{"id":21099,"date":"2022-10-20T20:48:51","date_gmt":"2022-10-20T18:48:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=21099"},"modified":"2022-10-20T20:48:53","modified_gmt":"2022-10-20T18:48:53","slug":"stadtarchiv-erhaelt-chronik-des-geraer-milchhofes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/10\/20\/stadtarchiv-erhaelt-chronik-des-geraer-milchhofes\/","title":{"rendered":"STADTARCHIV ERH\u00c4LT CHRONIK DES GERAER MILCHHOFES"},"content":{"rendered":"\n<p>Anfang Oktober 2022 nutzte Martina Decker die Gelegenheit, die ab dem Jahr 1974 \u00fcber vier Jahrzehnte gef\u00fchrte Chronik des Geraer Milchhofes zur Aufbewahrung f\u00fcr die Ewigkeit und Einsichtnahme durch die interessierte \u00d6ffentlichkeit an das Stadtarchiv zu \u00fcbergeben. Die beiden blau eingebunden, gro\u00dfformatigen Chronikb\u00e4nde umfassen den Zeitraum von 1929 bis 1994 und reichen damit sogar zur\u00fcck bis in die Gr\u00fcndungszeit des Milchhofes vor \u00fcber 90 Jahren. Neben Frau Decker hatte vor allem ihr Vater Hans Brauer, der sein Leben lang eng mit der Milchwirtschaft verbunden war und den Geraer Milchhof viele Jahre als dessen Direktor pr\u00e4gte, ma\u00dfgeblichen Anteil an der F\u00fchrung und Aufbewahrung dieser Betriebschronik.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Leiterin des Stadtarchivs, Christel G\u00e4bler, beurteilt den historischen Wert der \u00fcbergebenen Unterlagen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201e\u00dcber das Ende dieses Geraer Gro\u00dfbetriebes, vor allem aber auch \u00fcber die zahlreichen H\u00f6hepunkte und positiven Aspekte der Betriebsgeschichte informieren die beiden reich illustrierten Chronikb\u00e4nde sowie ein Hefter mit Staniolmustern f\u00fcr Verpackungen der im Milchhof erzeugten Produkte, ein Sortimentskatalog des Ostth\u00fcringer Molkereikombinats e. G. Gera und zahlreiche Fotografien. Mit diesem Konvolut kann ein markantes St\u00fcck der Geraer Industriegeschichte der j\u00fcngsten Vergangenheit durch aussagekr\u00e4ftige und in ihrer Zusammenstellung einmalige Dokumente dem Vergessen entrissen werden.\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Firma Milchhof Gera wurde am 16. Juli des Jahres 1929 als \u201eGenossenschaft mit beschr\u00e4nkter Haftpflicht\u201c in das Genossenschaftsregister\u00a0 beim Th\u00fcringischen Amtsgericht\/Registergericht Gera eingetragen. Am 14. September desselben Jahres konnte die Einweihungsfeier des Milchhofes in der heutigen Stra\u00dfe des Bergmanns 10\/Ecke Gagarinstra\u00dfe \u2014 heute befindet sich dort ein Lidl-Markt \u2014 in Bieblach begangen werden. Aufgrund des Bev\u00f6lkerungszuwachses in Gera wurde bereits in den 1950er Jahren \u00fcber eine Erweiterung des Milchhofes nachgedacht. Eingeweiht werden konnte der neu erbaute Milchhof jedoch erst im Jahr 1979 in der Industriestra\u00dfe. An diesem heute noch bekannten Standort endete mit der letzten Rohmilchannahme\u00a0am 31. Dezember 1994 die Geschichte der Geraer Milchproduktion. In den darauffolgenden Monaten Januar bis Mai 1995 fand die Abwicklung der Osterland GmbH statt, welche das Milchproduktionsende am Standort Gera besiegelte.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Anfang Oktober 2022 nutzte Martina Decker die Gelegenheit, die ab dem Jahr 1974 \u00fcber vier Jahrzehnte gef\u00fchrte Chronik des Geraer Milchhofes zur Aufbewahrung f\u00fcr die Ewigkeit und Einsichtnahme durch die interessierte \u00d6ffentlichkeit an das Stadtarchiv <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/10\/20\/stadtarchiv-erhaelt-chronik-des-geraer-milchhofes\/\" title=\"STADTARCHIV ERH\u00c4LT CHRONIK DES GERAER MILCHHOFES\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":21100,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":{"0":"post-21099","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-regionalkunde"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21099","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21099"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21099\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21101,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21099\/revisions\/21101"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}