{"id":1701,"date":"2017-08-20T12:39:19","date_gmt":"2017-08-20T10:39:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=1701"},"modified":"2017-08-20T12:39:19","modified_gmt":"2017-08-20T10:39:19","slug":"meldungen-und-hinweise-der-stadtverwaltung-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2017\/08\/20\/meldungen-und-hinweise-der-stadtverwaltung-9\/","title":{"rendered":"MELDUNGEN UND HINWEISE DER STADTVERWALTUNG"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00dcHRUNG IM STADTMUSEUM<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag, den 20. August 2017, beginnt um 14 Uhr im Stadtmuseum die n\u00e4chste F\u00fchrung durch die Ausstellung \u201eFremde in der Heimat \u2013 Heimat in der Fremde?\u201c.<\/p>\n<p>Die Ausstellung wirft einen Blick auf 800 Jahre Geraer Geschichte und verbindet unter dem Stichwort \u201eFremde\u201c zeitlich und inhaltlich scheinbar unzusammenh\u00e4ngende Ereignisse miteinander. In 14 Kapiteln wird vom Aufbruch in die Fremde und umgekehrt von der Ankunft von Fremden hier in unserer Heimat berichtet: von den hier einwandernden deutschen Siedlern im 12. Jh., von Glaubensfl\u00fcchtlingen aus den Niederlanden im 16. Jh., vom Auszug des Geraer Zeugmachers Christian Gottlob Z\u00fcge nach Russland 1764, von unfreiwilligen \u201eReisen\u201c im Krieg, von der Auswanderung nach Amerika und in die ehemaligen deutschen Kolonien im 19. Jh., von der Ankunft von Fl\u00fcchtlingen und Vertriebenen 1945 in Gera, bis hin zum schwierigen Umgang mit dem Volk der Roma.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>GOTTESDIENST IN DER KIRCHE ST. TRINITATIS<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag, den 20. August wird 17 Uhr in der Trinitatiskirche Gera in einem weiteren Gottesdienst in der Reihe \u201eBunte V\u00f6gel der Reformation\u201c an den bedeutenden Vertreter der T\u00e4uferbewegung Menno Simons erinnert. Dieser Theologe vertrat eine pazifistische Grundhaltung und setzte sich bereits fr\u00fchzeitig f\u00fcr Glaubens- und Gewissensfreiheit ein. Noch heute gibt es die Gemeinschaft der Mennoniten, die als historische Friedenskirche weltweit gesch\u00e4tzt wird.<br \/>\nDiese Gottesdienstreihe stellt Menschen vor, die in den Tagen der Reformation als Au\u00dfenseiter, Provokateure oder originelle Denker auftraten. <\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>BAUMVERSCHNITT UND BAUMF\u00c4LLUNGEN<\/strong><\/p>\n<p>Der Baumbestand in der Karl-Marx-Allee wird Im Zeitraum vom 21. August bis 1. September 2017 im Auftrag des Fachdienstes Stadtgr\u00fcn durch eine Baumpflegefirma geschnitten. Drei B\u00e4ume m\u00fcssen gef\u00e4llt werden. Die Baumpflegema\u00dfnahmen finden im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht der st\u00e4dtischen B\u00e4ume statt. Eine Genehmigung der Unteren Naturschutzbeh\u00f6rde liegt vor. F\u00fcr die Behinderungen im Stra\u00dfenverkehr und die L\u00e4rmbel\u00e4stigung bittet die Stadtverwaltung Gera um Verst\u00e4ndnis. Die aufgestellten Verkehrsschilder bitte beachten.<\/p>\n<p>Im Zeitraum vom 21. bis 23. August 2017 wird der Baumbestand in der Meuselwitzer Stra\u00dfe durch die Mitarbeiter des Fachdienstes Stadtgr\u00fcn gepflegt. