{"id":17991,"date":"2022-02-09T21:01:11","date_gmt":"2022-02-09T20:01:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=17991"},"modified":"2022-02-09T21:01:12","modified_gmt":"2022-02-09T20:01:12","slug":"museum-zeigt-franzoesische-plakatkunst-aus-der-belle-epoque","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/02\/09\/museum-zeigt-franzoesische-plakatkunst-aus-der-belle-epoque\/","title":{"rendered":"MUSEUM ZEIGT FRANZ\u00d6SISCHE PLAKATKUNST AUS DER \u201eBELLE \u00c9POQUE\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Museum f\u00fcr Angewandte Kunst Gera pr\u00e4sentiert vom 2. M\u00e4rz bis zum 5. Juni 2022 in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr Kulturaustausch in T\u00fcbingen und dem Mus\u00e9e d\u2019Ixelles bei Br\u00fcssel die Ausstellung \u201eLa Boh\u00e8me. Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt der Schau stehen \u00fcber einhundert Hauptwerke der franz\u00f6sischen Plakatkunst aus der sogenannten \u201eBelle \u00c9poque\u201c des ausgehenden 19. Jahrhunderts, insbesondere die Werke Henri de Toulouse-Lautrecs sowie seiner Zeitgenossen Jules Ch\u00e9ret, Alfons Mucha, Th\u00e9ophile-Alexandre Steinlen und Eug\u00e8ne Grasset. Die opulenten, teils gro\u00dfformatigen Plakate lassen die pulsierende Metropole Paris und ihr Nachtleben in schillernden Farben lebendig werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Zeiten Toulouse-Lautrecs, am Ende des 19. Jahrhunderts wurde Werbung dank verbesserter Druckverfahren zur gefragten Kunstform. Namhafte K\u00fcnstler entwarfen Plakate f\u00fcr Tanzlokale, Theater, Luxusg\u00fcter und Alltagswaren. Die Plakatkunst war so popul\u00e4r, dass man von einer \u201eAffichomanie\u201c, von einem Plakatwahn sprach. Das Leben in den St\u00e4dten war gepr\u00e4gt von den Umbr\u00fcchen der Industriellen Revolution und so herrschte ein Zeitgeist, der bestimmt war von Optimismus, wirtschaftlichen Wohlstand, technologischen und kulturellen Innovationen. Die Kunstszene florierte, besonders in Paris rund um den Montmartre. Als Henri de Toulouse-Lautrec 1884 nach Paris zog, wurde er schnell zum Chronist des Pariser Lebens. Ein Maler, der die berauschende Gesellschaft einfing: Rennbahnen, Zirkuszelte, Theater und Opernh\u00e4user, Tanzbars und Bordelle wurden zu seinem Atelier. Er zeichnete die Darsteller ebenso wie ihr Publikum \u2013 direkt, bewundernd und ungesch\u00f6nt. Das vermeintlich elit\u00e4re Publikum wurde von ihm auf karikierende Weise dargestellt. Zugleich machte er die Akteure dieser H\u00e4user zu den Stars seiner Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Laufzeit findet jeden Mittwoch eine \u00f6ffentliche Kurzf\u00fchrung von 12.30 Uhr bis 13 Uhr statt \u2014 sofern die Durchf\u00fchrung von Veranstaltungen m\u00f6glich ist. Weitere Termine im Rahmen des Begleitprogramms und weitere Informationen zum Museumsbesuch erhalten Sie unter der Adresse \u201e<a href=\"http:\/\/www.museen-gera.de\">www.museen-gera.de<\/a>\u201c sowie \u00fcber \u201e<a href=\"mailto:ortmeyer.julia@gera.de\">ortmeyer.julia@gera.de<\/a>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Museum f\u00fcr Angewandte Kunst Gera pr\u00e4sentiert vom 2. M\u00e4rz bis zum 5. Juni 2022 in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr Kulturaustausch in T\u00fcbingen und dem Mus\u00e9e d\u2019Ixelles bei Br\u00fcssel die Ausstellung \u201eLa Boh\u00e8me. 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