{"id":16205,"date":"2021-08-15T11:45:29","date_gmt":"2021-08-15T09:45:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=16205"},"modified":"2021-08-15T11:45:33","modified_gmt":"2021-08-15T09:45:33","slug":"geraer-tierpark-unter-neuer-leitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/08\/15\/geraer-tierpark-unter-neuer-leitung\/","title":{"rendered":"GERAER TIERPARK UNTER NEUER LEITUNG"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr die Nachfolge von Ulrich Fischer, der \u00fcber zwei Jahrzehnte den Geraer Tierpark leitete, bewarben sich rund 23 Interessenten. Die Wahl fiel auf den promovierten Naturschutzbiologen und ausgebildeten Wildtiermanager Dr. Florian Weise, der ma\u00dfgeblich am Aufbau eines Wildtierrehabilitationszentrums in Namibia beteiligt war und bis vor kurzem verschiedene Forschungsprojekte des angewandten Naturschutzes in Afrika leitete. Am 1. August 2021 trat er seine Stelle im Tierpark offiziell an. Im Gespr\u00e4ch mit der Stadtverwaltung spricht der 40-J\u00e4hrige \u00fcber seine Liebe zur Natur, die gesellschaftliche Bedeutung des modernen Zoos und seine Ideen f\u00fcr den Geraer Tierpark.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Herr Dr. Weise, haben Sie ein Lieblingstier und woher kommt Ihre Leidenschaft f\u00fcr die Tierwelt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nein, ich habe tats\u00e4chlich kein Lieblingstier. Mich fasziniert die Mannigfaltigkeit der Natur und wie Biotope und Naturr\u00e4ume als Ganzes funktionieren. Ich stamme geb\u00fcrtig aus Gotha, bin aber in Ost-Berlin aufgewachsen. Die Wohnung meiner Eltern lag in unmittelbarer N\u00e4he zum Tierpark Berlin, der auf mich als Kind eine gro\u00dfe Faszination ausge\u00fcbt hat. Zudem war ich mit meiner Familie in Th\u00fcringen und Sachsen-Anhalt viel in der Natur unterwegs. Das hat mich gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie sind ausgewiesener Experte im Bereich \u201eWildlife Management\u201c. Was kann man sich darunter vorstellen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Verlauf meines Biologiestudiums an der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t stellte sich f\u00fcr mich die Frage, ob die klassische theoretische Ausbildung und die damit verbundenen Zukunftsaussichten wirklich das Richtige f\u00fcr mich sind. Ich bin ein praktisch veranlagter Mensch. Daher entschloss ich mich nach dem Grundstudium f\u00fcr eine Ausbildung zum Diplom-Wildtieringenieur, so der deutsche Fachbegriff, und ging dazu nach Tansania. Das Wildtiermanagement besch\u00e4ftigt sich mit den Fragen, wie das Zusammenleben von Menschen und Wildtieren in zusehends zerst\u00fcckelten und modernisierten Landschaften gestaltet werden kann und wie es gelingt, Naturr\u00e4ume auf Dauer zu erhalten. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist die R\u00fcckkehr des Wolfes in die W\u00e4lder Mitteleuropas. Wie gestaltet man die Koexistenz des Raubtiers und des Menschen vertr\u00e4glich? Die Herausforderung liegt ja darin, dass der zur Verf\u00fcgung stehende Raum begrenzt ist: Wie schaffen wir also Platz f\u00fcr funktionierende \u00d6kosysteme, wie erhalten wir Waldbest\u00e4nde, wie stellen wir die Wasserversorgung sicher \u2014 immer unter der Pr\u00e4misse, den erreichten Lebensstandard der Gesellschaft nicht aufzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie ging es nach Ihrer Ausbildung in Tansania weiter?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es folgte ein Magisterstudium im Bereich Verhaltensbiologie und im Anschluss daran mein Promotionsstudium als Naturschutzbiologe. In dieser Zeit begann ich auch als wissenschaftlicher Leiter eines Wildtierrehabilitationszentrums in Namibia zu arbeiten. Unsere Aufgabe war es, die Haltung, Pflege und die Auswilderung verschiedener Raubkatzen, Hy\u00e4nen und afrikanischer Wildhunde zu begleiten und zu unterst\u00fctzen. Daran schloss sich die Leitung eines zeitlich befristeten Naturschutzprojektes als Postdoktorand in Botswana sowie die Entwicklung der Naturschutzforschung im Ongava Forschungszentrum in Namibia an.