{"id":22257,"date":"2022-12-31T23:15:07","date_gmt":"2022-12-31T22:15:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=22257"},"modified":"2022-12-31T23:15:09","modified_gmt":"2022-12-31T22:15:09","slug":"neujahrskonzert-mit-dem-kiewer-sinfonieorchester-im-kuk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2022\/12\/31\/neujahrskonzert-mit-dem-kiewer-sinfonieorchester-im-kuk\/","title":{"rendered":"NEUJAHRSKONZERT MIT DEM KIEWER SINFONIEORCHESTER IM KUK"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Ein Konzertabend mit einer Kombination aus allseits beliebten Klassikern und ukrainischer Musik des 20. Jahrhunderts bietet das vom Kyiv Symphony Orchestra vorbereitete Programm am 13. Januar 2023 um 19 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum in Gera.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Abend beginnt mit einem brillanten Kaleidoskop von \u201eSymphonischen Portr\u00e4ts\u201c eines modernen Komponisten aus Charkiw, eines bekannten Autors von Filmmusik \u2014 Oleksandr Shchetynskyi. Das in Zur\u00fcckhaltung und Eleganz vollendete Konzert wird fortgesetzt mit dem Cellokonzert mit Orchester in D-Dur des Wiener Klassikers Joseph Haydn sowie den in sich versunkenen und meditativen \u201eSieben Miniaturen\u201c eines weiteren Komponisten aus Charkiw, Valentin Bibik. Als Sinfonisches Hauptwerk wird die Symphonie Nr. 39 von Wolfgang Amadeus Mozart erklingen, die wegen der Raffinesse seiner musikalischen Bilder ein kleines Theater genannt wurde und im fr\u00fchen 19. Jahrhundert den Beinamen \u201eSchwanengesang\u201c erhielt.<br><br>Mit traditionellen \u201eShchedryk\u201c verabschiedet sich das Orchester ins neue Jahr und w\u00fcnscht allen eine friedvolle und freudige Zeit zum Jahresanfang. Shchedryk ist ein altes ukrainisches Volkslied mit einem kleinen wiederholenden Motiv im Umfang von einer kleinen Terz, das von Mykola Leontowytsch, einem ukrainischen Komponisten, Chordirigenten, P\u00e4dagogen und Sozialarbeiter 1916 f\u00fcr vierstimmigen gemischten Chor bearbeitet wurde. In der Ukraine wird dieses Lied (Schtschedryj Wetschir \u201agro\u00dfz\u00fcgiger Abend\u2018) zum Altem Neujahrsfest nach altem Stil, und zwar gem\u00e4\u00df dem Julianischen Kalender am 31. Dezember, nach Gregorianischem Kalender am 13. und 14. Januar, gesungen. Daher ist das Lied eine \u201eSchtschedriwka\u201c. Sp\u00e4ter im Jahre 1936 wurde es unter dem Titel \u201eCarol of the Bells\u201c mit einem englischen Text versehen, der allerdings nicht auf dem ukrainischen Original beruht. Es geh\u00f6rt heute zu den bekanntesten Weihnachtsliedern weltweit.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Eintrittskarten sind erh\u00e4ltlich in der Gera-Information, dem Pressehaus sowie \u00fcber den Ticketshop Th\u00fcringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Informationen zum Solisten und dem Dirigent<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Solist des Abends ist Oleksiy Shadrin, Preistr\u00e4ger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, ein ber\u00fchmter ukrainischer Cellist, der urspr\u00fcnglich aus Charkiw stammt. 2010 setzte Oleksiy Shadrin sein Studium in Deutschland an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater (Hannover) und sp\u00e4ter bei Professor Leonid Horokhov fort.\u00a0 Oleksiy ist Finalist des III. Internationalen David Popper Wettbewerbs in Ungarn (2005), Gewinner des Zweiten Preises des Internationalen Wettbewerbs in Minsk (2008) und des Ersten Preises des Internationalen Lysenko-Wettbewerbs in Kiew (2012). Seine B\u00fchnenpartner waren Musiker wie Pavlo Baleff, Valery Sokolov und Yevhen Izotov. Seit 2016 studiert Oleksiy Shadrin an der Kronberg Academy of Music unter der Leitung von Frans Helmerson.<\/p>\n\n\n\n<p>2018 erhielt er beim Wettbewerb \u201ePrager Fr\u00fchling\u201c den dritten Preis. 2020 trat er in die Klasse von Gary Hoffman in die Queen Elisabeth Music Chapel ein. In 2022 hat Oleksiy den vierten Preis bei dem Queen Elisabeth Musikwettbewerb in Br\u00fcssel bekommen. Schon seit vielen Jahren gastiert er als Solist mit den prominentesten Orchestern weltweit, u. a. Op\u00e9ra National de Montpellier, S\u00fcdwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Berliner Philharmoniker, NDR-Radiophilharmonie.<br><br>Dirigent Vitalii Protasov wurde in Sewastopol (Ukraine) geboren. Nach seinem Abschluss an der Musikhochschule von Tschaikowsky in Simferopol (Ukraine) studierte er in der Dirigierabteilung der Nationalen Musikakademie der Ukraine in Kiew (Klasse Roman Kofman). Im letzten Jahr des Studiums wurde er eingeladen, als Dirigent und Assistent des Chefdirigenten des Symphonieorchesters der Nationalen Philharmonie der Ukraine zu arbeiten, wo er bis jetzt aktiv t\u00e4tig war. Unter anderem leitete er als Dirigent zahlreiche Konzerttouren nach Japan, China, Polen und Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>1998 gr\u00fcndete er das Ensemble f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik \u201eRicochet\u201c. Das Ensemble wurde sofort zu einer aktiven Plattform f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische ukrainische Komponisten aller Generationen. Dank dieses Ensembles wurden viele Werke von Komponisten der Weltavantgarde zum ersten Mal in der Ukraine aufgef\u00fchrt. Er dirigierte die Symphonieorchester der Philharmonie Lugansk, der Philharmonie Dnipropetrowsk, der Nationalphilharmonie der Ukraine, der Pommerschen Philharmonie (Polen), der Philharmonie Stettin (Polen), des Beethoven Orchesters Bonn (Deutschland), der Lviv Philharmonic, der Odessa Philharmonic, der Rivne Philharmonic Chamber Orchestra, Kyiv Chamber Orchestra, Slobozhansky Youth Orchestra, National Symphony Orchestra of Belarus, INSO Lviv Symphony Orchestra. Im Jahre 2006 gr\u00fcndete er das Ensemble f\u00fcr moderne Musik &#8222;Kyiv-Sinfonietta&#8220;. Ein bedeutendes Ereignis dieses Ensembles war ein gemeinsames Projekt mit dem deutschen Ensemble Musikfabrik.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Ein Konzertabend mit einer Kombination aus allseits beliebten Klassikern und ukrainischer Musik des 20. Jahrhunderts bietet das vom Kyiv Symphony Orchestra vorbereitete Programm am 13. 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