{"id":23037,"date":"2023-02-06T12:32:29","date_gmt":"2023-02-06T11:32:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=23037"},"modified":"2023-02-06T12:32:30","modified_gmt":"2023-02-06T11:32:30","slug":"plaene-zur-modernisierung-der-museumslandschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/02\/06\/plaene-zur-modernisierung-der-museumslandschaft\/","title":{"rendered":"PL\u00c4NE ZUR MODERNISIERUNG DER MUSEUMSLANDSCHAFT"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die Stadt Gera plant die Modernisierung der Museumslandschaft. Die Arbeit am neuen Museumskonzept befindet sich in der Abschlussphase. Rund 41&#8217;000 Besucher kamen 2022 in die st\u00e4dtischen Museen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2022 in der kulturellen Welt Geras war gepr\u00e4gt durch Neuerungen, die sich vor allem in neuen Ausstellungen \u00e4u\u00dferten. Es gab H\u00fcrden, die mit Bravour \u00fcberwunden wurden und Fortschritte, die auch 2023 beeinflussen werden. Die Grundlagen f\u00fcr die sprichw\u00f6rtliche und buchst\u00e4bliche Renovierung der st\u00e4dtischen Museen sind bereits vorhanden, nun geht es darum Worten Taten folgen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aktualisierung der Kunst- und Ausstellungshallen im Museumskonzept beginnt<\/strong><br>Das Museumskonzept, das die Entwicklung der Geraer Museen f\u00fcr die kommenden Jahrzehnte beschreiben wird, befindet sich auf der Zielgeraden. Bis zum Sommer soll es so weit finalisiert werden und beschlussf\u00e4hig sein, dass es dem Stadtrat vorgelegt werden kann. \u201eGeras Museen sind ein wichtiger Eckpfeiler der kulturellen Infrastruktur und als Ged\u00e4chtnis der Gesellschaft unverzichtbar. Aber um ihren Erhalt f\u00fcr nachfolgende Generationen zu gew\u00e4hrleisten, braucht es Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der qualitativen Standards. Besonders bei Themen der Sanierung und Barrierefreiheit gibt es Handlungsbedarf\u201c, sagt Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb. Mit dem Konzept soll sichergestellt werden, dass auch in Zukunft die umfangreichen Sammlungen, die Herzst\u00fccke der jeweiligen Museen, fachgerecht untergebracht und gepflegt werden. Fachexperten aus dem renommierten Berliner B\u00fcro \u201eIglhaut und Spring\u201c analysierten den Status Quo der st\u00e4dtischen Museen und lie\u00dfen ihre Erkenntnisse in das Strategiepapier mit einflie\u00dfen, das die Umsetzung der Ma\u00dfnahmen bis 2040 vorsieht. \u201eGeras Museen sind in ihrer kultur- und kunstgeschichtlichen, historischen und naturwissenschaftlichen Ausrichtung einfach ein Erbe von gro\u00dfer Wichtigkeit\u201c, betont Oberb\u00fcrgermeister Julian Vonarb und erkl\u00e4rt weiter, dass solche Einrichtungen nicht nur bedeutend f\u00fcr den Tourismus seien, sondern auch f\u00fcr das Erinnern an die Historie der eigenen Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erfolge trotz Corona-Nachwirkungen<\/strong><br>Die Kultur in Gera wurde auch 2022 immer noch durch die aufgrund der Corona-Verordnungen geltenden Einschr\u00e4nkungen beeinflusst. Alle st\u00e4dtischen Museen waren den gesamten Januar hindurch geschlossen, die Historischen H\u00f6hler sogar bis Ende M\u00e4rz 2022. Dennoch konnten insgesamt rund 41&#8217;000 interessierte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, Kinder und Jugendliche sowie G\u00e4ste von au\u00dferhalb gez\u00e4hlt werden. Als H\u00f6hepunkt galt die Museumsnacht am 26. August, zu der ca. 27000 Kulturfreunde die Angebote der Museen nutzten. Vom Stadtgebiet, \u00fcber Untermhaus bis hin zum Nikolaiberg waren die Besucherinnen und Besucher der allj\u00e4hrlichen Veranstaltung unterwegs und erfreuten sich an den vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten, etwas zu unternehmen.