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind, dass durch die in die Freileitung gewachsenen \u00c4ste von den B\u00e4umen oft St\u00f6rungen bei der Stadtbeleuchtung auftreten. Umgefallene B\u00e4ume und ausgebrochene Kronenteile verursachten in letzter Zeit mehrere Feuerwehreins\u00e4tze. Au\u00dferdem ist die Verkehrssicherheit f\u00fcr Stra\u00dfe und Gehweg nicht mehr gew\u00e4hrleistet, es besteht dringender Handlungsbedarf. An diesen Tagen kommt es zur Vollsperrung des betreffenden Abschnittes. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Behinderungen im Stra\u00dfenverkehr und die L\u00e4rmbel\u00e4stigung bittet die Stadtverwaltung um Verst\u00e4ndnis. Die aufgestellten Verkehrsschilder sind zwingend zu beachten.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>AKTIONSNACHMITTAG IN DER VOLKSHOCHSCHULE<\/strong><\/p>\n<p>Die Geraer Volkshochschule \u00f6ffnet am 23. August 2017 zum Aktionsnachmittag von 15 Uhr bis 17.30 Uhr ihre T\u00fcren. Wer die neuen Angebote kennenlernen, den richtigen Kurs finden, sich \u00fcber den Ablauf der Kursstunden informieren oder nach notwendigen Unterrichtsmaterialien fragen will, ist zum Aktionsnachmittag an der Geraer Volkshochschule \u201eAenne Biermann\u201c genau richtig.<\/p>\n<p>Eine Vielzahl von Angeboten k\u00f6nnen Besucher geb\u00fchrenfrei ausprobieren, wie den Kennenlernkurs \u201eYin-Yoga\u201c, den Theaterkurs und die Schnupperstunde Disco-Fox f\u00fcr Einsteiger. Interessenten f\u00fcr einen Kurs zum Erlernen der englischen Sprache, haben die M\u00f6glichkeit an einer Schnupperstunde Englisch f\u00fcr Wiedereinsteiger teilzunehmen. Erfahrene Dozenten f\u00fchren Sprachberatung durch und beraten zur Kurswahl. Beratungen zur Erlangung und Verbesserung der Kompetenzen im Umgang mit Computern und Computerprogrammen finden in unserem Computerkabinett statt. Die Kursleiterin der neuen Floristikschule pr\u00e4sentiert die Drahtcrashtechnik. F\u00fcr unsere Besucher bieten wir Informationsst\u00e4nde f\u00fcr Kurse \u201eLesen und Schreiben\u201c und die Malwerkstatt der Kunstschule Gera. Der F\u00f6rderverein der Geraer Volkshochschule f\u00fchrt einen B\u00fccherverkauf durch und versteigert Fotografien von Dr Leder sowie gemalte Bilder indonesischer K\u00fcnstler.<\/p>\n<p>Wegen der gro\u00dfen Nachfrage f\u00fcr geb\u00fchrenfreie Schnupperstunden wird um eine vorherige Platzreservierung gebeten. Das gesamte Schulgeb\u00e4ude ist f\u00fcr alle Besucher ge\u00f6ffnet. F\u00fchrungen durch das Objekt geben interessante Einblicke und Informationen zu den Lehr- und Lernm\u00f6glichkeiten und zeigen die aktuellen Ausstellungen der Foto- und Malereikurse an der Geraer Volkshochschule. <\/p>\n<p>Alle Schnupperangebote finden Sie auf www.volkshochschule-gera.de und im neuen Programmheft. <\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>TAG DES OFFENEN DENKMALES<\/strong><\/p>\n<p>Am Sonntag, den 10. September, 11 Uhr, er\u00f6ffnet Baudezernentin Claudia Baumgartner im Zabelgymnasium, Schulteil II, Aula, den Tag des offenen Denkmales. Das Motto lautet in diesem Jahr \u201eMacht und Pracht\u201c. Das ehemalige Realgymnasium, sp\u00e4ter Gymnasium Friedrich Schiller, in der Kurt-Keicher-Stra\u00dfe 12, ist eines von zahlreichen Stiftungsbauten in unserer Stadt. Die gro\u00dfe Zahl von prachtvollen gr\u00fcnderzeitlichen Schulen ist in Gera bemerkenswert. Vor \u00fcber 150 Jahren wurde mit dem ersten repr\u00e4sentativen Schulbau am Nicolaiberg begonnen, weitere acht Schulen mit hervorragenden Architekturkonzepten wurden bis 1912 errichtet. Im Schulkomplex ist im Nebengeb\u00e4ude heute das Schulmuseum untergebracht. Nach der Er\u00f6ffnungsveranstaltung kann man bis 14 Uhr auf historischen Holzb\u00e4nken Platz nehmen.