{"id":20501,"date":"2022-09-08T18:34:20","date_gmt":"2022-09-08T16:34:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=20501"},"modified":"2022-09-08T18:34:22","modified_gmt":"2022-09-08T16:34:22","slug":"gera-hat-weiterhin-einen-klimaschutzmanager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/09\/08\/gera-hat-weiterhin-einen-klimaschutzmanager\/","title":{"rendered":"GERA HAT WEITERHIN EINEN KLIMASCHUTZMANAGER"},"content":{"rendered":"\n<p>Thomas Krau\u00dfe bleibt Ansprechpartner f\u00fcr den Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung in Gera:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIch freue mich, dass ich diese Aufgabe weiterf\u00fchren kann. Die vergangenen drei Jahre haben offenbart, wie hoch der Handlungsdruck zur Umgestaltung unserer Gesellschaft hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise ist. Vor dem Hintergrund eindr\u00fccklicher Naturereignisse nicht nur in Gera kann es ein \u201aWeiter-so!\u2018 nicht geben.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Biogeowissenschaftler und geb\u00fcrtige Geraer und erg\u00e4nzt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eR\u00fcckblickend konnten wir bereits einige wichtige Grundlagen f\u00fcr kommunalen Klimaschutz legen und erste wertvolle Projekte umsetzen. Gleichzeitig befindet sich eine Vielzahl von Projekten in Vorbereitung und Umsetzung, der Handlungs- und Investitionsbedarf aller Aufgabentr\u00e4ger ist enorm. Es ist an der Zeit umzudenken. Verwaltungsseitig muss Klimaschutz kurzfristig zu einer Pflichtaufgabe und zu einem wesentlichen Ma\u00dfstab s\u00e4mtlicher Entscheidungen werden.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nach wie vor ist der Klimaschutz eine freiwillige Leistung der Kommunen. Ende August 2022 lief die auf drei Jahre angelegte Projektf\u00f6rderung des Klimaschutzmanagers in Gera aus. Die Stelle war \u00fcber die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finanziert worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun hat das Th\u00fcringer Ministerium f\u00fcr Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) die F\u00f6rderung eines Anschlussvorhabens f\u00fcr drei weitere Jahre mit 60 % der Personalkosten aus Mitteln des Th\u00fcringer Landeshaushalts gew\u00e4hrt. Hierzu erkl\u00e4rt Michael Sonntag, Leiter des Dezernates f\u00fcr Stadtentwicklung, Bau und Umwelt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Kommunen nehmen eine zentrale Rolle im Klimaschutz ein, denn sie stehen im Kontakt mit den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, der lokalen Wirtschaft sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen und haben direkten Zugriff auf die gebaute Infrastruktur vor Ort. Damit haben sie weitreichende Handlungsm\u00f6glichkeiten, um den Klimaschutz auf lokaler Ebene voranzubringen. Aufgrund der guten und fruchtbaren Zusammenarbeit war es f\u00fcr uns keine Frage, die im st\u00e4dtischen Baudezernat angesiedelte Stelle weiterhin mit Thomas Krau\u00dfe zu besetzen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Demnach sei man bei vielen der im st\u00e4dtischen Energie- und Klimaschutzkonzept aufgelisteten Ziele auch dank des Engagements von Herrn Krau\u00dfe auf einem guten Weg, etwa bei der fortschreitenden Anhebung des Geb\u00e4udeenergiestandards durch die energetische Sanierung \u00f6ffentlicher Geb\u00e4ude. Derzeit wirkt der Klimaschutzmanager beispielsweise daraufhin, dass die Grundschule 3 \u201eSaarbachtal\u201c zur Unterst\u00fctzung der Geb\u00e4udeenergieeffizienz mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet wird. Bereits 2021 erhielt das Hauptgeb\u00e4ude der Musikschule am Biermannplatz einen Sonnenschutz. Ferner erfolgt in diesem Jahr die Umstellung eines Teils der st\u00e4dtischen Stra\u00dfenbeleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten. Im aktuellen Projekt werden 684 Natriumdampfleuchten an zw\u00f6lf Hauptverkehrsstra\u00dfen und einer Nebenstra\u00dfe in Gera ausgetauscht. Dadurch und durch die Optimierung der Schaltzeiten k\u00f6nnen an den Stra\u00dfenz\u00fcgen mehr als die H\u00e4lfte des ben\u00f6tigten Stroms, zirka 175&#8217;000 kWh\/a, eingespart werden. Folgeprojekte zur Effizienzsteigerung der Au\u00dfenbeleuchtung befinden sich in Vorbereitung.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben solchen Klimaschutzanstrengungen bedarf es auch einer Anpassung an die Folgewirkungen des Klimawandels. Der Klimaschutzmanager f\u00fchrt aus:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDie Auswirkungen und Folgen des Klimawandels sind in Gera schon jetzt deutlich sp\u00fcrbar. Dazu geh\u00f6ren Extremwettereignisse, wie Starkniederschl\u00e4ge, mit Sch\u00e4den zuletzt 2019 und 2021, das Hochwasser von 2013, aber auch Hitze- und D\u00fcrreperioden mit j\u00e4hrlichen Wald- und Grasbrandrekorden wie in diesem Jahr. Deshalb m\u00fcssen wir auch in Gera eine Vielzahl von Anpassungsma\u00dfnahmen vornehmen, um die Stadt und ihre Gesellschaft auf die k\u00fcnftigen klimatischen Bedingungen entsprechend ihrer r\u00e4umlichen Lage sowie der baulichen und landschaftlichen Gestaltung \u00f6ffentlicher Bereiche auszurichten.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein aktuelles Projekt ist der geplante Klimagarten im Geraer Tierpark. Auf einer Fl\u00e4che von 0,6 Hektar soll zentral hinter dem Luchsgehege eine gr\u00fcne Oase des Erholens entstehen. Die \u00f6kologisch hochwertige Anlage mit Pflanzquartieren und Spielangebot l\u00e4dt zuk\u00fcnftig zum Verweilen und Nachahmen ein. In den n\u00e4chsten Jahrzehnten wird hier zudem experimentell gepr\u00fcft, unter welchen Standortbedingungen trockenheits- und hitzevertr\u00e4gliche, zum Teil gebietsfremde Geh\u00f6lzarten am besten gedeihen. Gleichzeitig bietet sich mit dem Klimagarten die M\u00f6glichkeit, die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nicht nur \u00fcber die anzutreffenden Pflanzenarten und die Bedeutung nachhaltiger Gr\u00fcnwirtschaft zu informieren, sondern auch \u00fcber den Klimawandel und entsprechende Anpassungsm\u00f6glichkeiten aufzukl\u00e4ren. Damit ist eine weitere wichtige Aufgabe des Klimaschutzmanagers der Stadt angesprochen: Thomas Krau\u00dfe ist erster Ansprechpartner f\u00fcr Politik und Verwaltung, Industrie, Handwerk und B\u00fcrgerschaft bei allen Fragen rund um den Klimaschutz. Durch \u00f6ffentliche Aktionen wie der Klimapavillon 2020 oder das j\u00e4hrlich stattfindende \u201eStadtradeln\u201c will Thomas Krau\u00dfe aufkl\u00e4ren, vernetzen und die Menschen nicht zuletzt zu aktivem Klimaschutz motivieren. Handlungsgrundlage ist das Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt Gera.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Thomas Krau\u00dfe bleibt Ansprechpartner f\u00fcr den Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung in Gera: \u201eIch freue mich, dass ich diese Aufgabe weiterf\u00fchren kann. 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