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das klingt nach einer erlebnisreichen Zeit. Vom sub-saharischen Afrika und angewandter Naturschutzforschung hat es Sie nun nach Gera in den Martinsgrund verschlagen. Warum haben Sie sich f\u00fcr die Stelle als Tierparkleiter beworben? Was reizt Sie an dieser T\u00e4tigkeit?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nach 17 Jahren im Ausland zieht es mich zur\u00fcck in meine Heimat Th\u00fcringen. Ich m\u00f6chte wieder n\u00e4her bei Familie und Freunden sein. Auch suche ich nach den vielen Jahren der Forschungsarbeit in der Wildnis Afrikas eine neue berufliche Herausforderung. Meine Bewerbung um die Stelle als st\u00e4dtischer Tierparkleiter und der damit verbundene Umzug von Namibia nach Gera sind bewusste Entscheidungen. Ich h\u00e4tte auch die M\u00f6glichkeit gehabt, weiter international zu arbeiten. Im Grunde bedeutet der Gang in die Tierparkleitung hier in Gera f\u00fcr mich, in zweifacher Hinsicht nach Hause zu kommen. Denn ob als Auszubildender und wissenschaftlicher Projektleiter in Afrika oder als Student in England \u2014 immer habe ich mit zoologischen Einrichtungen gearbeitet. Im Rahmen meiner Magisterarbeit etwa untersuchte ich das Nachtverhalten von Elefanten und arbeitete dazu eng mit dem Bergzoo in Halle zusammen. Auch meine Arbeit im Wildtierrehabilitationszentrum in Namibia hat viele Ber\u00fchrungspunkte mit den Aufgaben, die mich im Geraer Tierpark erwarten: Personal- und Finanzmanagement, der Entwurf von Gehegepl\u00e4nen sowie die Sicherstellung des notwendigen Equipments, um nur einige zu nennen. Ganz besonders freue ich mich darauf, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue inhaltliche Akzente in Gera zu setzen, etwa mit Blick auf den geplanten Klimagarten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zoos und Tierparks stehen immer wieder in der Kritik. Die Rolle der Zoos als \u201eArtenschutz-Station\u201c wird von Tiersch\u00fctzern ebenso in Frage gestellt wie ihr Bildungsauftrag und der Anspruch an artgerechte Haltung. Auch einige Geraer sehen die Haltung der drei L\u00f6wen und anderer Wildtiere im Ostth\u00fcringer Waldzoo kritisch. Was erwidern Sie ihnen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist konstruktive Kritik immer legitim. Tierhaltung kann bei allen Arten kritisch betrachtet werden. Wenn wir diese Debatte f\u00fchren, m\u00fcssen wir das Thema Tierschutz aus meiner Sicht jedoch ganzheitlich betrachten. In diesem Zusammenhang stellt sich dann auch die Frage, ob das Halten von gro\u00dfen Hunden in st\u00e4dtischen Wohnungen ohne gro\u00dfen Auslauf noch zeitgem\u00e4\u00df ist.<br>Aus meiner eigenen Erfahrung wei\u00df ich: Das Interesse f\u00fcr den Natur- und Artenschutz entsteht durch das ungefilterte Erleben von Tieren und Naturr\u00e4umen. Meine Faszination f\u00fcr die Natur, mein gro\u00dfes Interesse f\u00fcr den Naturschutz hat seinen Ursprung in der Begegnung mit Tieren im Berliner Tierpark. Hier sehe ich eine ganz wichtige Aufgabe f\u00fcr moderne Zoo- und Tierparkeinrichtungen. Konrad Nickschick (Geraer Umweltamtsleiter, Anmerk. d. Red.) hat das einmal so formuliert: Wir k\u00fcmmern uns um das, was wir kennen und verstehen. Das ist auch meine Erfahrung und hier liegt der Bildungsauftrag f\u00fcr den Tierpark \u2014 Kinder an Naturr\u00e4ume und Tiere heranf\u00fchren und sie unmittelbar erfahren lassen, welche Bedeutung sie f\u00fcr uns haben. Es geht in modernen Zoos damit also keineswegs mehr um die Zurschaustellung von Tieren. Die Haltung von exotischen Rassen wie etwa dem L\u00f6wen in Gera hat dabei durchaus ihre Berechtigung, denn die Tiere l\u00f6sen bei vielen Menschen eine andere Faszination und Energie aus, nicht zuletzt weil es sich beim L\u00f6wen um das Wappentier der Stadt handelt. Damit ist die Chance verbunden, Menschen f\u00fcr den aktiven Natur- und Tierschutz zu begeistern.