<\/p>\n<p>Die Stadt Gera verf\u00fcgt \u00fcber 500 Kulturdenkmale und 1500 Geb\u00e4ude in Denkmalensembles. Davon sind die qualit\u00e4tvollen Bauten des F\u00fcrstenhauses Reu\u00df j. L. in unserem Stadtbild pr\u00e4gend. Auf Schlo\u00df Osterstein sind die Prachtbauten verloren gegangen, aber der Bergfried und die Wirtschafts- und Verwaltungsgeb\u00e4ude des unteren Hofes sind nun wieder deutlich sichtbar \u00fcber der Stadt zu sehen. Zur Geschichte des Schlosses Osterstein gibt es viel zu berichten. Die F\u00fchrung durch die Leiterin der unteren Denkmalschutzbeh\u00f6rde Sabine Schellenberg um 13 Uhr widmet sich besonders dem Umfeld um Schlo\u00df Osterstein zwischen Weinberg und Waldhausbr\u00fccke. Den Abschluss der f\u00fcrstlichen Achse bildet das f\u00fcrstliche Theater im K\u00fcchengarten. Die Theatermitarbeiter der Theater &amp; Philharmonie Th\u00fcringen GmbH bieten von 11 Uhr bis 15 Uhr zum Tag der offenen T\u00fcr die Besichtigung der ganzen Pracht f\u00fcrstlicher Architektur und Raumfassungen.<\/p>\n<p>Die hohe Anzahl von repr\u00e4sentativen Villen machte es jedes Jahr m\u00f6glich, dass einige Geb\u00e4ude ge\u00f6ffnet sind. Dieses Jahr sind einige Villen noch Baustellen oder die Sicherheitsanforderungen lassen keine Begehung zu. Daf\u00fcr wird in den ehemaligen Villeng\u00e4rten der Gebr\u00fcder Siesmeyer im Volkspark am Bieblacher Hang um 15 Uhr eine F\u00fchrung durch Sabine Schellenberg angeboten. Die Erl\u00e4uterungen zu dendrologischen Besonderheiten \u00fcbernimmt B\u00e4rbel Kaschta vom Fachdienst Stadtgr\u00fcn. In diesem Jahr wird der 200. Geburtstag von Heinrich Siesmeyer begangen. Eine begleitende Ausstellung zu Leben und Werk des Gartenk\u00fcnstlers aus Frankfurt am Main ist noch bis zum 31.Oktober im Gartenbaumuseum auf dem Egapark in Erfurt zu sehen. Viele gr\u00fcnderzeitliche Wohnh\u00e4user in Gera sind in ihrer Ausstattung so qualit\u00e4tsvoll wie die Innenr\u00e4ume von Villen ausgestattet. Das Wohnhaus in der Gagarinstra\u00dfe 8 hat \u00fcber 25 Jahre im Dornr\u00f6schenschlaf verharrt und wird nun vom neuen Eigent\u00fcmer von 12.30 bis 16.30 Uhr f\u00fcr Besucher ge\u00f6ffnet. Der Eigent\u00fcmer bietet selbst um 13 Uhr und 15 Uhr F\u00fchrungen an. Eine kleine Bilderausstellung zur Geschichte des Hauses ist f\u00fcr diesen Tag vorgesehen. In Debschwitz ist der Fuchsturm ge\u00f6ffnet. Von 13 bis 17 Uhr sind die G\u00e4stef\u00fchrer e.V. vor Ort und bieten Erl\u00e4uterungen zur Geschichte an. Die Wasseraufbereitungsanlage des Textilfabrikanten Georg Hirsch in der Geschwister-Scholl-Stra\u00dfe oberhalb der Wasserkunst an der Himmelsleiter ist ein spannendes Projekt zur Umnutzung. Hier soll eine Fischzuchtanlage entstehen. Warum die runden Betonbecken daf\u00fcr gut geeignet sind, wird der Eigent\u00fcmer von 11 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 17 Uhr vor Ort selbst erl\u00e4utern.