{"id":18132,"date":"2022-02-17T18:23:36","date_gmt":"2022-02-17T17:23:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=18132"},"modified":"2022-02-17T18:23:37","modified_gmt":"2022-02-17T17:23:37","slug":"standort-vorteil-fuer-geraer-behoerden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/02\/17\/standort-vorteil-fuer-geraer-behoerden\/","title":{"rendered":"STANDORT-VORTEIL F\u00dcR GERAER BEH\u00d6RDEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Barmer Krankenkasse unterst\u00fctzt Geraer Beh\u00f6rden und Verwaltungen bei der Nachwuchsgewinnung. Hintergrund ist eine nur in Th\u00fcringen und wenigen anderen Bundesl\u00e4ndern bestehende Regelung, nach der bei gesetzlich krankenversicherten Beamten die H\u00e4lfte der Krankenkassenbeitr\u00e4ge das Land \u00fcbernimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr unsere Beh\u00f6rden vor Ort ist das ein echter Standort-Vorteil im Kampf um die Fachkr\u00e4fte von morgen\u201c, sagt Sirko Mielcarek, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Barmer Krankenkasse in Ostth\u00fcringen. In der Geraer Gesch\u00e4ftsstelle verzeichne er einen gestiegenen Beratungsbedarf zu dieser Thematik und stellt fest, dass die bereits seit zwei Jahren bestehende Regelung bislang kaum bekannt sei.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Solidarisches Miteinander<\/strong><br>\u201eViele angehende Beamtinnen und Beamte bevorzugen die Option, Teil der Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten zu bleiben\u201c, berichtet Sirko Mielcarek aus den Beratungsgespr\u00e4chen. Auch f\u00fcr Menschen mit hohen Einkommen gelte das zunehmend. Als Gr\u00fcnde sieht der Barmer-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer vor allem die kostenfreie Familienversicherung oder den gesetzlich garantierten Leistungsumfang ohne in Vorkasse gehen zu m\u00fcssen. Auch eine Beitragsh\u00f6he, die vom Einkommen abh\u00e4ngig ist und nicht von Alter oder Vorerkrankungen, seien f\u00fcr viele angehende Beamte entscheidend. \u201eHinzu kommt: Gesetzlich versichert zu sein, ist gelebte Solidarit\u00e4t. Und die ist gerade in den aktuellen Zeiten von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung\u201c, so Sirko Mielcarek. In Gera seien \u00fcber 90 Prozent der Menschen gesetzlich versichert, Tendenz steigend. Das sei ein positives Zeichen eines solidarischen Miteinanders.<\/p>\n\n\n\n<p>AUF EINEN BLICK<\/p>\n\n\n\n<p>In Th\u00fcringen haben Beamte seit 2020 die Wahl, ob sie sich privat krankenversichern oder gesetzlich, und dabei von der sogenannten Pauschalen Beihilfe profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Land \u00fcbernimmt dann bei gesetzlich krankenversicherten Beamten die H\u00e4lfte der Krankenkassenbeitr\u00e4ge als pauschale Beihilfe. Beamtinnen und Beamte zahlen somit, vergleichbar mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, nur noch den halben Beitrag.<\/p>\n\n\n\n<p>Th\u00fcringen war nach Hamburg das zweite Bundesland, das die M\u00f6glichkeit der Pauschalen Beihilfe geschaffen hat. Eine vergleichbare Regelung gibt es mittlerweile auch in Bremen, Brandenburg und Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Regelung gilt f\u00fcr neu verbeamtete Landesdienerinnen und Landesdiener sowie f\u00fcr jene Beamtinnen und Beamten, die bereits freiwillig gesetzlich krankenversichert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis 2020 mussten bereits verbeamtete Bedienstete in Th\u00fcringen ihre Versicherungsbeitr\u00e4ge komplett selbst tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: BARMER<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Barmer Krankenkasse unterst\u00fctzt Geraer Beh\u00f6rden und Verwaltungen bei der Nachwuchsgewinnung. 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