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig, und das m\u00f6chte ich in diesem Zusammenhang auch betonen, w\u00e4re es vermessen zu behaupten, die Zootiere lebten wie in der freien Natur. Eine Tierparkeinrichtung hat jedoch die Verantwortung, f\u00fcr die Tiere die bestm\u00f6glichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu geh\u00f6rt vor allem, dass sie ihr nat\u00fcrliches Verhaltensrepertoire soweit wie m\u00f6glich auch in Gefangenschaft ausleben k\u00f6nnen. Das k\u00f6nnen wir durch Verhaltensstimulationen erreichen. Ein Beispiel: Die L\u00f6wen in Gera m\u00fcssen um ihr Fleisch, das an einem Seilzug h\u00e4ngt, k\u00e4mpfen und im Rudel diskutieren, wer als erster fressen darf. Dieses durch Stimulationen simulierte nat\u00fcrliche Verhalten ist ein wichtiger Baustein von artgerechter Haltung. Ich hoffe hier noch weitere Ideen einzubringen. Im \u00dcbrigen erf\u00fcllt der Geraer Tierpark die gesetzlich vorgeschriebenen Haltungsanspr\u00fcche vollumf\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n\n<p><em>1962 als kleines Heimattiergehege gegr\u00fcndet, ist der Geraer Tierpark heute der gr\u00f6\u00dfte Waldzoo Ostth\u00fcringens. In den letzten Jahren hat er sich zu einem echten Besuchermagneten entwickelt \u2013 ein Geraer Tourismusziel f\u00fcr Menschen aus ganz Deutschland. Gibt es bereits konkrete Pl\u00e4ne, wie Sie diesen Trend weiter voranbringen wollen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich verstehe meine wesentliche Aufgabe darin, die bereits vorhandenen St\u00e4rken des Geraer Tierparks weiter auszubauen und gleichzeitig auf Grundlage eines tragf\u00e4higen Konzeptes wichtige neue Akzente zu setzen. Wie schon gesagt: Die Aufgabe moderner Zoos ist es, bei jungen Menschen den Funken zu erzeugen, der dazu beitr\u00e4gt, dass sie ein nachhaltiges Interesse an der Natur und ihrem Erhalt entwickeln. Und da habe ich in Gera eine wahrhaft luxuri\u00f6se Ausgangssituation, denn die Identifikation der Menschen dieser Stadt mit ihrem Tierpark ist ja bereits vorhanden. Ein gro\u00dfes Potenzial sehe ich in seiner Ausrichtung auf lokale und regionale Tierarten und auf zum Teil hochbedrohte Haus- und Nutztierrassen, etwa den franz\u00f6sischen Poitou-Esel oder das rotbunte Husumer Protestschwein. Diese Tiere sind zwar nicht so imposant wie Raubkatzen, aber ich kann sie anfassen und in direkten Kontakt mit ihnen treten. Damit einher geht der Auftrag zur Aufkl\u00e4rung und Bildung: Woher kommt diese Rasse? Warum ist sie bedroht? Hier ist noch Luft nach oben. Mit anderen Worten: Geras Tierpark soll nicht zu einem Klein-Namibia umgewandelt werden; ganz im Gegenteil: Sein Charakter muss erhalten bleiben. Exoten bleiben daher auch in Zukunft die Ausnahme. In erster Linie muss es aus meiner Sicht darum gehen, moderne Formen des Naturerlebens f\u00fcr die Besucher zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Woran denken Sie da?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Baumwipfelpfad etwa, unterirdische G\u00e4nge und mehr begehbare Gehege k\u00f6nnen Natur auf ganz neue Weise erleb- und erfahrbar machen. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des Geraer Tierparks ist seine unmittelbare Umgebung: Martinsgrund und Stadtwald. Er ist damit viel mehr als eine blo\u00dfe Aneinanderreihung von Tiergehegen; er ist ein Naturraum, in dem es viel zu entdecken gibt und der einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden hat. Die Besucherrekorde in Pandemie- und Lockdownzeiten f\u00fchren uns sinnf\u00e4llig vor Augen: Der Mensch braucht die Natur f\u00fcr seine psychische und physische Gesundheit. Hier schlie\u00dft sich unser Bildungsauftrag an: Anschaulich zu vermitteln, wie wichtig die Natur auch f\u00fcr unsere Gesunderhaltung ist, gerade f\u00fcr die Menschen in urbanen R\u00e4umen. Und dieser Naturraum ist durch den Klimawandel in seiner jetzigen Form ernsthaft bedroht. Das gilt ganz konkret f\u00fcr den Geraer Stadtwald. Diese Herausforderungen wiederum sollen mit dem geplanten