<\/p>\n<p>In Liebschwitz steht ein ehemaliges Pfarrgeh\u00f6ft zum Besuch offen. Von 11 Uhr bis 17 Uhr empf\u00e4ngt der Eigent\u00fcmer die Besucher auf dem Grundst\u00fcck mit Garten. In der kleinen  Scheune ist hier seit mehreren Jahren die Heimatstube von Liebschwitz untergebracht. Das Geb\u00e4ude ist ein Kleinod, auch wegen der umfangreichen Sammlung von geschichtlichen Zeugnissen und Dokumenten, die der ehrenamtliche Heimatforscher Stefan Bauch hier mit gro\u00dfer Hingabe bewahrt und pflegt. Die Kirche in Niebra ist von 11 Uhr bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet. Sie geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten Kirchenbauten im Umland von Gera und ist urspr\u00fcnglich als Wehrkirche errichtet worden. Die reichhaltigen Ausstattungen im Innenraum sind aus dem letzten Jahrhundert \u00fcberliefert. Das sch\u00f6ne Ensemble von Kirche mit historischer Natursteinmauer um den kleinen Friedhof und das Pfarrgeh\u00f6ft pr\u00e4gen den Kern des Ortes. Auch die Kirche in Langenberg ist von 11 Uhr bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet. Gemeindemitglieder f\u00fchren die Besucher durch die Kirche. Zum Abschluss des Tages bietet um 16 Uhr die Chorvereinigung Cantabile e. V. ein Konzert. <\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>PILZEXKURSION AM 26. AUGUST<\/strong><\/p>\n<p>Zur Familienpilzexkursion l\u00e4dt die Geraer Volkshochschule \u201eAenne Biermann\u201c am Samstag, 26. August, 9 Uhr, in der Vollersdorfer Stra\u00dfe an der Kreuzung Stra\u00dfe des Friedens (B 2) ein. Exkursionsziel ist der Geraer Stadtwald. Der Pilzsachverst\u00e4ndige Bodo Wagner unterst\u00fctzt bei der Bestimmung der gefundenen Exemplare und gibt Hinweise zu Standorten, Erkennungsmerkmalen und Eigenschaften der verschiedenen Pilzarten. Anmeldung unter 0365 \/ 55 25 93 14 oder per E-Mail an service@volkshochschule-gera.de. Unter www.volkshochschule-gera.de ist die Anmeldung auch online m\u00f6glich. <\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>POST-MORTEM-FOTOGRAFIE UND TOTENWACHE<\/strong><\/p>\n<p>Am 9. September findet auf dem Ostfriedhof in Gera Teil II des \u201eFriedhofsgefl\u00fcsters\u201c statt. Nach dem erfolgreichen Start im M\u00e4rz mit der schwarzen Witwe empf\u00e4ngt nun die Kunsthistorikerin Dr. Anja Kretschmer die Geraer pers\u00f6nlich. Mit dem bizarrem Titel: \u201eRund um die Leiche. Von Leichenwache, Leichenraub und Leichenfett.\u201c wird in dieser Nacht ein g\u00e4nzlich neuer Rundgang gespickt mit neuen Themen rund um den Aberglauben und das Brauchtum unserer Ahnen vorgestellt. Dabei wird der Umgang mit dem Verstorbenen aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet. Warum musste man damals bis zur Beerdigung Wache am Toten halten? Und weshalb wurden Erbsen in den Sarg gesch\u00fcttet und der Verstorbene festgebunden? Ebenso wird die Trauer- und Gedenkkultur des 19. Jahrhunderts vorgestellt und erl\u00e4utert, wozu man K\u00f6rperhalter ben\u00f6tigte. Dass der verstorbene K\u00f6rper au\u00dferdem ein lukratives Gesch\u00e4ft darstellte und warum M\u00e4rchen oft vielmehr Wahrheit verbergen als man glaubt, erf\u00e4hrt man in diesem Teil des Friedhofsgefl\u00fcsters.<\/p>\n<p>Treffpunkt ist um 20 Uhr der Eingang des Ostfriedhofes, Friedhofstra\u00dfe 10. Der Eintritt kostet 12 Euro.<br \/>\nUm Anmeldung bei der Friedhofsverwaltung unter der Rufnummer 0365 8333811 wird gebeten.<br \/>\nInformationen finden Sie unter: www.friedhofsgefluester.de.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>VERZ\u00d6GERUNG BEI DER AUSGABE DER BRIEFWAHLUNTERLAGEN<\/strong><\/p>\n<p>Die Kreiswahlleitung bei der Stadt Gera, die f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 194 Gera \u2013 Greiz \u2013 Altenburger Land zust\u00e4ndig ist, teilt mit, dass die Ausgabe der Briefwahlunterlagen an die Wahlberechtigten nicht wie geplant bereits mit Beginn der 33. Kalenderwoche, sondern voraussichtlich erst ab der 35. Kalenderwoche erfolgen kann.