{"id":21818,"date":"2022-12-01T02:12:58","date_gmt":"2022-12-01T01:12:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=21818"},"modified":"2022-12-01T02:20:36","modified_gmt":"2022-12-01T01:20:36","slug":"gute-gruende-fuer-die-ablehnung-der-gendergerechten-sprache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/12\/01\/gute-gruende-fuer-die-ablehnung-der-gendergerechten-sprache\/","title":{"rendered":"GUTE GR\u00dcNDE F\u00dcR DIE ABLEHNUNG DER \u201eGENDERGERECHTEN SPRACHE\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine Mehrheit der Deutschen macht sich die sogenannte geschlechtergerechte Sprache nicht zu eigen. Ebenso wird in den meisten neu erschienenen B\u00fcchern darauf verzichtet, teilweise begr\u00fcndet mit einer besseren Lesbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die breite Ablehnung ist nachvollziehbar, obgleich eine Minderheit \u00fcber Medien und sonstige Ver\u00f6ffentlichungen den Eindruck vermitteln will, diese Sprachformen seien inzwischen mehrheitlich anerkannt. Das Genus bzw. grammatikalische Geschlecht muss nicht mit dem biologischen \u00fcbereinstimmen \u2014 dessen sind sich die Nutzer der deutschen Sprache allesamt bewusst. Demzufolge werden hinter dem generischen Maskulinum nicht \u00fcberall M\u00e4nner vermutet. Auch vor einem Gegenstand kann ein m\u00e4nnlicher Artikel stehen, ohne dass Frauen dadurch eingesch\u00fcchtert werden. Manchmal entsteht sogar der Eindruck, die neuen Formen seien erste Versuche, die Geschlechter m\u00e4nnlich und weiblich irgendwie aus der Sprache verschwinden zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schrift und Schreibungen sind zudem historisch gewachsen, da sie immer von der \u00e4lteren Generation auf eine sehr junge \u00fcbertragen werden und somit auch pr\u00e4gend wirken. Mit ihr werden bisherige Lebenswelten und Erfahrungen mitgegeben, um der neuen Generation einen Ausgangspunkt f\u00fcr die eigene Orientierung zu geben. Fehlt dieser, zum Beispiel weil die Sprache nach einer Wunschvorstellung gestaltet ist und etwas in der Gesellschaft nicht vorhandenes abbildet, wird die eigene Identit\u00e4t eine niemals endende Suche werden \u2014 mit fatalen Folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wird ebenfalls gegen die geschlechterneutrale Sprache argumentiert. In einem Artikel vom 26. November 2022 ist zu lesen, der ideologische Fehlschluss bestehe in der Annahme, das Denken k\u00f6nne durch die Sprache ver\u00e4ndert werden. Tats\u00e4chlich verhalte es sich umgekehrt. Erst ein ver\u00e4ndertes Denken oder beispielsweise neue Errungenschaften k\u00f6nnten eine neue Sprache hervorbringen. Das Gendern sei nur eine neue Art der Diskriminierung, so die Feststellung der Autorin, die auch eine spaltende Wirkung beschreibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Eine Mehrheit der Deutschen macht sich die sogenannte geschlechtergerechte Sprache nicht zu eigen. Ebenso wird in den meisten neu erschienenen B\u00fcchern darauf verzichtet, teilweise begr\u00fcndet mit einer besseren Lesbarkeit. 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