{"id":1966,"date":"2017-09-25T19:00:06","date_gmt":"2017-09-25T17:00:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=1966"},"modified":"2017-09-25T19:00:06","modified_gmt":"2017-09-25T17:00:06","slug":"neues-parkplatzkonzept-fuer-die-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2017\/09\/25\/neues-parkplatzkonzept-fuer-die-innenstadt\/","title":{"rendered":"NEUES PARKPLATZKONZEPT F\u00dcR DIE INNENSTADT"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr Geras Innenstadt ist ein neues Parkplatzkonzept in Arbeit. Ziel ist es, dass Gera als Oberzentrum f\u00fcr Ostth\u00fcringen gest\u00e4rkt wird und die Innenstadt sowohl mit dem \u00f6ffentlichen Nahverkehr als auch mit dem motorisierten Individualverkehr optimal erreicht wird, bei einer hohen Aufenthaltsqualit\u00e4t f\u00fcr Einwohner und Besucher.<\/p>\n<p>\u201eMir ist die Mitsprache der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wichtig. Deshalb lade ich alle Interessierten am Dienstag, den 26. September, um 18 Uhr in den Rathaussaal ein, um \u00fcber die vorgesehenen verkehrsorganisatorischen und baulichen Ma\u00dfnahmen zu informieren und mit Vertretern der Stadtverwaltung ins Gespr\u00e4ch zu kommen\u201c, sagt Oberb\u00fcrgermeisterin Dr. Viola Hahn. Es geht um Lebensqualit\u00e4t, die gute Erreichbarkeit von Handel, Gastronomie und Dienstleistungen und somit auch um Wirtschaftsf\u00f6rderung und Belebung der Innenstadt.<\/p>\n<p>Vorausgegangen sind detaillierte Untersuchungen der Stadtverwaltung zur Parkraumauslastung in den einzelnen Teilbereichen der Innenstadt, die ein sehr differenziertes Bild ergeben haben, wobei u. a. eine zunehmende Verdichtung des Parkdrucks und punktuell \u00dcberlastungserscheinungen festgestellt wurden. Gerade die gew\u00fcnschte Sanierungst\u00e4tigkeit im Stadtzentrum hat zu einer erh\u00f6hten Nachfrage an Parkpl\u00e4tzen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Im Ergebnis der Untersuchungen hat die Stadtverwaltung ein Ma\u00dfnahmenkonzept mit vier Handlungsschwerpunkten erarbeitet. Es zielt auf die Bereitstellung hinreichender Parkplatzkapazit\u00e4ten in der Innenstadt bei einer gleichzeitig st\u00e4dtebaulich und verkehrlich vertr\u00e4glichen Abwicklung des ruhenden Verkehrs.<\/p>\n<p>Das Handlungsfeld 1 beinhaltet die Sicherstellung ausreichender Kapazit\u00e4ten f\u00fcr den bewohnerbezogenen Parkraumbedarf. Beispielsweise ist vorgesehen, zus\u00e4tzliche Stellfl\u00e4chen im Bereich Nicolaiberg, Ludwig-Jahn-Stra\u00dfe und Altenburger Stra\u00dfe zu schaffen.  Weiterhin sollen in den Nachtstunden \u00f6ffentliche Stellpl\u00e4tze f\u00fcr Anwohner freigegeben werden, so in der Leipziger Stra\u00dfe, am Nicolaiberg, am Platz der Republik, in der Reichsstra\u00dfe, Sch\u00fclerstra\u00dfe und Talstra\u00dfe. <\/p>\n<p>Das Handlungsfeld 2 betrifft die Realisierung zus\u00e4tzlicher Parkplatzkapazit\u00e4ten f\u00fcr den innerst\u00e4dtischen Zielverkehr bei nachgewiesenem, teilgebietsbezogenem Parkraummangel. \u00c4hnlich wie auf dem Parkplatz am Stadtgraben, sollen Parkpl\u00e4tze mit moderaten Geb\u00fchren insbesondere f\u00fcr Berufst\u00e4tige im Stadtzentrum geschaffen werden, zum Beispiel im Quartier Clara-Viebig-Stra\u00dfe\/Flanzstra\u00dfe, wobei die Anforderungen des Bewohnerparkens beachtet werden. Durch die Anpassung der Bewirtschaftungsformen soll gleichzeitig verhindert werden, dass der ruhende Verkehr in angrenzende Stra\u00dfen verdr\u00e4ngt wird.<\/p>\n<p>Im Handlungsfeld 3 geht es um die Vermeidung von Kapazit\u00e4tsengp\u00e4ssen oder s\u00e4dtebaulichen Missst\u00e4nden durch sogenannten gebietsfremden ruhenden Verkehr. Dabei geht es um die Kompensation wegfallender \u00f6ffentlicher Stellpl\u00e4tze im Bereich des Campus Rutheneum, die Umwandlung von bisher reinen Bewohnerstellpl\u00e4tzen in allgemein nutzbare Parkpl\u00e4tze nur tags\u00fcber (z.B. in der Greizer Stra\u00dfe). F\u00fcr Stellfl\u00e4chen, die bislang nicht vollst\u00e4ndig ausgelastet sind, wird gepr\u00fcft, ob die H\u00f6chstparkdauer aufgehoben werden kann.   <\/p>\n<p>Das Handlungsfeld 4 beinhaltet \u00fcbergeordnete Steuerungsma\u00dfnahmen zur st\u00e4dtebaulich vertr\u00e4glichen Abwicklung des ruhenden Verkehrs. So sollen Geb\u00fchrenstruktur und \u2013h\u00f6he auf \u00f6ffentlichen Stellpl\u00e4tzen und in Parkh\u00e4usern angepasst werden. Zur Gew\u00e4hrleistung der Verkehrssicherheit in Gebieten mit einer besonders hohen Parkraumnachfrage wird die kommunale Verkehrsraum\u00fcberwachung verst\u00e4rkt. Und schlie\u00dflich sollen  umweltvertr\u00e4gliche Fortbewegungsformen \u2013 zu Fu\u00df, mit dem Rad und mit dem \u00f6ffentlichen Personennahverkehr \u2013 gef\u00f6rdert werden. <\/p>\n<p>Zum Hintergrund: Der Stadtrat hat mit der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes die Leitlinien der Verkehrsentwicklung bis 2020 festgeschrieben. Das ist die Arbeitsgrundlage f\u00fcr die Stadtverwaltung. Ein Teil dieses \u00fcbergeordneten Planwerkes besch\u00e4ftigt sich mit dem ruhenden Verkehr. Zentrales Ziel ist es, den Parkraum in der Innenstadt geordnet zu gestalten und dabei den Belangen der Bewohner als auch der Absicherung wichtiger wirtschaftlicher Funktionen im Zentrum gerecht zu werden. <\/p>\n<p>(TEXT: STADTVERWALTUNG)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>F\u00fcr Geras Innenstadt ist ein neues Parkplatzkonzept in Arbeit. 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