<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr die Verz\u00f6gerung ist, dass das Papier f\u00fcr die Stimmzettel besonderen Anforderungen gen\u00fcgen muss und sich f\u00fcr Papier dieser Qualit\u00e4t Lieferschwierigkeiten ergeben haben. So kann das Papiers f\u00fcr den Wahlkreis 194 der beauftragten Druckerei trotz intensiver Bem\u00fchungen erst bis Ende der 33. Kalenderwoche geliefert werden.<\/p>\n<p>Es wird alles daf\u00fcr getan, die Briefwahlunterlagen dann bis Ende der 34. Kalenderwoche an die Gemeinden des Landkreise Greiz und die Gemeinden des Landkreises Altenburger Land und die Stadt Gera auszuliefern. Die Kreiswahlleitung bittet um Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>EXKURSION ZUM LEIPZIGER PALMENGARTEN<\/strong><\/p>\n<p>Die Geh\u00f6lzfreunde in der Gesellschaft von Freunden der Naturwissenschaften in Gera e. V. laden am Freitag, den 25. August 2017, 14 Uhr, zu einer Exkursion zum Palmengarten Leipzig ein.<br \/>\n(Treffpunkt und PKW-Parkfl\u00e4chen: Ferdinand-Lassalle-Stra\u00dfe, Einm\u00fcndung in K\u00e4the-Kollwitz-Stra\u00dfe)<\/p>\n<p>Der Leipziger Palmengarten liegt am Elsterbecken zwischen Clara-Zetkin-Park und der Leipziger Kleinmesse. Das Gel\u00e4nde des Parks am Westufer der Elster-Plei\u00dfen-Aue war urspr\u00fcnglich Bestandteil des Leipziger Auenwaldes. Nachdem im Jahr 1893 im Nordteil des sp\u00e4teren Parks anl\u00e4sslich des 50-j\u00e4hrigen Bestehens des Leipziger G\u00e4rtner-Vereins die Internationale Gartenbauausstellung stattfand, wurde ein Wettbewerb zur Schaffung eines Palmengartens nach dem Vorbild des Frankfurter Palmengartens ausgeschrieben. Am 29. April 1899 wurde der Palmengarten feierlich er\u00f6ffnet. <\/p>\n<p>Er war zun\u00e4chst als \u201evornehmste Erholungsst\u00e4tte Leipzigs\u201c nur den \u201eh\u00f6heren Kreisen\u201c vorbehalten. Namensgebend f\u00fcr den Park und zugleich Besuchermagnet war das Gesellschafts- und Konzerthaus. Das angeschlossene Palmenhaus beherbergte auf einer Innenfl\u00e4che von 1280 Quadratmeter Palmen und andere tropische Pflanzen. 1921 wurde das Gel\u00e4nde von der Stadt Leipzig \u00fcbernommen. Die Geb\u00e4ude wurden 1938\/1939 im Zuge der geplanten Gutenberg-Reichs-Ausstellung abgebrochen. 1955 wurde der Palmengarten mit dem K\u00f6nig-Albert-Park, dem Johannapark und dem Scheibenholzpark zum Clara-Zetkin-Park zusammengefasst. Seit April 2011 tr\u00e4gt der Park auch offiziell wieder den alten Namen Palmengarten.<\/p>\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde befindet sich ein 1 ha gro\u00dfer Teich mit einer Insel und am Ostufer seit 1897 ein gusseiserner Pavillon, der urspr\u00fcnglich w\u00e4hrend der S\u00e4chsisch-Th\u00fcringischen Industrie- und Gewerbe-Ausstellung im benachbarten K\u00f6nig-Albert-Park stand. <\/p>\n<p>Der Park beherbergt eine Vielzahl dendrologisch wertvoller und besonderer Geh\u00f6lze. Diese stammen zu gro\u00dfen Teilen aus der in LiebertwoLKWitz gelegenen Baumschule des Botanischen Gartens, die 1960 aufgel\u00f6st worden war.<\/p>\n<p>Die F\u00fchrung \u00fcbernimmt der Leipziger Dendrologe Manfred Reichertz.