Klimagarten, in dem verschiedene Baumarten auf ihre Widerstandsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber extremer Trockenheit getestet werden, dargestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Man merkt, Sie haben ganz viele Ideen. Was braucht es in Zukunft, um diese auch umzusetzen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Hintergrund der Stadtratsvorlage \u201eKonzeptionelle Betrachtungen zum Tierpark\u201c habe ich gemeinsam mit Konrad Nickschick eine Liste von m\u00f6glichen Projekten erarbeitet; innerhalb k\u00fcrzester Zeit hatten wir vierzig Ideen zusammen. F\u00fcr die Umsetzung braucht es aber eine stabile Grundlage. Diese zu schaffen und zu sichern, darauf liegt mein prim\u00e4rer Fokus f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit. Derzeit wird rund die H\u00e4lfte der anfallenden Kosten \u00fcber die Eintrittsgelder finanziert. Damit der Tierpark f\u00fcr die Menschen erschwinglich bleibt und trotzdem Investitionen zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Einrichtung get\u00e4tigt werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen zus\u00e4tzliche F\u00f6rdermittel generiert werden. Bedingt durch die jahrelange wissenschaftliche Projektleitung bringe ich Erfahrungen in der Drittmittelf\u00f6rderung mit. Dar\u00fcber hinaus ist die Gr\u00fcndung eines F\u00f6rdervereins wichtig und sinnvoll, insbesondere mit Blick auf die breite Unterst\u00fctzung, die der Tierpark in der Bev\u00f6lkerung genie\u00dft, was nicht zuletzt in der hohen Spendenbereitschaft konkret wird.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie tragen nicht nur die Verantwortung f\u00fcr zirka 500 Tiere, sondern auch f\u00fcr derzeit rund 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine Reihe ehrenamtlicher Helfer und weiterer Unterst\u00fctzer. Was ist Ihnen wichtig in der Zusammenarbeit?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Tierpark ist nicht mein privates K\u00f6nigreich, sondern ganz grundlegend eine Teamleistung \u2014 da stecken viele H\u00e4nde, K\u00f6pfe und Herzen dahinter. Ich habe mir in Vorbereitung auf meinen Stellenantritt einen ersten \u00dcberblick \u00fcber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tierpark verschaffen k\u00f6nnen und festgestellt: Hier kommen \u00fcber einhundert Jahre an Arbeitserfahrung f\u00fcr die Einrichtung zusammen. Auf diese Erfahrung setze ich. Deshalb m\u00f6chte ich in einem ersten Schritt die Menschen kennenlernen und mir aktiv Feedback einholen. Sicher sind schon viele Ideen vorhanden. Mein Wunsch ist es, dass wir alle gerne und motiviert jeden Tag auf Arbeit kommen, dass sich der Einzelne in seinen Aufgaben wiederfindet und ganz wichtig, sich auch verwirklichen kann. Wir werden sicherlich nicht immer derselben Meinung sein; umso wichtiger ist es f\u00fcr mich den besten Weg und eine gemeinsame L\u00f6sung im Rahmen eines respektvollen und ehrlichen Miteinanders zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie sind kein geb\u00fcrtiger Geraer. Ziehen Sie nach Gera? Und was m\u00f6gen Sie an der Stadt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich komme nicht als Durchreisender, sondern weil ich hier wirklich eine Aufgabe sehe. Eine solche Arbeit kann man nicht aus der Ferne erledigen; dazu muss ich vor Ort sein. Daraus ergibt sich, dass Gera auch mein neuer Lebensmittelpunkt ist. Diese Woche bin ich in eine Wohnung in der N\u00e4he des Stadtwaldes gezogen. Ich freue mich auf diesen neuen Lebensabschnitt hier in Gera. In den vielen Vorgespr\u00e4chen habe ich eine bemerkenswerte Offenheit, Motivation, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen erlebt. Das begegnet einem nicht \u00fcberall und das ist beeindruckend. Ich habe ein gutes Bauchgef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>F\u00fcr die Nachfolge von Ulrich Fischer, der \u00fcber zwei Jahrzehnte den Geraer Tierpark leitete, bewarben sich rund 23 Interessenten. 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