{"id":20152,"date":"2022-08-12T21:49:28","date_gmt":"2022-08-12T19:49:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=20152"},"modified":"2022-08-12T21:49:30","modified_gmt":"2022-08-12T19:49:30","slug":"nach-den-braenden-im-geraer-stadtwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/08\/12\/nach-den-braenden-im-geraer-stadtwald\/","title":{"rendered":"NACH DEN BR\u00c4NDEN IM GERAER STADTWALD"},"content":{"rendered":"\n<p>Mitte Juli 2022 kam es zu Waldbr\u00e4nden im Geraer Stadtwald Richtung Martinsh\u00f6he und im Bereich Ernsee Richtung Hohle. Einige Tage sp\u00e4ter war eine Bestandsaufnahme der Sch\u00e4den abgeschlossen. Die verbrannten Fl\u00e4chen im Wald sind im Vergleich zur Gesamtwaldfl\u00e4che \u00fcberschaubar. Risikountersuchungen zeigen jedoch f\u00fcr die kommenden Jahrzehnte ein steigendes Waldbrandrisiko f\u00fcr Deutschland und demnach auch f\u00fcr die Region Ostth\u00fcringen an. Hierf\u00fcr sind haupts\u00e4chlich h\u00f6here Temperaturen und zur\u00fcckgehende Niederschl\u00e4ge von Fr\u00fchjahr bis Herbst verantwortlich. Insbesondere die N\u00e4he des Waldes zur Wohnbebauung der Stadt Gera macht Waldbr\u00e4nde in Gera sehr gef\u00e4hrlich. Bisher sei es glimpflich f\u00fcr den Geraer Stadtwald ausgegangen, erkl\u00e4rt J\u00f6rg Kirschnick-Werner, Leiter des Amts f\u00fcr Stadtgr\u00fcn:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDas verdanken wir in erster Linie unseren Feuerwehren, aber auch der begonnene naturnahe Waldumbau durch unseren Revierleiter hat seine Wirkung. Die Ausrichtung auf angepasste Laubbaumarten und naturnahe Waldentwicklung haben meines Erachtens Schlimmeres verhindert. Damit das so bleibt, werden wir uns verst\u00e4rkt mit der Brandvermeidung besch\u00e4ftigen m\u00fcssen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Beispielsweise habe sich gezeigt, dass die Bodenfeuer an gut gepflegten Wegen weitestgehend stoppten, weil brennbares Material fehlte. Besonders wichtig f\u00fcr den Schutz vor Waldbr\u00e4nden sei ebenfalls der weitere Umbau von Nadelbaummonokulturen in mehrschichtige Mischw\u00e4lder mit hohem Laubholzanteil<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eAber auch unsere M\u00f6glichkeiten haben Grenzen. Da die meisten Waldbr\u00e4nde durch menschliches Handeln entstehen, durch Fahrl\u00e4ssigkeit, vors\u00e4tzliche Brandstiftung sowie unvorsichtiges Verhalten von Waldbesuchern, muss man immer wieder an die Vernunft der Menschen und umsichtiges Handeln appellieren.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Waldbr\u00e4nde wirken sich auf die Stabilit\u00e4t und die Vitalit\u00e4t der Wald\u00f6kosysteme durch komplexe Zusammenh\u00e4nge aus. Die Folgen werden durch Dauer, Intensit\u00e4t und Ausma\u00df des Brandes bestimmt. Im Stadtwald handelte es sich haupts\u00e4chlich um sogenannte Bodenfeuer. Diese f\u00fchren zur Verbrennung des bodennahen Pflanzenbewuchs und der Streuauflage. Die B\u00e4ume wurden unterschiedlich je nach Baumart ebenfalls gesch\u00e4digt. Kirschnick-Werner ordnet ein:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eEine Regeneration des Bestandes ist mittelfristig noch m\u00f6glich, wird allerdings vor allem in Bereichen erschwert, in denen durch Br\u00e4nde in Baumkronen Bl\u00e4tter und Nadeln verbrannten. Dann sind die Pflanzen nicht mehr zur Photosynthese f\u00e4hig.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die verbrannten Fl\u00e4chen werden nun noch eine Weile beobachtet, um festzustellen, inwieweit sich der Wald regeneriert. Aufforstung und Aufbauma\u00dfnahmen werden derzeit nicht ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Mitte Juli 2022 kam es zu Waldbr\u00e4nden im Geraer Stadtwald Richtung Martinsh\u00f6he und im Bereich Ernsee Richtung Hohle. Einige Tage sp\u00e4ter war eine Bestandsaufnahme der Sch\u00e4den abgeschlossen. 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