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>VORTRAG \u00dcBER GISTPILZE UND PILZGIFTE<\/strong><\/p>\n<p>Ein Vortrag \u00fcber Giftpilze findet am Donnerstag, den 31. August, 19 Uhr bis 20.30 Uhr, in der Geraer Volkshochschule \u201eAenne Biermann\u201c, Talstra\u00dfe 3, statt. Jedes Jahr kommt es in Deutschland zu Pilzvergiftungen, immer wieder gibt es dabei auch Todesf\u00e4lle. Was l\u00f6st die Vergiftung aus? Welche Symptome k\u00f6nnen auftreten? Wie lange dauert es, bis sich die ersten Symptome zeigen? Welche Pilzarten sind unbedingt zu meiden? Der Referent Bodo Wagner, Pilzsachverst\u00e4ndiger und Mitglied der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Mykologie, stellt im Vortrag wichtige heimische Giftpilze vor und zeigt, wie man sie sicher erkennt. Dabei geht es auch um echte und unechte Pilzvergiftungen sowie Pilzallergien. \u00dcbrigens, viele Pilze die fr\u00fcher als essbar galten, sind nach heutigen Erkenntnissen nachweisbar und eindeutig Giftpilze. Gerade deswegen ist es auch f\u00fcr erfahrene Pilzsucher wichtig, sich regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber den aktuellen Stand der Forschung zu informieren. Anmeldung und Anfragen bitte unter 0365 5525930 oder elektronisch an service@volkshochschule-gera.de. Unter www.volkshochschule-gera.de ist die Anmeldung ebenfalls m\u00f6glich. <\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>THEMA NAMIBIA IN DER BIBLIOTHEK AM PUSCHKINPLATZ<\/strong><\/p>\n<p>Zu einer spannenden Erkundungsfahrt in einen der \u00e4ltesten Teile unserer Erdkruste, nach Namibia, l\u00e4dt die Bibliothek am Puschkinplatz im Rahmen der Reihe \u201eTreffpunkt Bibliothek\u201c Besucher am Dienstag, 5. September, 17 Uhr, ein. Gast ist Sylvia Fischer, begeisterte Afrikareisende und Vorstandsvorsitzende des 2009 gegr\u00fcndeten Vereins \u201eLilli e. V. \u2013 Hilfe f\u00fcr Kinder in Afrika\u201c. <\/p>\n<p>Die vielf\u00e4ltigen Gesichter Namibias manifestieren sich in atemberaubenden Landschaften, einer faszinierenden Tierwelt und Menschen verschiedenster Ethnien. Der Bildvortrag zeigt ein Land zwischen tropischem Urwald und der \u00e4ltesten W\u00fcste der Welt, dem gr\u00f6\u00dften Canyon Afrikas und der lebensfeindlichen Skelettk\u00fcste, bewohnt von tierischen Lebensk\u00fcnstlern und einem bunten V\u00f6lkergemisch. <\/p>\n<p>Namibia, das Land im S\u00fcdwesten Afrikas zwischen dem Oranje Fluss im S\u00fcden und dem Kunene Fluss im Norden &#8211; ist ein karges, raues Land, wie aus einer anderen Welt und dennoch einladend, beinahe vertraut. Es ist ein Land der Kontraste und der klaren Farben. Wer Ruhe sucht und Natur, wer grandiose Landschaften, W\u00fcste und Weite genie\u00dfen m\u00f6chte, den wird Namibia, das zu den am d\u00fcnnsten besiedelten L\u00e4ndern der Erde z\u00e4hlt, nicht mehr loslassen. An der st\u00fcrmischen K\u00fcste mit ihren zahllosen Schiffswracks zieht sich die lebensfeindliche Namib W\u00fcste entlang. Ihre orangeroten D\u00fcnenfelder sind bis zu 150 Kilometer breit, die m\u00e4chtigsten D\u00fcnen bis zu 300 Meter hoch. Es ist die \u00e4lteste W\u00fcste der Welt, mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Vor Jahrmillionen sp\u00fclte der Oranje Diamanten ins Meer. Str\u00f6mung, Wellen und Wind trugen sie in den D\u00fcnensand der Namib und schufen einen von Namibias Reicht\u00fcmern. Namibia ist Afrika von seiner besten Seite, mit freundlichen, einfachen Menschen, mit endlosen Dornsavannen, Buschland, Palmen und Baobabs, mit L\u00f6wen und Elefanten, Zebras und Giraffen, einer Tierwelt, wie es sie artenreicher nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Im riesigen