{"id":16623,"date":"2021-09-29T23:15:12","date_gmt":"2021-09-29T21:15:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=16623"},"modified":"2021-09-29T23:15:14","modified_gmt":"2021-09-29T21:15:14","slug":"das-theater-vom-1-bis-3-oktober-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/09\/29\/das-theater-vom-1-bis-3-oktober-2021\/","title":{"rendered":"DAS THEATER VOM 1. BIS 3. OKTOBER 2021"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Philharmonische Orchester Altenburg Gera widmet sich im I. Philharmonischen Konzert am Freitag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr im Altenburger Theaterzelt den beiden Komponisten Claude Debussy (1862 bis 1918) und Nino Rota (1911 bis 1979). Ein weiteres Konzert findet am Samstag, 2. Oktober um 19.30 Uhr im Konzertsaal Gera statt. Die Soloharfenistin der Wiener Philharmoniker Anneleen Lenaerts ist Solistin des Abends. Die Belgierin konzertiert sehr erfolgreich als international gefragte Solistin und gewann bereits eine eindrucksvolle Anzahl von Preisen bei Harfenwettbewerben. Das Philharmonische Orchester Altenburg Gera musiziert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Ruben Gazarian.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Kritik 1995 als hei\u00df ersehnter Wenderoman gefeiert, wurde \u201eHelden wie wir\u201c von Thomas Brussig, geboren 1964, schnell zum Bestseller. Bitterb\u00f6se und herrlich satirisch nimmt der Erfolgsautor darin das Alltagsleben im Arbeiter- und Bauernstaat unter die Lupe, dessen Niedergang durch die schiere Gr\u00f6\u00dfe des Gem\u00e4chts von Klaus Uhltzscht besiegelt wird. Der Schauspieler Thomas C. Zinke schl\u00fcpft in diesem Ein-Personen-St\u00fcck in die Rolle jenes Sonderlings, der die ersten 21 Jahre seines Lebens in der DDR von 1968 bis 1989 zum Besten gibt. Die B\u00fchnenadaption, aus der Feder von Peter Dehler, ist am Samstag, 2. Oktober um 19.30 Uhr auf der B\u00fchne am Park zu sehen. Eine weitere Vorstellung folgt in der gleichen Spielst\u00e4tte am Sonntag, 3. Oktober um 14.30 Uhr. Die Regie f\u00fchrt Schauspieldirektor Manuel Kressin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Matinee dieser Spielzeit findet am Sonntag, 3. Oktober um 11 Uhr im Gro\u00dfen Haus Gera statt. Das Inszenierungsteam bestehend aus Regisseur und B\u00fchnenbildner Jan Jochymski und Kost\u00fcmbildnerin Elena K\u00f6hler wird die Produktion \u201eDer Heiratsantrag &amp; Das Jubil\u00e4um\u201c vorstellen. Mit scharfem Blick und feinem Humor widmet sich der russische Schriftsteller Anton Tschechow (1860-1904) in den beiden Einaktern \u201eDer Heiratsantrag\u201c und \u201eDas Jubil\u00e4um\u201c allt\u00e4glichen menschlichen Trag\u00f6dien, die kein Auge trocken lassen. Die beiden B\u00fchnenfassungen sind im Rahmen eines unterhaltsamen Doppelabends am Freitag, den 8. Oktober 19.30 Uhr zur Premiere im Gro\u00dfen Haus Gera zu erleben. Die Veranstaltung wird Dramaturgin Dr. Sophie Oldenstein moderierend begleiten. Die Darsteller der beiden Einakter, Ines Buchmann, Rebecca Halm, Bruno Beeke und Mario Radosin sowie Schauspielkapellmeister Olav Kr\u00f6ger werden Kostproben und Lieder aus den St\u00fccken pr\u00e4sentieren. Der Eintritt ist unentgeltlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bundesjazzorchester ist am Sonntag, 3. Oktober um 18 Uhr im Rahmen der VII. Achava Festspiele Th\u00fcringen zu Gast im Konzertsaal Gera. Das Programm \u201eKlingende Utopien\u201c, eine Multimedia-Mischung aus Stummfilmen, Jazzorchester und Vokalensemble, findet anl\u00e4sslich des deutschlandweiten Festjahres \u201e321 bis 2021: 1700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland\u201c statt. Im Zentrum steht der Stummfilm \u201eDas Cabinet des Dr. Caligari\u201c (1920) in einer Neuvertonung des renommierten amerikanischen Filmkomponisten Jeff Beal (u. a. \u201eHouse of Cards\u201c). Der Hauptfilm wird erg\u00e4nzt durch einige kurze, neu vertonte Original-Werbefilme aus den Jahren 1912 bis 1927 der Agentur Julius Pinschewer. Mit der Auswahl von \u201eDas Cabinet des Dr. Caligari\u201c und den kurzen Werbefilmen m\u00f6chte das Bundesjazzorchester die Leistungen j\u00fcdischer Filmschaffenden der Weimarer Republik (u. a. Drehbuchautor Carl Mayer, Regisseur Robert Wiene, Werbefilmpionier Julius Pinschewer) im Jubil\u00e4umsjahr w\u00fcrdigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Rolle spielt die Ost-West-Vergangenheit f\u00fcr Jugendliche heute? Welche Klischees und Vorurteile gibt es noch immer? Oder ist das alles inzwischen total egal? \u00dcberwunden? Vergangenheit? Wo und was ist Heimat eigentlich? Tim Schmidt und Tilmann Lidner \u2013 beide haben ihren Freiwilligendienst in der Theaterfabrik des Theaters Altenburg Gera absolviert \u2013 haben nachgefragt. Ein Jahr lang haben sie mit Jugendlichen aus Gera gesprochen, die nach der Wende geboren wurden, um herauszufinden: \u201eWas hat das mit mir zu tun?\u201c Die Gespr\u00e4chszitate haben die beiden zu einem H\u00f6rspiel verarbeitet, erg\u00e4nzt durch musikalische Einw\u00fcrfe an der Gitarre und am Akkordeon. So entsteht ein Raum f\u00fcr Gespr\u00e4che, der am 3. Oktober als Themenabend zur Diskussion einl\u00e4dt \u2013 passend zum Tag der deutschen Einheit. Beginn ist 18 Uhr in der Theaterfabrik in der Tonhalle, Clara-Zetkin-Stra\u00dfe 1. Der Eintritt ist unentgeltlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem sich das Musical \u201eMein Freund Bunbury\u201c w\u00e4hrend des Sommertheaters in Gera zu einem Publikumsliebling entwickelte, ist das mitrei\u00dfende St\u00fcck nun auch im Theaterzelt Altenburg am Sonntag, 3. Oktober um 18 Uhr zu erleben. Das erfolgreichste Musical der DDR, das es sogar bis an den Broadway schaffte, hat dank einer frivol-am\u00fcsanten Handlung, spritziger Dialoge, elektrisierender Rhythmen und flotter Schlagernummern bis heute nichts von seinem Witz und Temperament eingeb\u00fc\u00dft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Philharmonische Orchester Altenburg Gera widmet sich im I. Philharmonischen Konzert am Freitag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr im Altenburger Theaterzelt den beiden Komponisten Claude Debussy (1862 bis 1918) und Nino Rota (1911 bis 1979). <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2021\/09\/29\/das-theater-vom-1-bis-3-oktober-2021\/\" title=\"DAS THEATER VOM 1. BIS 3. 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