{"id":23274,"date":"2023-02-17T16:50:50","date_gmt":"2023-02-17T15:50:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=23274"},"modified":"2023-02-17T16:51:51","modified_gmt":"2023-02-17T15:51:51","slug":"erster-grossabschnitt-der-wiesestrasse-fertiggestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/02\/17\/erster-grossabschnitt-der-wiesestrasse-fertiggestellt\/","title":{"rendered":"ERSTER GROSSABSCHNITT DER WIESESTRASSE FERTIGGESTELLT"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Der erste Gro\u00dfabschnitt des Bau- und Sanierungsprojektes Wiesestra\u00dfe ist fertiggestellt. Insgesamt 18,6 Millionen Euro kostete die grundhafte Erneuerung. Begonnen wurde im August 2019. Der Bereich von der Karl-Marx-Allee bis zur Arminiusstra\u00dfe wurde hierzu in mehrere kleinere Abschnitte unterteilt. Die Arbeiten im zweiten Abschnitt werden 2024 beginnen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sanierungsarbeiten am ersten Trassenabschnitt der Wiesestra\u00dfe sind abgeschlossen. Am 17. Februar 2023 wurden die letzten Absperrungen der Baustelle zur\u00fcckgebaut und die Stra\u00dfe wieder f\u00fcr den Verkehr freigegeben. Oberb\u00fcrgermeister Vonarb erkl\u00e4rte:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie Neugestaltung der Wiesestra\u00dfe ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Stadtentwicklung. Sie wertet nicht nur Debschwitz als Lebens-, Wohn- und Gewerbestandort deutlich auf, sondern zeigt auch, was die Stadt trotz angespannter Haushaltslage zu leisten vermag.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 18,6 Millionen Euro, wobei 75 % vom Freistaat Th\u00fcringen gef\u00f6rdert werden. Die Umsetzung des Projekts sei vor allem dank der guten Kooperation aller am Projekt beteiligten Akteure gelungen. Hierzu f\u00fchrt der Oberb\u00fcrgermeister aus:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie Sanierung der Wiesestra\u00dfe ist eine Gemeinschaftsleistung der GVB, der Stadtverwaltung, des Zweckverbandes Mittleres Elstertal sowie der Energieversorgung EGG und der Deutschen Telekom, die in den vergangenen Jahren viel Zeit und Herzblut investiert haben, um die Wiesestra\u00dfe zu einem Aush\u00e4ngeschild moderner Infrastruktur zu machen. Mein Dank gilt gleicherma\u00dfen allen Anwohnern und Gewerbetreibenden, die die Zeit der Bauarbeiten und die damit einhergehenden Beeintr\u00e4chtigen mit viel Geduld ertragen haben.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Michael Sonntag, Dezernent f\u00fcr Stadtentwicklung, Bau und Umwelt f\u00fcgt hinzu:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie Wiesestra\u00dfe wird uns als Bauprojekt noch einige Jahre begleiten. Doch mit jeder Etappe kommen wir unserem gro\u00dfen Ziel wieder einen Schritt n\u00e4her: Entlang dieser Hauptverkehrsachse der Stadt soll ein modernes, urbanes Lebensumfeld entstehen, in dem durch einen attraktiven \u00d6PNV alle Voraussetzungen f\u00fcr eine flexible und nachhaltige Form der Mobilit\u00e4t gegeben sind.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Startschuss f\u00fcr den ersten Trassenabschnitt fiel im Juli 2019 und nahm insgesamt rund dreieinhalb Jahre Zeit in Anspruch. In dieser Zeit wurde der Bereich zwischen der Karl-MarxAllee und der Arminiusstra\u00dfe grundhaft erneuert. Der insgesamt 795 Meter lange Trassenabschnitt wurde f\u00fcr die Bauma\u00dfnahme in drei Teilst\u00fccke untergliedert, in denen jeweils zun\u00e4chst die unterirdische Infrastruktur modernisiert wurde. Zu dieser geh\u00f6ren der Abwasserkanal, die Trinkwasserleitungen sowie die Trinkwasser- und AbwasserHausanschl\u00fcsse, Leitungssysteme f\u00fcr die Gas- und Stromversorgung sowie die Telekommunikationsanlagen. Anschlie\u00dfend stand die Erneuerung der Gleisanlage f\u00fcr den Stra\u00dfenbahnbetrieb auf dem Programm. Neben insgesamt 800 Meter neu verlegten Doppelgleisen wurden auch die Bahnstromkabel neu verlegt und die Oberleitungsanlage modernisiert. Auf einer L\u00e4nge von rund 1200 Metern wurde diese komplett neu als Kettenwerkfahrleitungsanlage errichtet. Im Zuge dieser Ma\u00dfnahmen wurde auch das Gleichstromunterwerk in der Hainbergstra\u00dfe ert\u00fcchtigt und mit neuen elektrischen Schaltanlagen ausgestattet, sodass es technisch nun wieder auf dem neuesten Stand ist. Abschlie\u00dfend wurde der Fahrbahnbelag erneuert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank der Verwendung von hochwertiger und innovativer Baumaterialien wird der Verkehrsl\u00e4rm k\u00fcnftig deutlich reduziert. Der verwendete Fahrbahnbelag aus Gussasphalt sorgt daf\u00fcr, dass Fahrzeuge k\u00fcnftig leiser durch die Stra\u00dfe rollen. Das laute Poltern und Klappern, das durch die alten Gleiseindeckplatten verursacht wurde, ist damit Geschichte. Gleiches gilt f\u00fcr die Stra\u00dfenbahn: Auch sie ist k\u00fcnftig leiser in der Wiesestra\u00dfe unterwegs. M\u00f6glich wird dies durch das neu