Etosha Nationalpark und durch viele andere Wildschutzgebiete wird Natur und Tierwelt besonders gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Fast schon vergessen ist, das Namibia einst deutsche Kolonie war. Aus dieser besonderen Verantwortung heraus engagiert sich dort der G\u00f6\u00dfnitzer Verein \u201eLilli e. V. \u2013 Hilfe f\u00fcr Kinder in Afrika\u201c. Der Verein f\u00fchlt sich in seinem Engagement dem Grundgedanken des Ausbaus der V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung verpflichtet. Die Zusammenarbeit zwischen Menschen aus Deutschland und Afrika zum Wohle hilfsbed\u00fcrftiger Kinder ist dessen Leitsatz. Somit konzentrieren sich die Projekte von Lilli e. V. in erster Linie auf die Unterst\u00fctzung der vorschulischen F\u00f6rderung in l\u00e4ndlichen Gegenden durch den Aufbau von Kinderg\u00e4rten, deren finanzielle Absicherung und praktische Begleitung. <\/p>\n<p>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Der Verein \u201eLilli e. V. \u2013 Hilfe f\u00fcr Kinder in Afrika\u201c freut sich \u00fcber Spenden zur Unterst\u00fctzung seiner Arbeit. Mehr zur Bibliothek finden Sie unter www.biblio-gera.de<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>URAUFF\u00dcHRUNG EINER MARIENKANTATE IN UNTERMHAUS<\/strong><\/p>\n<p>In Gera-Untermhaus, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Geburtshaus von Otto Dix gelegen, steht eine der \u00e4ltesten Kirchen Geras \u2013 die Marienkirche. Ihre Baugeschichte reicht bis in das Jahr 1200 zur\u00fcck; ihr kostbarstes Schmuckst\u00fcck ist ein sp\u00e4tgotischer Fl\u00fcgelaltar aus dem Jahre 1443, der in 8 Stationen das legend\u00e4re Leben Marias illustriert. Seine farbenfrohen Darstellungen d\u00fcrften auch das Kind Otto Dix beeindruckt, manch eindr\u00fcckliches Detail sich vielleicht in sein Ged\u00e4chtnis eingebrannt haben. Ob einzelne Elemente seiner religi\u00f6sen Bilder auf diese ersten Eindr\u00fccke zur\u00fcckgehen, mag Spekulation sein; in jedem Fall rechtfertigt die gro\u00dfartige Arbeit des unbekannten Sch\u00f6pfers eine genaue Betrachtung. Ihr hat sich das Geraer Ensemble Dix gewidmet und hat den Th\u00fcringer Kompositionspreistr\u00e4ger Peter Helmut Lang beauftragt, Bild f\u00fcr Bild den Untermh\u00e4user Marienaltar zu vertonen. \u201e\u2026 und sie bewegte die Worte in ihrem Herzen\u201c hei\u00dft die so entstandene Kantate f\u00fcr Sopran und Bl\u00e4serquartett und verspricht im Zusammenklang von Liturgie, Malerei und Musik ein besonderes Gesamtkunstwerk. Die Urauff\u00fchrung findet am 25. August um 19.30 Uhr in der Marienkirche Gera-Untermhaus statt und wird am 9. September am Vorabend des Museumstages wiederholt. Erm\u00f6glicht werden die Konzerte durch eine F\u00f6rderung des bundesdeutschen Musikfonds e. V. und des Ev.-Luth. Kirchenkreises Gera. Ausf\u00fchrende K\u00fcnstler sind die Sopranistin Akiho Tsujii und das ensemble diX mit den Musikern Andreas Knoop &#8211; Fl\u00f6te, Albrecht Pinquart &#8211; Oboe, Hendrik Schn\u00f6ke \u2013 Klarinette und Roland Schulenburg &#8211; Fagott. Verbindende Worte liest Pfarrer Dr. Frank Hiddemann. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>F\u00dcHRUNG IM STADTMUSEUM Am Sonntag, den 20. August 2017, beginnt um 14 Uhr im Stadtmuseum die n\u00e4chste F\u00fchrung durch die Ausstellung \u201eFremde in der Heimat \u2013 Heimat in der Fremde?\u201c. 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