{"id":21791,"date":"2022-11-29T23:58:32","date_gmt":"2022-11-29T22:58:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=21791"},"modified":"2022-11-29T23:58:34","modified_gmt":"2022-11-29T22:58:34","slug":"neue-prognosen-fuer-erdgas-und-erdoelpreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/11\/29\/neue-prognosen-fuer-erdgas-und-erdoelpreise\/","title":{"rendered":"NEUE PROGNOSEN F\u00dcR ERDGAS- UND ERD\u00d6LPREISE"},"content":{"rendered":"\n<p>Infolge der zur\u00fcckgegangenen Temperaturen ist der Gasverbrauch in Deutschland gegen\u00fcber der Vorwoche um fast 28 % gestiegen. Das teilt die Bundesnetzagentur mit. Allerdings lag der Gesamtverbrauch in der 46. Kalenderwoche unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre. Die Gasspeicher in Deutschland haben inzwischen einen F\u00fcllstand von 98,79 % erreicht. Auf dem europ\u00e4ischen Spotmarkt sind die Gaspreise wegen der h\u00f6heren Nachfrage nun gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Energieunternehmen \u201eQatar Energy\u201c hat ein Abkommen \u00fcber Fl\u00fcssiggaslieferungen nach Deutschland geschlossen. Ab dem Jahre 2026 sollen j\u00e4hrlich bis zu zwei Millionen Tonnen geliefert werden, \u00fcber einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren. \u201eQatar Energy\u201c wird das Gas an das US-Unternehmen \u201eConoco Phillips\u201c verkaufen, welches es dann weiter nach Brunsb\u00fcttel liefern soll. Mit dieser Liefermenge k\u00f6nnen etwa 3 % des j\u00e4hrlichen Gasbedarfs gedeckt werden. \u00dcber den Preis ist nichts bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit befinden sich die Gro\u00dfhandelspreise f\u00fcr Erdgas auf einem historisch hohem Niveau und zeigen hier auch eine hohe Volatilit\u00e4t. Erwartet wird eine \u00e4hnliche Entwicklung wie bei den \u00d6lpreisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterdessen prognostizieren Experten, dass der \u00d6lpreis nach dem Winter 2022\/2023 zun\u00e4chst auf 70 US-Dollar je Fass fallen wird. Um den Preisr\u00fcckgang einzubremsen, hatte die Organisation der erd\u00f6lexportierenden L\u00e4nder, Opec plus, bereits am 7. Oktober 2022 beschlossen, die Erd\u00f6l-F\u00f6rdermenge um bis zu zwei Millionen Barrel pro Tag zu reduzieren. Ein weiteres Treffen der Opec plus ist f\u00fcr 4. Dezember 2022 geplant. Am 29. November 2022 kostete ein Fass der Sorte WTI gegen Mittag 79,04 US-Dollar. F\u00fcr die Sorte Brent wurden 85,39 US-Dollar verlangt. Das ist der niedrigste Stand seit Dezember 2021. Seit dem Zwischenhoch vom 7. Dezember 2022 war ein deutlicher Preisr\u00fcckgang zu beobachten. Inzwischen ist wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Mit einer h\u00f6heren \u00d6l-Nachfrage wird gerechnet, wenn China im kommenden Fr\u00fchjahr die Corona-Restriktionen lockert. Die Verteuerung d\u00fcrfte aber moderat ausfallen. Allgemein wird bei einem nachlassendem Wirtschaftswachstum mit sinkenden Preisen gerechnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die G-7-Gruppe plant, den Seetransport von Erd\u00f6lprodukten und Roh\u00f6l aus Russland weltweit nur noch dann zu erm\u00f6glichen, wenn das \u00d6l unter einem bestimmten Preis gekauft wurde. Eine konkrete Festlegung hierzu gibt es bislang noch nicht; ins Auge gefasst wird ein Preis zwischen 65 und 70 Dollar je Fass. In Kraft treten soll der Preisdeckel Anfang Dezember 2022, wenn auch das Importembargo gegen russisches \u00d6l beginnt. Nach Darstellung der EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen sollen mit der \u00d6lpreisobergrenze die Einnahmen Russlands verringert und die globalen Energiem\u00e4rkte stabil gehalten werden. Die EU-Kommission hatte ein weiteres Sanktionspaket vorgeschlagen, welches die Rechtsgrundlage f\u00fcr einen Preisdeckel f\u00fcr \u00d6limporte aus Russland und weitere Importbeschr\u00e4nkungen im Wert von sieben Milliarden Euro beinhaltet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Infolge der zur\u00fcckgegangenen Temperaturen ist der Gasverbrauch in Deutschland gegen\u00fcber der Vorwoche um fast 28 % gestiegen. Das teilt die Bundesnetzagentur mit. Allerdings lag der Gesamtverbrauch in der 46. 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