{"id":23616,"date":"2023-03-09T22:46:09","date_gmt":"2023-03-09T21:46:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=23616"},"modified":"2023-03-09T23:43:30","modified_gmt":"2023-03-09T22:43:30","slug":"waermepumpen-steigender-strombedarf-versorgungsluecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/03\/09\/waermepumpen-steigender-strombedarf-versorgungsluecken\/","title":{"rendered":"W\u00c4RMEPUMPEN\u2014STEIGENDER STROMBEDARF\u2014VERSORGUNGSL\u00dcCKEN"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die von der Bundesregierung pr\u00e4ferierten Heizsysteme f\u00fchren zu einem steigenden Bedarf an Elektrizit\u00e4t. Gleichzeitig ist eine Abkehr von fossilen Energietr\u00e4gern geplant. Mit Wind und Sonne kommt es jedoch zu erheblichen Schwankungen in den Netzen. Es drohen Versorgungsl\u00fccken, die mit teuren Zuk\u00e4ufen ausgeglichen werden m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den effizienten Betrieb einer W\u00e4rmepumpe ist in Deutschland nur etwa die H\u00e4lfte aller Wohngeb\u00e4ude geeignet. Effizient w\u00e4re sie bei 9,25 Millionen Geb\u00e4uden, nicht sinnvoll hingegen bei zehn Millionen Geb\u00e4uden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, von der die Funke-Mediengruppe berichtet. Je schlechter das Geb\u00e4ude ged\u00e4mmt ist, desto schwieriger und unwirtschaftlicher werde der Einbau einer W\u00e4rmepumpe. In ungeeigneten Geb\u00e4uden sorgten W\u00e4rmepumpen f\u00fcr hohe Energiekosten und eine \u00dcberlastung der Stromnetze. Die Studie wurde vom Verband f\u00fcr D\u00e4mmsysteme, Putz und M\u00f6rtel e. V. in Auftrag gegeben und durchgef\u00fchrt beim Forschungsinstitut f\u00fcr W\u00e4rmeschutz M\u00fcnchen und dem Institut f\u00fcr Energie- und Umweltforschung. Ein gemeinsamer Gesetzesentwurf des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz und des Bundesministeriums f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sieht vor, dass ab Anfang 2024 eine Pflicht zum Einbau neuer bzw. Austausch alter Heizsysteme gelten soll. Betroffen sind \u00d6l- und Gasheizungen. Die Regierung will F\u00f6rdergelder f\u00fcr mehr als ein Drittel der Investitionskosten bereitstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Energieverbrauch in Deutschland soll bis zum Jahre 2030 um 24 % sinken, bis 2045 um 45 %. Allerdings wird die Elektrizit\u00e4t einen h\u00f6heren Anteil haben. Deshalb sollen sogenannte Smartmeter verpflichtend werden. Technische Voraussetzung sind dazu passende Netze, sogenannte Smart Grids. Zugleich m\u00fcssen alle Stromanbieter bis 2025 \u201edynamische Tarife\u201c anbieten. Diese beinhalten wechselnde Preise, die sich nach der Verf\u00fcgbarkeit des Stroms richten. In Zeiten geringer Windenergie kann es dann zu h\u00f6heren Preisen bis hin zu Lastabw\u00fcrfen kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Beratungsunternehmen McKinsey kommt zu dem Ergebnis, dass Deutschland seinen Strombedarf k\u00fcnftig nicht mehr decken kann. Es drohen Versorgungsl\u00fccken in der Spitzenlast. Vier Gigawatt seien es bereits im Jahre 2025. Dieses Defizit w\u00e4chst an auf 30 Gigawatt im Jahre 2030. Dann k\u00f6nnte es zu knapp einhundert Versorgungsl\u00fccken kommen. Diese Phasen der Unterversorgung dauern in der H\u00e4lfte der F\u00e4lle weniger als f\u00fcnf Stunden; die l\u00e4ngste k\u00f6nnte 21 Stunden dauern. Die Ergebnisse des Beratungsunternehmen stehen im Widerspruch zu dem von der Bundesnetzagentur erstellten Bericht \u201eVersorgungssicherheit Strom\u201c. Dieser geht auf einen Beschluss des Bundekabinetts Ende Januar 2023 zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Experten rechnen mit einem Szenario, in dem Deutschland seine Versorgungsl\u00fccken durch den Einkauf von Energie aus dem Ausland ausgleicht. Hier muss jedoch mit exorbitant hohen Preisen gerechnet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die von der Bundesregierung pr\u00e4ferierten Heizsysteme f\u00fchren zu einem steigenden Bedarf an Elektrizit\u00e4t. Gleichzeitig ist eine Abkehr von fossilen Energietr\u00e4gern geplant. Mit Wind und Sonne kommt es jedoch zu erheblichen Schwankungen in den Netzen. 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