{"id":16006,"date":"2021-08-02T16:13:27","date_gmt":"2021-08-02T14:13:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=16006"},"modified":"2021-08-02T16:14:58","modified_gmt":"2021-08-02T14:14:58","slug":"videokunst-in-leerstehenden-laeden-der-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/08\/02\/videokunst-in-leerstehenden-laeden-der-innenstadt\/","title":{"rendered":"VIDEOKUNST IN LEERSTEHENDEN L\u00c4DEN DER INNENSTADT"},"content":{"rendered":"\n<p>Vom 1. bis zum 22. August 2021 wird die Sorge, ehemalige Hauptgesch\u00e4ftsstra\u00dfe in Geras Innenstadt, in eine Videokunstausstellung verwandelt: Auf die Schaufenster der leerstehenden L\u00e4den wird von hinten Videokunst projiziert. Damit verwandeln sich die Schaufenster in eine visuelle Anzeigefl\u00e4che. Mit der Ausstellung will die Kuratorin Dr. Claudia Tittel, die gleichzeitig st\u00e4dtische Kulturamtsleiterin ist, auf Geras Innenstadtsterben aufmerksam machen. Gleichzeitig soll mit der Aktion die Innenstadt wiederbelebt werden. F\u00fcr den genannten Ausstellungszeitraum stellen die Besitzer der L\u00e4den die R\u00e4ume unentgeltlich zu Verf\u00fcgung. \u201eEs ist schade, dass die Sorge, die einst f\u00fcr Luxus und Eleganz sowie den Fortschritt stand, zu einer, im wortw\u00f6rtlichen Sinne, Sorge der Stadt geworden ist. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn Kunst hier einen Beitrag leistet, diese Situation kritisch zu hinterfragen\u201c, so Dr. Tittel.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle K\u00fcnstler der Ausstellung setzen sich mit dem Thema Lost \u2014 Verlust, Verg\u00e4nglichkeit, Einsamkeit, aber auch Zeitenwandel auseinander. Renommierte sowie junge K\u00fcnstler und Videok\u00fcnstler aus der Region Mitteldeutschlands wurden eingeladen, in der Galerie Sorge im \u00f6ffentlichen Raum ihre Arbeiten zu pr\u00e4sentieren und somit ihre Werke in den \u00f6ffentlichen Raum zu transferieren. In ihren Arbeiten setzen sich die K\u00fcnstler auf sehr individuelle Art und Weise mit verlassenen Orten, dem Abschied von geliebten Menschen oder verpassten Chancen auseinander. Neben thematischen Werken sind aber auch abstrakte Arbeiten zu sehen, die allesamt im Computer konstruiert sind. Sie verweisen darauf, dass durch die Digitalisierung das Leben in virtuelle Welten verlagert wird. Die vorgestellten Werke zeigen somit die Bandbreite videok\u00fcnstlerischer Arbeit: Von autobiografischen Ans\u00e4tzen \u00fcber abstrakte Bilder bis zu experimentellem Film k\u00f6nnen die Besucher*innen der Innenstadt ein Kaleidoskop der Gesellschaft und zeitgen\u00f6ssische Videokunst erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeden Tag ab 20 Uhr, wenn die Gesch\u00e4fte ihre Pforten schlie\u00dfen, erwachen die leerstehenden L\u00e4den zum Leben. Sie verwandeln die Nacht in den Tag und verzaubern die Sorge durch bewegte Bilder. Die Vernissage fand am 31. Juli 2021, 20 Uhr auf dem Piazza am Eingang der Sorge statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcbersicht der K\u00fcnstler ist unter \u201ewww.kulturtage-gera.de\u201c zu finden. Der Eintritt f\u00fcr die Ausstellung \u201eLost Shops\u201c ist unentgeltlich.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Vom 1. bis zum 22. August 2021 wird die Sorge, ehemalige Hauptgesch\u00e4ftsstra\u00dfe in Geras Innenstadt, in eine Videokunstausstellung verwandelt: Auf die Schaufenster der leerstehenden L\u00e4den wird von hinten Videokunst projiziert. 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