{"id":2297,"date":"2017-11-16T09:08:14","date_gmt":"2017-11-16T08:08:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=2297"},"modified":"2017-11-17T10:08:00","modified_gmt":"2017-11-17T09:08:00","slug":"stadt-gera-kann-anteile-an-eeg-erwerben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2017\/11\/16\/stadt-gera-kann-anteile-an-eeg-erwerben\/","title":{"rendered":"BETEILIGUNG DER STADT GERA AN EGG M\u00d6GLICH"},"content":{"rendered":"<p>Das Unternehmen Engie Deutschland bietet der Stadt Gera kleinere Gesch\u00e4ftsanteile an der Energieversorgung Gera GmbH zum R\u00fcckerwerb an. Das gab Marcus Sohns, Leiter des Gesch\u00e4ftsbereiches Strategische Kooperationen der Engie Deutschland GmbH und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Energieversorgung Gera GmbH, zur Stadtratssitzung am 9. November 2017 bekannt. Das Kaufangebot bleibt zwei Jahre lang bestehen und wurde auf Ersuchen der Stadt Gera unterbreitet.<\/p>\n<p>Demnach kann die Stadt \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren mehrmals Kleinstanteile zu jeweils 0,2 % erwerben, bis sie 10 % an der Energieversorgung Gera GmbH h\u00e4lt. Die Summe ist gleich den Kosten f\u00fcr den Erwerb der Grundst\u00fccke, auf denen die neuen Blockheizkraftwerke errichtet werden sollen.<\/p>\n<p>Neun gasbetriebene Blockheizkraftwerke sollen das Kraftwerk Gera-Nord sowie das Heizwerk Gera-S\u00fcd (siehe Titelbild) abl\u00f6sen. Die beiden 20 Jahre alten Anlagen entsprechen u. a. durch den gesunkenen Fernw\u00e4rmebedarf in Gera inzwischen nicht mehr den Anforderungen. Damit einhergehend wird das bisher z. T. dampfbetriebene Fernw\u00e4rmenetz vollst\u00e4ndig auf Hei\u00dfwasser umgestellt. Gem\u00e4\u00df den Anforderungen der sogenannten Energiewende geht man damit zu einer dezentralen Versorgung \u00fcber.<\/p>\n<p>Die Engie Deutschland AG (bis Januar 2016 als GDF SUEZ Energie Deutschland AG) \u00fcbernahm im November 2016 den von der Stadtwerke AG gehaltenen Mehrheitsanteil (50,1 %) an der Energieversorgung Gera GmbH sowie die Anteile an der Stadtwerke AG an der Kraftwerke Gera GmbH (ebenfalls 50,1 %). Engie h\u00e4lt bereits seit dem Jahre 2002 Anteile an der Energieversorgung Gera GmbH und besa\u00df zuvor 49,9 %.<\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4ftsanteile der Geraer Stadtwerke an der GWB Elstertal (74,9 %) gingen nach einer EU-weiten Ausschreibung an die britische Immobiliengesellschaft Benson Elliot \u00fcber. Das teilte der Insolvenzverwalter der Geraer Stadtwerke am 8. August 2016 mit. \u00dcber den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die \u00fcbrigen Gesch\u00e4ftsanteile an der GWB Elstertal (25,1 %) verbleiben weiterhin unver\u00e4ndert bei der Stadt Gera. Urspr\u00fcnglich wollte die Stadt Gera selbst die besagten Gesch\u00e4ftsanteile \u00fcbernehmen. Dadurch sollte die Insolvenz der Stadtwerke abgewendet werden. Aufgrund ihrer eigenen hohen Verschuldung h\u00e4tte es allerdings eines Kredites in H\u00f6he von 30,5 Millionen Euro bedurft. Das Landesverwaltungsamt genehmigte diesen nicht.<\/p>\n<p>Als Teil der Stadtwerke Gera AG konnten die mit der Energieversorgung Gera GmbH erwirtschafteten Gewinne zum Ausgleich der Verluste anderer Stadtwerke-Unternhemen verwendet werden. Dies war m\u00f6glich, bis sich im Jahre 2014 finanzielle Probleme offenbarten. Zum einen war f\u00fcr das Kraftwerk Gera ein Betrag von mehreren Millionen abzuschreiben. Gleichzeitig lasteten auf die Energieversorgung Gera GmbH Schulden. Denn wegen der Gewinnabf\u00fchrungen mussten eigene Investitionen \u00fcber Kredite finanziert werden. Der Vorstand der Stadtwerke Gera AG beantragte am 27. Juni 2014 die Er\u00f6ffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Gera.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Unternehmen Engie Deutschland bietet der Stadt Gera kleinere Gesch\u00e4ftsanteile an der Energieversorgung Gera GmbH zum R\u00fcckerwerb an. 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