{"id":23612,"date":"2023-03-09T14:00:16","date_gmt":"2023-03-09T13:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=23612"},"modified":"2023-03-09T14:00:17","modified_gmt":"2023-03-09T13:00:17","slug":"neue-version-zur-sabotage-an-den-ostsee-gasleitungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/03\/09\/neue-version-zur-sabotage-an-den-ostsee-gasleitungen\/","title":{"rendered":"NEUE VERSION ZUR SABOTAGE AN DEN OSTSEE-GASLEITUNGEN"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Durch die neueste Version zum Tathergang in der Ostsee werden die USA nach den j\u00fcngsten Verd\u00e4chtigungen wieder aus dem Fokus genommen. Die Aufmerksamkeit konzentriert sich nun auf eine nicht n\u00e4her definierbare Gruppe.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sechs Personen, konkret zwei Taucher, zwei Tauchassistenten eine \u00c4rztin und ein Kapit\u00e4n, sollen mit einer angemieteten Jacht vor die Insel Bornholm gefahren sein und an den Gasleitungen insgesamt zwei Tonnen C4-Sprenstoff angebracht haben, welche am 26. September 2022 detonierten. Beim dem Schiff handelt es sich um ein etwa 15 Meter langes Segelboot mit Dieselmotor. Es soll bei einer polnischen Firma, die zwei Ukrainern geh\u00f6rt, angemietet worden und von Rostock aus losgefahren sein. Die T\u00e4ter handelten allein und lie\u00dfen ihre gef\u00e4lschten, auf die Ukraine ausgestellten Reisep\u00e4sse zur\u00fcck. Weder der ukrainische Pr\u00e4sident noch eine andere Regierungsbeh\u00f6rde oder gar das Milit\u00e4r sollen an der Tat beteiligt gewesen sein. Darin scheint man sich trotz der d\u00fcrftigen Faktenlage sicher. M\u00f6glicherweise k\u00f6nne es sich auch um eine Operation unter falscher Flagge handeln, mit dem Ziel, die Ukraine zu beschuldigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die neueste Version, welche nun \u00fcber die Medien verbreitet wird. Zun\u00e4chst hatte die \u201eNew York Times\u201c in dem Artikel \u201eIntelligence Suggests Pro-Ukrainian Group Sabotaged Pipelines, U. S. Officials Say\u201c berichtet, Geheimdienste aus den USA gingen davon aus, dass eine pro-ukrainische Gruppe f\u00fcr die Anschl\u00e4ge verantwortlich sei. Die Verfasser berufen sich auf US-Geheimdienstinformationen, die angeblich von US-Beamten gepr\u00fcft wurden. N\u00e4heres wird \u00fcber die Beamten nicht genannt. Dann best\u00e4tigte die Bundesanwaltschaft gegen\u00fcber einer ARD-Recherchegruppe, in die auch \u201eDie Zeit\u201c eingebunden war, die Durchsuchung eines Schiffes im Januar 2023. Auf dem Tisch in der Kabine des Bootes h\u00e4tten die Ermittler Sprengstoff nachgewiesen. Es folgte eine eine Darbietung der Geschichte in allen Medien.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der Journalist Hersh am 8. Februar 2023 die USA f\u00fcr die Anschl\u00e4ge verantwortlich gemacht hatte, wurde ihm vorgeworfen, keine Beweise hierf\u00fcr zu haben. Allerdings beschrieb er konkrete technische Details und konnte ein schl\u00fcssiges Gesamtszenario vorlegen. Vereinfacht zusammengefasst brachten Kampfschwimmer einer US-Marineeinheit die Sprengstoffe im Juni 2022 w\u00e4hrend einer Nato-\u00dcbung an den Rohren an. Die Z\u00fcndung erfolgte drei Monate sp\u00e4ter mittels Signalboje. Drei der insgesamt vier Str\u00e4nge wurden durch die Explosionen zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die nun verbreitete Version enth\u00e4lt jedoch sehr viel weniger Details und wirkt, als wolle man die USA aus den Fokus nehmen und die Angelegenheit im Nebel verschwinden lassen. Eine nicht n\u00e4her definierbare Gruppe, die eigenverantwortlich und ohne Hinterm\u00e4nner handelte, k\u00f6nnte dies durchaus leisten. Damit w\u00e4re dann alles wesentliche gesagt und der Fall erledigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Durch die neueste Version zum Tathergang in der Ostsee werden die USA nach den j\u00fcngsten Verd\u00e4chtigungen wieder aus dem Fokus genommen. Die Aufmerksamkeit konzentriert sich nun auf eine nicht n\u00e4her definierbare Gruppe. 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