{"id":22867,"date":"2023-01-27T02:39:08","date_gmt":"2023-01-27T01:39:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=22867"},"modified":"2023-01-27T02:39:10","modified_gmt":"2023-01-27T01:39:10","slug":"zeitzeugengespraech-mit-naftali-fuerst-ueberlebender-der-shoa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/01\/27\/zeitzeugengespraech-mit-naftali-fuerst-ueberlebender-der-shoa\/","title":{"rendered":"ZEITZEUGENGESPR\u00c4CH MIT NAFTALI F\u00dcRST \u2014 \u00dcBERLEBENDER DER SHOA"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Der Holocaust\u00fcberlebende Naftali F\u00fcrst spricht am 18. April 2023 um 14 Uhr im Theater Gera von seinen Erfahrungen als \u00dcberlebender der Shoa.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Januar 1945 wurde Naftali F\u00fcrst auf den \u201eTodesmarsch\u201d von Auschwitz nach Buchenwald geschickt. Naftali F\u00fcrst ist 13 Jahre alt, sein Bruder Shmuel nur ein Jahr \u00e4lter. Tagelang sind die beiden bei Minusgraden unterwegs, zun\u00e4chst zu Fu\u00df, dann in einem offenen G\u00fcterwaggon. Die Br\u00fcder stammen aus einer j\u00fcdischen Familie, die seit 1942 in einem Arbeitslager leben muss. Anfang November 1944 werden sie mit ihren Eltern nach Auschwitz deportiert, wo die Familie getrennt wird. In Buchenwald kommen die Br\u00fcder in den Kinderblock. Schwer krank erlebt Naftali im April die Befreiung des Lagers. Shmuel treibt die SS auf einen wochenlangen Todesmarsch. Erst Anfang Mai wird er befreit. Im Sommer 1945 finden sich die Br\u00fcder und Eltern in Bratislava wieder und emigrieren schlie\u00dflich nach Israel. Dort war Naftali F\u00fcrst als Fotograf, Fahrlehrer und Werksleiter t\u00e4tig. Heute lebt er in Haifa, ist Vater der K\u00fcnstlerin Ronit F\u00fcrst und hat vier Enkelkinder. In seinem 2008 erschienenen Buch \u201eWie Kohlest\u00fccke in den Flammen des Schreckens \u2014 Eine Familie \u00fcberlebt den Holocaust\u201c beschreibt Naftali F\u00fcrst die Geschichte seiner Familie.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrt Martin Kranz, Leiter der Achava-Festspiele Th\u00fcringen, J\u00fcdisch-Interkulturelles Festival f\u00fcr Musik, Theater, Bildende Kunst und Diskurs. Die Veranstaltung ist kostenfrei und f\u00fcr alle Interessierten offen. Interessierte Lehrer k\u00f6nnen mit ihren Sch\u00fclern, ab Klasse 9, au\u00dferdem das Zeitzeugengespr\u00e4ch besuchen. In Verbindung mit diesem empfiehlt Theaterp\u00e4dagogin Anne-Christin Martz den Besuch der Oper \u201eDie Passagierin\u201c von Mieczys\u0142aw Weinberg im Theater Gera. Hier werden die Gr\u00e4ueltaten des Nationalsozialismus aus der Perspektive einer T\u00e4terin beleuchtet. Auf Anfrage bietet das Theater Altenburg Gera Vor- bzw. Nachgespr\u00e4che zum Opernbesuch sowie vertiefende Workshops im Rahmen des Unterrichts an. Bei R\u00fcckfragen und Anmeldungen f\u00fcr das Zeitzeugengespr\u00e4ch k\u00f6nnen sich Lehrkr\u00e4fte gern an Theaterp\u00e4dagogin Anne-Christin Martz wenden. die \u00fcber \u201eanne-christin.martz@theater-altenburg-gera.de\u201c erreichbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: THEATER ALTENBURG GERA GGMBH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der Holocaust\u00fcberlebende Naftali F\u00fcrst spricht am 18. April 2023 um 14 Uhr im Theater Gera von seinen Erfahrungen als \u00dcberlebender der Shoa. 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