{"id":18433,"date":"2022-03-18T14:32:46","date_gmt":"2022-03-18T13:32:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=18433"},"modified":"2022-03-18T14:32:47","modified_gmt":"2022-03-18T13:32:47","slug":"weichen-fuer-den-breitbandausbau-in-gera-gestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/03\/18\/weichen-fuer-den-breitbandausbau-in-gera-gestellt\/","title":{"rendered":"WEICHEN F\u00dcR DEN BREITBANDAUSBAU IN GERA GESTELLT"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Rahmen des angestrebten Breitbandausbaus hat die Stadt Gera ein Telekommunikationsunternehmen damit beauftragt, bestimmte unterversorgte Adressen an das bereits bestehende firmeneigene Breitbandnetz anzuschlie\u00dfen und mit schnellem Internet zu versorgen. Bereits im Dezember 2016 wurde der erste F\u00f6rdermittelantrag zum Breitbandausbau beim Bund im Rahmen der F\u00f6rderung sogenannter wei\u00dfer Flecken eingereicht. Allerdings scheiterte der Ausbau 2019 nach abgeschlossener Ausschreibung, da das erstplatzierte Angebot finanziell weit \u00fcber der vorl\u00e4ufig bewilligten F\u00f6rdersumme lag. Eine Erh\u00f6hung der F\u00f6rdersumme wurde zum damaligen Zeitpunkt nicht in Aussicht gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischenzeitlich wurde eine inhaltliche \u00c4nderung des F\u00f6rderprogramms durchgef\u00fchrt. Unter anderem folgte durch die \u00c4nderung die Erh\u00f6hung von urspr\u00fcnglich mindestens 50 Mbit\/s auf 1Gbit\/s im F\u00f6rderprogramm. In der Folge wird nun der Ausbau im Versorgungsgebiet fl\u00e4chendeckend mit Glasfaser fokussiert. Dies bildet einen Vorteil gegen\u00fcber der erster Runde, da Glasfaser als nachhaltige Zukunftstechnologie gilt. Der neue F\u00f6rdermittelantrag seitens der Stadt Gera wurde im Dezember 2019 eingereicht. Bund (60 %) und Land (40 %) bewilligten den Antrag vorl\u00e4ufig und haben insgesamt eine F\u00f6rderung in H\u00f6he von 22,9 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb betont:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eFl\u00e4chendeckendes, schnelles Internet ist die Voraussetzung daf\u00fcr, dass sich gerade l\u00e4ndliche Regionen entwickeln und die Chancen der Digitalisierung zukunftssicher nutzen k\u00f6nnen. Gera darf den Anschluss nicht verlieren und muss nun mit dem Breitbandausbau nachziehen. Nur dann haben wir die M\u00f6glichkeit, Innovation, Zukunftsperspektiven und Modernit\u00e4t mit der daf\u00fcr notwenigen technischen Ausstattung auf kommunaler Ebene voranzutreiben.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die derzeitige F\u00f6rderung erfolgt als Zuschuss zum Ausgleich einer Wirtschaftlichkeitsl\u00fccke. Das zuk\u00fcnftig beauftragte Telekommunikationsunternehmen baut somit das eigene Netz aus. Das Ausbaugebiet selbst besteht aus den nach den F\u00f6rderkriterien unterversorgten Adressen. Es handelt sich dabei um Adressen mit einer Internetanbindung unter 30Mbit\/s. Der Ausbau liegt vorrangig in den Ortsteilen, also am Stadtrand. Wann genau in welchem Ortsteil ausgebaut wird, wurde den Telekommunikationsunternehmen auch aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden nicht vorgegeben. Rico Trost, Leiter des Amtes f\u00fcr Zentrale Steuerung, erkl\u00e4rt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDa die verschiedenen Telekommunikationsunternehmen \u00fcber kein deckungsgleiches Netz vor Ort verf\u00fcgen, konnte die Stadt Gera im Rahmen der Ausschreibung keine Vorgaben zum Verlauf des neuen Breitbandnetzes machen. Gleiches gilt f\u00fcr die Reihenfolge des Ausbaus der einzelnen Ortsteile, da ein sinnvoller Ausbau unter Beachtung eines sparsamen F\u00f6rdermitteleinsatzes auch immer davon abh\u00e4ngt, wo bereits ein ausgebautes Breitbandnetz vorhanden ist und das gef\u00f6rderte Netz angeschlossen werden kann. Schlussendlich kann man sagen, dass es sich bei dem F\u00f6rdergegenstand um keine Bauma\u00dfnahme im eigentlichen Sinne handelt, wo der Verlauf des Netzes und der Zeitplan vorgegeben werden kann.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Zudem erfolge der Ausbau in allen Gewerbegebieten und in vielen Schulen, z. B. der Ostschule, 4. Regelschule, Zw\u00f6tzener Schule und allen Berufsschulen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofern die noch notwendigen formalen Prozesse auf Bundes- und Landesebene reibungslos verlaufen, soll der Ausbau noch dieses Jahr beginnen und bis M\u00e4rz 2024 abgeschlossen sein. Insgesamt wird somit eine h\u00f6here zweistellige Millionensumme in die Stadt und deren Infrastruktur investiert, da neben dem Zuschuss von Bund und Land auch das Telekommunikationsunternehmen aus Eigenmitteln nochmals zus\u00e4tzliche Summen investiert. Durch die Wirtschaftsf\u00f6rderung der Stadt wird gegenw\u00e4rtig eine Internetpr\u00e4senz eingerichtet, auf der sich zuk\u00fcnftig \u00fcber den Projektfortschritt informiert werden kann. Dort sollen u. a. auch alle Ausbaugebiete dargestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Im Rahmen des angestrebten Breitbandausbaus hat die Stadt Gera ein Telekommunikationsunternehmen damit beauftragt, bestimmte unterversorgte Adressen an das bereits bestehende firmeneigene Breitbandnetz anzuschlie\u00dfen und mit schnellem Internet zu versorgen. 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