{"id":18103,"date":"2022-02-17T10:37:06","date_gmt":"2022-02-17T09:37:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=18103"},"modified":"2022-02-17T10:37:07","modified_gmt":"2022-02-17T09:37:07","slug":"gutes-ergebnis-bei-jaehrlicher-holzsubmission-erzielt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/02\/17\/gutes-ergebnis-bei-jaehrlicher-holzsubmission-erzielt\/","title":{"rendered":"GUTES ERGEBNIS BEI J\u00c4HRLICHER HOLZSUBMISSION ERZIELT"},"content":{"rendered":"\n<p>Ende Januar 2022 fand in Egstedt bei Erfurt die j\u00e4hrliche Th\u00fcringenforst S\u00e4ge- und Wertholzsubmission statt. Bei diesem forstwirtschaftlichen Verkaufsverfahren wird wertvolles Rohholz an Meistbietende ver\u00e4u\u00dfert. Die Versteigerung erfolgt in schriftlicher, nicht \u00f6ffentlicher Angebotsabgabe durch die potenziellen Kunden. In diesem Jahr war das Kommunalwaldrevier Gera mit acht St\u00e4mmen Eiche und drei St\u00e4mmen Bergahorn mit einem Gesamtvolumen von 15,61 Festmetern vertreten. Das Holz stammt aus einem 160-j\u00e4hrigen Eichen\/Buchen-Mischbestand des Forstortes \u201eP\u00f6ppelner Wand\u201c in der N\u00e4he der Vollersdorfer Stra\u00dfe und wurde im Zuge verkehrssichernder Ma\u00dfnahmen entnommen. Der Zwangseinschlag und die Anlieferung zum Submissionsplatz erfolgten bereits im Oktober und November 2021. F\u00fcr die st\u00e4dtischen Lose gingen Angebote von insgesamt 40 Bewerbern aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland ein. Dabei wurden Spitzenwerte bei der Holzart Eiche von 1243\u00a0 Euro pro Festmeter und beim Bergahorn von 374 Euro pro Festmeter erzielt. Au\u00dferdem lag der Durchschnittspreis bei der Holzart Eiche mit 876 Euro pro Festmeter \u00fcber den Erwartungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Uwe Schleicher, Leiter der Abteilung Gr\u00fcnpflege im Amt f\u00fcr Stadtgr\u00fcn, zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: \u201eMein besonderer Dank gilt dem Th\u00fcringer Forstamt Weida f\u00fcr die Unterst\u00fctzung bei der Vorbereitung, Organisation sowie Pr\u00e4sentation des Wertholzes auf dem Submissionsplatz. Dass wir f\u00fcr unsere Werth\u00f6lzer ein solch hohes Preisniveau erzielen konnten, ist nicht zuletzt den M\u00fchen und waldbaulichen Leistungen fr\u00fcherer Generationen zu verdanken.\u201c Demnach w\u00fcrde durch eine stetige und planm\u00e4\u00dfige Holznutzung auf Grundlage des forstlichen Einrichtungswerkes der Wald gepflegt und als stabiles \u00d6kosystem erhalten. Durch die Entnahme einzelner B\u00e4ume werden Lichtsch\u00e4chte geschaffen, die wiederum die nat\u00fcrliche Verj\u00fcngung des Waldes f\u00f6rdern. Bei dieser Methode bleibt das sch\u00fctzende Bestandsgef\u00fcge im Gegensatz zum Kahlschlag erhalten und sorgt als Schirm f\u00fcr ausgeglichene Temperatur- und stabile Wasserverh\u00e4ltnisse. Ein weiterer positiver Effekt der permanenten Produktion und Nutzung von Holz zum Beispiel als Baumaterial ist die Bindung und langfristige Fixierung von klimasch\u00e4dlichem Kohlenstoffdioxid. Dabei gilt in der Forstwirtschaft bereits seit Anfang des 18. Jahrhunderts das von Hans-Carl von Carlowitz gepr\u00e4gte Prinzip der Nachhaltigkeit, wonach maximal nur so viel Holz genutzt werden soll, wie nachw\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kommunalwaldrevier Gera nahm zum 24. Mal an der Th\u00fcringenforst S\u00e4ge- und Wertholzsubmission teil. Die Versteigerung geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften in Mitteldeutschland. 2022 wurden insgesamt etwa 1500 Festmeter Laub- und Nadelholz, vorwiegend Eiche und Esche, von den Vertreterinnen und Vertretern der Furnier- und S\u00e4gewerke, Parkettproduzenten und anderer holzverarbeitender Unternehmen begutachtet und ersteigert. Qualit\u00e4t und Wertsch\u00f6pfung sind unter anderem abh\u00e4ngig vom Durchmesser der St\u00e4mme, einem geraden, astfreien Wuchs und m\u00f6glichst gleichm\u00e4\u00dfig ausgepr\u00e4gten Jahresringen. Durch die B\u00fcndelung von gro\u00dfen Verkaufsmengen wird ein wesentlich gr\u00f6\u00dferer K\u00e4uferkreis angesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrundinformation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die forstlichen Aufgaben des Amtes f\u00fcr Stadtgr\u00fcn umfassen im Wesentlichen die Bewirtschaftung des Kommunalwaldreviers, die Pflege der Best\u00e4nde unter Vorgabe des zehnj\u00e4hrigen Forstwirtschaftsplanes, Holzvermarktung und Holzverkauf sowie die Pflege und Unterhaltung von Erholungseinrichtungen. Charakteristisch f\u00fcr den Geraer Stadtwald ist sein vergleichsweise hoher Anteil an Laubholz, der ihn resistenter gegen\u00fcber Trockensch\u00e4den und Sch\u00e4dlingsbefall macht als beispielsweise der Th\u00fcringer Wald mit seinem hohen Fichtenbestand ist. Durch seine Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen hat der Geraer Stadtwald eine gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr die Lebensqualit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung. Prim\u00e4res Ziel der kommunalen forstwirtschaftlichen Arbeit ist daher sein Erhalt. So konnte das Revier seit 1996 durch Erstaufforstungen um 42 Hektar, und durch Waldankauf um 15 Hektar erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Ende Januar 2022 fand in Egstedt bei Erfurt die j\u00e4hrliche Th\u00fcringenforst S\u00e4ge- und Wertholzsubmission statt. Bei diesem forstwirtschaftlichen Verkaufsverfahren wird wertvolles Rohholz an Meistbietende ver\u00e4u\u00dfert. 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