{"id":21425,"date":"2022-11-08T08:56:49","date_gmt":"2022-11-08T07:56:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=21425"},"modified":"2023-08-23T22:50:07","modified_gmt":"2023-08-23T20:50:07","slug":"verkehrsversuch-uebertrifft-erwartungen-der-stadtverwaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/11\/08\/verkehrsversuch-uebertrifft-erwartungen-der-stadtverwaltung\/","title":{"rendered":"VERKEHRSVERSUCH \u00dcBERTRIFFT ERWARTUNGEN DER STADTVERWALTUNG"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Verkehrsversuch im Geraer Stadtzentrum, bei dem die Rudolf-Diener-Stra\u00dfe oberhalb der Schlo\u00dfstra\u00dfe vom 5. bis zum 30. September 2022 f\u00fcr den Fahrzeugverkehr gesperrt wurde, hat Wirkung gezeigt: Im Bereich zwischen der Schlo\u00dfstra\u00dfe und der Amthorstra\u00dfe ging der motorisierte Verkehr um 66,5 % zur\u00fcck. Die Werte wurden dabei mit Hilfe von Verkehrsz\u00e4hlger\u00e4ten erfasst, wobei die Anzahl der Fahrzeuge, die den Gustav-Hennig-Platz im durchschnittlichen Tagesverkehr passierten, erfasst wurden. Zudem wurde in mehreren Verkehrsbeobachtungen untersucht, wie sich die Ma\u00dfnahmen unter anderem auf das Verhalten der Fu\u00dfg\u00e4nger auswirkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weitere Abschnitt bis zur Humboldtstra\u00dfe konnte einen R\u00fcckgang um 17,8 % verzeichnen. Durch die Amthorstra\u00dfe, die als Zufahrt von der Clara-Zetkin-Stra\u00dfe zum Gustav Hennig-Platz fungiert, floss im Untersuchungszeitraum 21,7 % weniger Verkehr.\u00a0In\u00a0der Spitzenstunde um 15 Uhr sind die R\u00fcckg\u00e4nge prozentual sogar noch h\u00f6her ausgefallen.\u00a0\u201eDie Ergebnisse des Verkehrsversuchs \u00fcbertreffen unsere Erwartungen\u201c, res\u00fcmierte Baudezernent Michael Sonntag und f\u00fcgte an: \u201eNicht nur, dass gerade im Bereich der Rudolf-Diener-Stra\u00dfe wirklich signifikante Ver\u00e4nderungen des Verkehrsaufkommens festgestellt wurden, auch bei den B\u00fcrgern wurde die Stra\u00dfensperrung gut angenommen\u201c. Beschwerden \u00fcber die Sperrung dieser Ost-West-Achse habe es kaum gegeben. Die wenigen Meldungen, die es gegeben habe, seien vor allem am Anfang aufgekommen, als die Sperrung f\u00fcr viele Fahrer noch neu war. \u201eInsgesamt haben wir den Eindruck gewonnen, dass sich die B\u00fcrger von den Ma\u00dfnahmen gar nicht eingeschr\u00e4nkt gef\u00fchlt haben\u201c, so der Baudezernent weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Zeit wurde mit Hilfe von Verkehrsz\u00e4hlger\u00e4ten erfasst, wie viele Fahrzeuge im durchschnittlichen Tagesverkehr die Stra\u00dfen rund um den Gustav-Hennig-Platz passierten. Zudem wurde in mehreren Verkehrsbeobachtungen untersucht, wie sich die Ma\u00dfnahmen unter anderem auf das Verhalten der Fu\u00dfg\u00e4nger auswirkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Bef\u00fcrchtung, die Humboldtstra\u00dfe k\u00f6nnte aufgrund der Sperrung zum Stau-Schwerpunkt werden, blieb unbegr\u00fcndet. Die Daten aus dem Verkehrsversuchen haben gezeigt, dass im Untersuchungszeitraum kein erh\u00f6htes Verkehrsaufkommen festgestellt werden konnte. Im Gegenteil: Die Zahlen sind fast identisch zum aktuellen Ist-Zustand. Zudem hat der Verkehrsversuch gezeigt, dass die Sperrung des Areals f\u00fcr den KFZ-Verkehr positive Aspekte auf den Fu\u00dfg\u00e4ngerverkehr&nbsp;in der Scho\u00dfstra\u00dfe&nbsp;hatte:&nbsp;Die Querung der Rudolf-Diener-Stra\u00dfe&nbsp;wurde sicherer, insbesondere auf der Ostseite konnten die Fu\u00dfg\u00e4nger sorglos flanieren, weil hier gar nicht mehr auf kreuzende Kraftfahrzeuge geachtet werden musste. Baudezernent Michael Sonntag erkl\u00e4rt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eUnser Ziel ist es,\u00a0noch mehr Bereiche der Innenstadt\u00a0als attraktiven Aufenthaltsraum zu gestalten, mit hochwertigen Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Verweilcharakter, damit sich die Menschen gern dort aufhalten. Doch daf\u00fcr m\u00fcssen auch die\u00a0derzeit von Autoverkehr dominierten\u00a0Verkehrsr\u00e4ume umgestaltet werden. Die Ergebnisse aus dem Verkehrsversuch stimmen optimistisch, dass der Gustav-Hennig-Platz ein solcher Ort werden kann.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt steht nun die Auswahl eines geeigneten Freiraumplanungsb\u00fcros an. Dieses\u00a0soll\u00a0dann\u00a0auf Basis der Auswertung des Verkehrsversuchs\u00a0planerische Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Neugestaltung des\u00a0Gustav-Hennig-Platzes einschlie\u00dflich der Amthorstra\u00dfe entwickeln.\u00a0Die Realisierung ist aber erst nach der Sanierung der Puppenb\u00fchne angedacht, die im kommenden Jahr beginnen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der Verkehrsversuch im Geraer Stadtzentrum, bei dem die Rudolf-Diener-Stra\u00dfe oberhalb der Schlo\u00dfstra\u00dfe vom 5. bis zum 30. 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