{"id":19169,"date":"2022-05-18T22:07:27","date_gmt":"2022-05-18T20:07:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=19169"},"modified":"2022-05-18T22:07:28","modified_gmt":"2022-05-18T20:07:28","slug":"kuriositaeten-in-den-apotheken-zeitschriften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/05\/18\/kuriositaeten-in-den-apotheken-zeitschriften\/","title":{"rendered":"KURIOSIT\u00c4TEN IN DEN APOTHEKEN-ZEITSCHRIFTEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Die kostenlos erh\u00e4ltlichen Apotheken-Zeitschriften sind besonders bei \u00e4lteren Menschen beliebt. Hier gibt es nicht nur n\u00fctzliche Hinweise und Ratschl\u00e4ge, sondern auch wissenswertes \u00fcber den menschlichen K\u00f6rper zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Artikel jedoch wirken eigenartig bis befremdlich, oder stimmen zumindest nachdenklich, so zum Beispiel das in der Apotheken-Umschau vom 1. Mai 2022 abgedruckte Gespr\u00e4ch mit Generalmajor Carsten Breuer, dem Leiter des drei\u00dfigk\u00f6pfigen Corona-Krisenstabes. Das Virus, so meinte er, \u00fcberrasche ihn leider auch jetzt noch immer wieder, und verr\u00e4t, dass er auch k\u00fcnftig mit Maske einkaufen und Zug fahren werde. Bei den hohen Corona-Zahlen im M\u00e4rz 2022, mit bis zu 300&#8217;000 Neuinfektionen, habe er deutlich geschluckt und zuvor gehofft, dass die zweite Omikron-Welle an Deutschland vorbeigehe. Auf die Frage, was er denn vor Ort erlebt habe, spricht er \u00fcber das Engagement beim Impfen und Gesundheits\u00e4mter am Limit, deren Besch\u00e4ftigte dankbar gewesen seien, als Soldaten bei der Kontaktnachverfolgung halfen. Das also sind seine Eindr\u00fccke von der Pandemie. Der chronische Personalmangel in den Pflegeheimen, wo sich doch die besonders gef\u00e4hrdeten Menschen aufhalten, ist kein Thema. W\u00e4hrend f\u00fcr andere Dinge pl\u00f6tzlich ungemein viel Geld bereitgestellt, Personal aufgestockt und zus\u00e4tzliche Kontrolleure engagiert werden, kann man dort leider nicht viel mehr tun. Die Personalnot bleibt in diesem Bereich eine un\u00fcberwindbare Naturkonstante, und mancherorts werden die zeitraubenden Testungen l\u00e4ngst weggelassen, um wenigstens die Grundversorgung sichern zu k\u00f6nnen.<br><br>In der Apotheken-Umschau vom 15. Mai 2022 erkl\u00e4rt eine bekannte Schauspielerin, warum sie im Jahr 2021 f\u00fcr die Corona-Impfung warb. Gepr\u00e4gt von \u00c4ngsten aus fr\u00fcheren Zeiten im Zusammenhang mit der Kinderl\u00e4hmung sowie den anschlie\u00dfenden Erfahrungen mit der Schluckimpfung ist sie zu dem Glauben gelangt, dass man auch dieses Virus nur mit Impfungen einfangen kann. Deshalb sieht sie es als eine Pflicht an, sich impfen zu lassen und denkt, dass das mit der Impfung keine Wahl ist. Als verantwortungsvoller B\u00fcrger habe man schlie\u00dflich eine Pflicht der Gemeinschaft gegen\u00fcber, meinte sie und sprach \u00fcber Kinder und Jugendliche, die monatelang nicht den Kindergarten oder die Schule besuchen konnten.<br><br>Am Thema Impfpflicht scheiden sich bekanntlich die Geister, weil manche sogar bef\u00fcrchten, dass der mit den Corona-Ma\u00dfnahmen begonnene Weg das Recht auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit unterminieren und letztendlich zum implantierten Microchip f\u00fchren wird. Wer dar\u00fcber spricht, macht sich bekannterma\u00dfen verd\u00e4chtig, ein Verschw\u00f6rungstheoretiker zu sein, doch meistens sind es die seri\u00f6sen Bl\u00e4tter selbst, die den Grundstein f\u00fcr derartige Mythen legen. Man darf es also lesen, aber keinesfalls laut dar\u00fcber nachdenken. Ab Seite 18 in der Apotheken-Zeitschrift &#8222;my life&#8220; vom 16. Mai 2022 erf\u00e4hrt man, dass in der Tat an solchen Implantaten gearbeitet wird. Zun\u00e4chst soll es darum gehen, Krankheiten zu heilen und Gel\u00e4hmte wieder mobil zu machen. Das schafft nat\u00fcrlich Akzeptanz unter den Menschen, und m\u00f6glicherweise sind sie dann bereit f\u00fcr die n\u00e4chste Etappe, welche auf Seite 20 beschrieben wird: Mit Hilfe von Hirnimplantaten sollen k\u00fcnftig Soldaten und Computer im Kampfeinsatz vernetzt werden. Zudem hofft man, dass irgendwann auch Zivilisten diese Technologie nutzen werden \u2014 vielleicht genauso freiwillig, wie sie sich impfen lassen.<br><br>Bei Kriegen k\u00f6nnte in Zukunft also ein v\u00f6llig neuer Menschentypus zum Einsatz kommen \u2014 bewaffnete Befehlsempf\u00e4nger, die \u00fcber implantierte Microchips mit Kampfdrohnen, W\u00e4rmebildkameras und Gesichtserkennungssystemen vernetzt sind und gezielt jeden T\u00f6ten, der ihnen im Sichtfeld als Feind angezeigt wird. Ein beliebiger Staat k\u00f6nnte der Vorreiter sein und durch milit\u00e4rische Erfolge andere unter Zugzwang setzen. Die Bundeswehr br\u00e4uchte dann nur die Duldungspflicht, welche das Grundrecht auf k\u00f6rperliche Selbstbestimmung eingeschr\u00e4nkt, entsprechend erweitern. Was aber hat das mit Corona, den Zahlenj\u00e4gern in den Amtsstuben und den Impfungen zu tun? Eigentlich nichts, doch jede Entwicklung f\u00fchrt in irgendeine Richtung, und viele Dinge, die fr\u00fcher als unwahrscheinlich angesehen wurden, treten tats\u00e4chlich ein. Heute sind wir mit Krisen und Kriegen konfrontiert, und morgen vielleicht schon mit ganz anderen Unbilden. Zumindest haben uns die Apotheken-Zeitschriften mit ihren unfreiwillig komischen Artikeln schon darauf vorbereitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die kostenlos erh\u00e4ltlichen Apotheken-Zeitschriften sind besonders bei \u00e4lteren Menschen beliebt. Hier gibt es nicht nur n\u00fctzliche Hinweise und Ratschl\u00e4ge, sondern auch wissenswertes \u00fcber den menschlichen K\u00f6rper zu erfahren. 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