eingesetzte D\u00e4mpfungssystem unter der Gleisanlage, das L\u00e4rm und auch Vibrationen gleicherma\u00dfen verringert. Ronny R\u00f6der, Projektleiter der Gesamtma\u00dfnahme, erkl\u00e4rt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eDie gr\u00f6\u00dfte Herausforderung f\u00fcr die Mitarbeiter der Baustelle bestand dabei im Bauen unter rollendem Verkehr. Da die Stra\u00dfenbahn ihren regul\u00e4ren Fahrbetrieb beibehalten hat, mussten die Bauarbeiten immer wieder unterbrochen werden. Im eingleisigen Bereich geschah dies zur Hauptverkehrszeit alle zweieinhalb Minuten, was bei den Mitarbeitern stets h\u00f6chste Konzentration und Pr\u00e4zession verlangte. Zudem wurde w\u00e4hrend der dreieinhalb j\u00e4hrigen Bauzeit sichergestellt, dass alle H\u00e4user und vor allem auch Gesch\u00e4fte jederzeit erreicht werden konnten, was f\u00fcr die Baustelle zus\u00e4tzliche Herausforderungen mit sich brachte.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der neue Untergrund soll zudem einen schnelleren und st\u00f6rungsfreieren \u00d6PNV-Betrieb erm\u00f6glichen: Die Fahrzeiten werden nicht nur k\u00fcrzer, auch die P\u00fcnktlichkeit der Stra\u00dfenbahnen soll dadurch gesteigert werden. Mit der innovativen Belagsbauweise sollen k\u00fcnftig deutlich weniger Wartungs- und Instandhaltungskosten f\u00fcr die Stra\u00dfenbahnanlage anfallen. Durch den neu gestalteten Parkraum wird zudem das Parken und Wenden f\u00fcr PKW und den Lieferverkehr in der Wiesestra\u00dfe erleichtert. Gleichzeitig verhindert die Trennung der h\u00f6hergelegenen Park- und Gehwegfl\u00e4chen von der Stra\u00dfe, dass die Stra\u00dfenbahn durch parkende Fahrzeuge behindert wird. GVB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thorsten R\u00fchle erl\u00e4utert<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eEin funktionierender Nahverkehr mit ad\u00e4quater Infrastruktur ist f\u00fcr eine lebenswerte Stadt wie Gera unverzichtbar. Ziel unserer Bauma\u00dfnahme war es, die Leistungsf\u00e4higkeit der Trasse langfristig zu erhalten, die Verkehrssicherheit zu erh\u00f6hen und den Komfort f\u00fcr die Fahrg\u00e4ste weiter zu verbessern. Eine Ma\u00dfnahme in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung w\u00e4re allein durch einen Verkehrsbetrieb nicht machbar und ist nur mit der Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung des Freistaates m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Insgesamt wurden zirka 7200 Quadratmeter Gehwege und Parkstreifen saniert, wobei hier auch das Thema Barrierefreiheit ber\u00fccksichtigt wurde. Neben den Gehwegen wurde auch die Haltestelle \u201eOststra\u00dfe\u201c komplett erneuert, um Menschen, die in ihrer Mobilit\u00e4t eingeschr\u00e4nkt sind, das Reisen zu erleichtern. Hierf\u00fcr wurde auch eine elektronische Fahrgastinformationsanzeige installiert, die in Echtzeit \u00fcber den Fahrplan oder auch aktuelle Hinweise Auskunft gibt. Gleichzeitig werde durch das Gesamtprojekt Verkehrsfluss und Verkehrssicherheit in Debschwitz auf ein neues Niveau gestellt. Ein weiterer Schwerpunkt des ersten Bauabschnittes war die Kreuzung Haeckelstra\u00dfe\/Debschwitzer Stra\u00dfe, die komplett neu gestaltet wurde. Ziel war es dabei, in diesem Bereich den Verkehrsfluss durch eine optimierte Stra\u00dfenf\u00fchrung zu verbessern. Dazu geh\u00f6rt auch der neue Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberweg.<br>Ein Trassenabschnitt abgeschlossen, zwei weitere werden folgen: Im zweiten Schritt steht die Erneuerung des Gleisdreiecks in Lusan auf dem Programm. Die planerischen Vorbereitungen hierf\u00fcr laufen bereits. Ende Januar haben die Mitglieder des Stadtrates mit Beschluss des Haushaltsplanes f\u00fcr 2023 auch die finanziellen Voraussetzungen geschaffen. Die bauliche Umsetzung soll Mitte 2024 beginnen und nach aktueller Planung bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Als letzte Etappe schlie\u00dft sich dann die grundhafte Erneuerung der restlichen Wiesestra\u00dfe an, die sich von der Arminiusstra\u00dfe bis zur Uhlstra\u00dfe erstreckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Folgende Unternehmen waren mit der Ausf\u00fchrung der Bauma\u00dfnahmen beauftragt: Arge Strabag Rail GmbH und GP Verkehrswegebau GmbH f\u00fcr den Gleisbau, Strabag Gruppe Gera mit dem Stra\u00dfen- und Tiefbau, SPL Powerlines Germany GmbH mit den Fahrleitungsanlagen, S\u00e9cheron Hasler GmbH mit der Bahnstromanlage und dem Unterwerk Hainbergstra\u00dfe, St\u00fchrenberg GmbH mit der technischen Ausr\u00fcstung f\u00fcr Lichtsignalanlagen sowie Elektro Sch\u00f6ppe mit der technischen Ausr\u00fcstung Beleuchtung.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Der erste Gro\u00dfabschnitt des Bau- und Sanierungsprojektes Wiesestra\u00dfe ist fertiggestellt. Insgesamt 18,6 Millionen Euro kostete die grundhafte Erneuerung. 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