<br>Besonderer H\u00f6hepunkt im vergangenen Jahr war au\u00dferdem die Sonderausstellung zum Schloss Osterstein im Stadtmuseum, deren Dauer aufgrund der pandemiebedingten Schlie\u00dfungen sogar verl\u00e4ngert wurde. Etwa 2000 Besucher wollten sich diese Chance nicht entgehen lassen. \u00c4hnlich erfolgreich war die kurze, daf\u00fcr aber exzellente Schau der Malerin und Grafikerin Gerda Lepke unter dem Titel \u201eIch bin eine B\u00e4umin\u201c, welche w\u00e4hrend ihrer dreimonatigen Laufzeit 1300 G\u00e4ste in die Orangerie locken konnte. Das benachbarte Otto-Dix Haus konnte 5500 G\u00e4ste mit seiner Kunstsammlung begeistern. Desweiteren war auch die Kunstausstellung zum franz\u00f6sischen Maler Henri de Toulouse-Lautrec im Museum f\u00fcr Angewandte Kunst sehr beliebt und konnte knapp 2200 Besucher z\u00e4hlen. Das Museum f\u00fcr Naturkunde konnte zum Jahresabschluss fast 5000 gro\u00dfe und kleine G\u00e4ste verzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Arbeit an Tourismus- und Stadtmarketingkonzept geht weiter<\/strong><br>Neben diesen Resultaten konnte aber auch der Tourismus in Gera eine kontinuierliche und intensive Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Vogtland e. V. und anderen Vereinen vorweisen. Zudem steht die Erstellung eines Tourismuskonzepts weiter im Fokus. Darin soll die Frage gekl\u00e4rt werden, welche bedeutsamen Attraktionen Gera besitzt und wie man sie nachhaltig weiterentwickeln und qualitativ aufwerten kann. Das Konzept soll weiterhin festlegen, wie die Stadt Ressourcen mobilisiert und wie die Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt Gera mehr hervorgehoben und besser inszeniert werden k\u00f6nnen. \u201eEs geht nicht darum, neue Tourismusmagnete zu schaffen, sondern Vorhandenes besser zu vermarkten\u201c, erkl\u00e4rt Felix Eckerle, der neue Leiter des Kulturamts, der am 2. Januar 2023 seinen Dienst bei der Stadt Gera angetreten hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines der Projekte, die es nun f\u00fcr ihn zu betreuen gilt, ist auch das Stadtmarketing, bei dem 2022 ebenfalls die Grundlagenarbeit fortgesetzt werden konnte. Zentrales Element ist hierbei ein Image f\u00fcr Gera zu schaffen und dieses stetig zu pflegen, sodass ein einheitliches und positives Bild entsteht, welches die Stadt als Ganzes repr\u00e4sentiert. Gera soll noch attraktiver gemacht werden. Und wer kennt die eigene Stadt besser als ihre Bewohnerinnen und Bewohner? Der Plan rund um das Stadtmarketing sieht daher vor, im weiteren Prozess auch die Geraer Bev\u00f6lkerung einzubinden, zum Beispiel durch Onlinekampagnen oder B\u00fcrgerdialoge. \u201eWir wollen ermitteln, womit sich die Bev\u00f6lkerung am st\u00e4rksten identifiziert und welche Dinge ihrer Meinung nach unserer Stadt ein Alleinstellungsmerkmal verleihen\u201c, sagt Eckerle. Die Ergebnisse, die aus diesen f\u00fcr das Konzept des Stadtmarketings erstellten Umfragen resultieren, sollen letztlich in das entstehende Strategiepapier einflie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der kulturelle Ausblick f\u00fcr 2023<\/strong><br>Wie im vergangenen Jahr k\u00f6nnen sich auch 2023 kunst- und kulturbegeisterte B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger auf spannende Ausstellungen freuen. Das Museum f\u00fcr Naturkunde beispielsweise plant die Saisoner\u00f6ffnung im Botanischen Garten f\u00fcr den 2. April 2023 und im Fr\u00fchling dann die Kabinettausstellung \u201eItalienische Schatzinsel \u2013 Die edlen Steine Siziliens\u201c. Im Stadtmuseum werden Themen rund um das Hochwasser vor zehn Jahren und die Innenstadtpl\u00e4ne der letzten einhundert Jahre behandelt. Eine Sonderausstellung zu August Sander wird vom Museum f\u00fcr Angewandte Kunst f\u00fcr den 14. M\u00e4rz angesetzt. Ein interessantes Repertoire an Ausstellungen h\u00e4lt auch die Orangerie f\u00fcr 2023 bereit, mit namenhaften K\u00fcnstlern wie G\u00fcnther Selichar, Doris Ziegler und Horst Sakulowski. Aktuell zu sehen ist die Ausstellung \u201ePerlen der Moderne\u201c mit ausgew\u00e4hlten Exponaten der Sammlung Niescher.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die weitere Planung in Bezug auf das nun vor ihm liegende Jahr anginge, sei es laut Eckerle wichtig, dass jetzt die Weichen f\u00fcr die n\u00e4here und fernere Zukunft gestellt werden. \u201ePrinzipiell ist meine Maxime: Die Ziele m\u00fcssen so definiert werden, dass sie erreichbar sind. Luftschl\u00f6sser brauchen wir keine\u201c, betont er und r\u00e4t den Geraern mit offenen Augen durch die eigene Stadt zu laufen und deren Sch\u00f6nheit neu oder wiederzuentdecken.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Stadt Gera plant die Modernisierung der Museumslandschaft. 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