{"id":23007,"date":"2023-02-04T11:16:41","date_gmt":"2023-02-04T10:16:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=23007"},"modified":"2023-02-04T11:16:43","modified_gmt":"2023-02-04T10:16:43","slug":"neue-baeume-fuer-den-stadtwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/02\/04\/neue-baeume-fuer-den-stadtwald\/","title":{"rendered":"NEUE B\u00c4UME F\u00dcR DEN STADTWALD"},"content":{"rendered":"\n<p>Dank der Spendenbereitschaft der Geraer B\u00fcrger kann die Aufforstung im Kommunalwaldrevier auch im neuen Jahr weitergehen: Am Dienstag, den 31. Januar 2023, erhielt der Leiter des Stadtgr\u00fcn-Amtes, J\u00f6rg Kirschnick-Werner, eine Geldspende von Daniela Z\u00fcge, die seit 2020 Inhaberin von Brendel\u2019s Buchhandlung ist. Die Buchhandlung hatte anl\u00e4sslich ihres 180-j\u00e4hrigen Bestehens im September 2022 zu einer Spendenaktion unter ihren G\u00e4sten und Kunden aufgerufen, von dessen Erl\u00f6s neue, widerstandsf\u00e4hige B\u00e4ume f\u00fcr den Stadtwald gekauft werden sollen. J\u00f6rg Kirschnick-Werner erkl\u00e4rt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eUnser Stadtwald steht vor gro\u00dfen Herausforderungen: Der Klimawandel setzt ihm zu, extreme Trockenheit und Waldbr\u00e4nde werden h\u00e4ufiger. Hinzu kommen die Probleme, die durch Sch\u00e4dlinge wie den Borkenk\u00e4fer verursacht werden. All das hinterl\u00e4sst sichtbare Spuren. Durch die Spende von Frau Z\u00fcge haben wir nun die M\u00f6glichkeit, eine dieser L\u00fccken wieder zu schlie\u00dfen. Ich m\u00f6chte mich daher ganz herzlich bei ihr und all jenen, die gespendet haben, f\u00fcr ihr Engagement bedanken. Es beweist, wie wichtig den Menschen aus Gera ihr Wald ist.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Von dem Geld werden 50 Esskastanien (Castanea sativa) gekauft, die bereits eine Wuchsh\u00f6he von etwa 1,2 bis 1,4 Metern aufweisen. Diese in der Fachsprache als Heister bezeichneten B\u00e4ume besitzen schon eine gewisse Widerstandskraft und verkraften den Standortwechsel bei der Einpflanzung im Wald deutlich besser als kleinere Setzlinge. Hierzu erkl\u00e4rt Revierf\u00f6rster Ronald Felgner:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eEsskastanien sind sehr robust. Wir haben uns ganz bewusst f\u00fcr diese Baumart entschieden, da wir hoffen, dass sie den Folgen des Klimawandels gut standhalten und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Stabilisierung unseres Stadtwaldes leisten kann.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Pflanzung wird dabei in Form einer Allee am Forstort \u201eKuhtanz\u201c erfolgen, die den ehemaligen Verbindungsweg zwischen Debschwitz und D\u00fcrrenebersdorf s\u00e4umt. Neben dem Kauf des eigentlichen Pflanzguts soll die Spende auch die Kosten f\u00fcr die notwendigen Schutz- und Pflegema\u00dfnahmen abdecken. Zu diesen geh\u00f6rt zum Beispiel eine Wuchsh\u00fclle, die die Jungb\u00e4ume nicht nur vor Wildtieren sondern in der kalten Jahreszeit auch vor Frostsch\u00e4den sch\u00fctzt. Hinzu kommt eine eventuell n\u00f6tige Bew\u00e4sserung, wenn es im Sommer wieder zu D\u00fcrrephasen kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Esskastanie, auch Edelkastanie genannt, stammt urspr\u00fcnglich aus S\u00fcdeuropa. Die R\u00f6mer verbreiteten sie im ganzen R\u00f6mischen Reich bis nach Britannien. Im Kommunalwaldrevier Gera ist sie bereits am Preu\u00dfenweg, Forstort Bauernloch, zu finden. Der Laubbaum wird zirka 20 bis 25 Meter hoch und kann in unseren Breiten ein Alter von etwa 200 Jahren erreichen. Die Edelkastanie erfreut sich nicht zuletzt ihrer essbaren Fr\u00fcchte (auch als Maronen bekannt) wegen einer hohen Beliebtheit und Verbreitung.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: SATDTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Dank der Spendenbereitschaft der Geraer B\u00fcrger kann die Aufforstung im Kommunalwaldrevier auch im neuen Jahr weitergehen: Am Dienstag, den 31. 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