00dfe\u201c ist das der Fall. \u201eDie Geraer haben allen Grund stolz zu sein. Was im Gebiet \u201eParkstra\u00dfe\u201c erreicht wurde, ist einmalig in Th\u00fcringen. Die brachliegenden Industriebauten sind einem attraktiven Sport- und Freizeitareal gewichen, man denke nur an die Vierfelderhalle, das Turnsportzentrum mit der Rollschnelllauf-Winterbahn, dem Rollhockeystadion und dem Skater-Fun-Parcour. Sie grenzen direkt an den verkehrsberuhigten Hofwiesenpark und K\u00fcchengarten. Die Trostlosigkeit eines weitestgehend verlassenen und von Altlasten beherrschten Ortes ist sozialem und kulturellem Leben gewichen \u2014 ein Treffpunkt f\u00fcr Studenten und Theaterbesucher ebenso wie f\u00fcr Familien und Vereinssportler\u201c, kommentiert Baudezernent Michael Sonntag die Entwicklung.<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach seien die festgelegten Sanierungsziele, die in der Satzungserg\u00e4nzung im Jahre 2000 weiter konkretisiert wurden, zu 100 % erreicht. \u201eDas Gebiet rund um die Parkstra\u00dfe ist ein hervorragendes Beispiel daf\u00fcr, wie eine Stadt und vor allem ihre B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger von der St\u00e4dtebauf\u00f6rderung profitieren. Die Wohn- und Aufenthaltsqualit\u00e4t konnte durch die umfangreichen Sanierungs- und Neugestaltungsma\u00dfnahmen erheblich verbessert werden\u201c, so der Baudezernent weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Fokus der Stadterneuerung f\u00fcr Gera liegt zuk\u00fcnftig vor allem auf den Sanierungsgebieten Stadtzentrum und Ostviertel sowie s\u00fcdliche Innenstadt; aber auch die Entwicklung von Teilen des Sanierungsgebietes Alt-Untermhaus mit den Resten von Schloss Osterstein ist relevant. Dazu werden in den kommenden Monaten Verl\u00e4ngerungen der Sanierungssatzungen beim Land Th\u00fcringen beantragt. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit privaten Eigent\u00fcmern zielgerichtet die jeweiligen Quartiere aufzuwerten und fit f\u00fcr die Zukunft zu machen. Dazu ist die St\u00e4dtebauf\u00f6rderung ein probates Mittel\u201c, kommentiert Dr. Thomas Prill, Leiter des Stadtplanungsamtes, die Vorhaben f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist das Gebiet rund um die Parkstra\u00dfe nicht nur sozialer Treffpunkt, sondern wieder ein gefragter Standort f\u00fcr Kanzleien, Praxen, Gastronomie, Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowie nichtst\u00f6rendes Gewerbe. Vorhandene Wohnh\u00e4user und gr\u00fcnderzeitliche Geb\u00e4ude wurden mehrheitlich saniert, so dass die Wohnnutzung in weiten Bereichen erhalten blieb. Weitergehende st\u00e4dtebauliche Entwicklungen und Erneuerungen k\u00f6nnen hier k\u00fcnftig ohne Anwendung des besonderen St\u00e4dtebaurechts realisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterf\u00fchrende Informationen zum Thema Stadtsanierung in Gera und den aktuellen Sanierungsgebieten erhalten Sie auf der st\u00e4dtischen Webseite unter folgendem Link: \u201ewww.gera.de\/stadtsanierung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Vor beinahe 30 Jahren, im Oktober 1992, erlangte das bereits 1986 festgesetzte Sanierungsgebiet \u201eParkstra\u00dfe\u201c mit der Genehmigung durch das Th\u00fcringer Landesverwaltungsamt Rechtskr\u00e4ftigkeit. Dem vorausgegangen war der Beschluss Nr. 214-26\/92 vom 5. 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