{"id":24728,"date":"2023-05-13T13:47:25","date_gmt":"2023-05-13T11:47:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=24728"},"modified":"2023-05-13T13:47:27","modified_gmt":"2023-05-13T11:47:27","slug":"ausstellungen-und-fuehrungen-in-geras-museen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/05\/13\/ausstellungen-und-fuehrungen-in-geras-museen\/","title":{"rendered":"AUSSTELLUNGEN UND F\u00dcHRUNGEN IN GERAS MUSEEN"},"content":{"rendered":"\n<p>Die letzte F\u00fchrung durch die Ausstellung \u201eMusikinstrumente aus Gera\u201c findet am Sonntag, den 14. Mai 2023, um 14 Uhr statt. Textilproduktion, Maschinenbau und Elektrotechnik haben Gera zur Gro\u00dfstadt gemacht. Weniger bekannt ist dagegen, dass auch der Bau von Musikinstrumenten im Ort eine lange Tradition hat und zu den wichtigen Industriezweigen z\u00e4hlte. Mit dem Thema \u201eMusikinstrumente aus Gera\u201c begibt sich das Stadtmuseum Gera in einer Sonderausstellung auf Spurensuche nach den Hinterlassenschaften einer nahezu vergessenen Industrie. So ragte im 18. Jahrhundert unter den Instrumentenbauern in Gera vor allem die Orgel- und Klavierbauerfamilie Friederici heraus, deren Instrumente u. a. von Mozart und Goethe gespielt wurden. Im 19. Jahrhundert pr\u00e4gten dagegen gro\u00dfe Industriebetriebe wie die Klavierfabriken B\u00f6hme &amp; Sohn oder Spaethe den Musikinstrumentenbau. Das 20. Jahrhundert wiederum stand ganz im Zeichen der Handharmonika- und Akkordeonproduktion mit der Firma Hermann Buttst\u00e4dt in Untermhaus als bekannteste Vertreterin. Daneben entwickelte sich eine bemerkenswerte Zuliefererindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kunstgespr\u00e4ch f\u00fcr Senioren findet im Monat Mai im Museum f\u00fcr Angewandte Kunst Gera statt. Am Dienstag, 16. Mai 2023, um 14 Uhr wird die neue Sonderausstellung \u201eAugust Sander (1876-1964) \u2014 Spiegel der Zeit\u201c vorgestellt. Pr\u00e4sentiert wird der gro\u00dfe Werkzyklus \u201eMenschen des 20. Jahrhunderts\u201f des K\u00f6lner Portr\u00e4tfotografen. Sander unternimmt darin den Versuch einer umfassenden Bestandsaufnahme charakteristischer Menschentypen und schuf gleichzeitig ein Zeitbild der Weimarer Republik. Die \u00fcber 90 f\u00fcr die Ausstellung ausgew\u00e4hlten Schwarz-Wei\u00df-Fotografien stellen einen Querschnitt durch die damalige Gesellschaft dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausstellung \u201eHerrscher auf dem Meeresgrund\u201c im Museum f\u00fcr Naturkunde endet am 28. Mai 2023. Den meisten B\u00fcrgern sind Brachiopoden vollkommen unbekannt. Kein Wunder, denn heute gibt es von diesen ausschlie\u00dflich im Meer lebenden Tieren auf der gesamten Erde nur noch etwa 370 verschiedene Arten. Die wenigen Menschen, denen Brachiopoden bekannt sind, geh\u00f6ren in der Regel zu Fossiliensammlern oder Pal\u00e4ontologen. In Gera wurden schon seit dem 18. Jahrhundert \u201eversteinerte\u201c Brachiopoden gesammelt. Auch heute liefern Bauaufschl\u00fcsse immer wieder attraktive Fundm\u00f6glichkeiten. Die Brachiopoden aus Gera stammen aus der Zeit des Unteren Zechstein (Oberperm) vor etwa 255 Millionen Jahren. Damals bedeckten sie zum Teil massenhaft den Boden des flachen Zechsteinmeeres. Aus dem Stadtgebiet von Gera sind 19 verschiedene Brachiopodenarten bekannt. Der Vortrag richtet sich nicht nur an Fossiliensammler, sondern an alle, die sich f\u00fcr faszinierende Welten vor unserer Zeit begeistern k\u00f6nnen. Zudem erh\u00e4lt jeder Vortragsgast einen Brachiopoden als Andenken zum Mitnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab sofort k\u00f6nnen Besucher des Otto-Dix-Hauses das Portr\u00e4t der vierj\u00e4hrigen Ursula Niescher gleich in mehrfacher Form bewundern. Neben dem Gem\u00e4lde, das seit 2021 mit der Dauerleihgabe der Niescher-Erben an die Kunstsammlung Gera ins Haus kam, h\u00e4ngen nunmehr drei der insgesamt vier Vorstudien, die Otto Dix in Vorbereitung auf das Gem\u00e4lde schuf. Die Werke zeigen das M\u00e4dchen, das seine Puppe umklammert und voller Ernst auf den Betrachter blickt. Der Chemnitzer Margarinefabrikant und Kunstsammler Fritz Emil Niescher, ein wichtiger Freund und F\u00f6rderer von Otto Dix, erteilte dem K\u00fcnstler 1934 den Auftrag f\u00fcr das Bildnis seiner Tochter.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Samstag, den 3. Juni 2023, laden die Geraer Mineralien- und Fossilienfreunde von 10 Uhr bis 16 Uhr zum \u201eMineralientreff im Juni\u201c in den Hof des Museums f\u00fcr Naturkunde Gera ein. Die Vereinsmitglieder erwarten Besucherinnen und Besucher in jedem Alter, die sich f\u00fcr sch\u00f6ne Steine, Kristalle, und interessante Mineralien von lokalen und internationalen Fundstellen interessieren und ihre Sammlung mit neuen St\u00fccken oder ihr Fachwissen dar\u00fcber mit neuen Erkenntnissen erweitern m\u00f6chten. Es k\u00f6nnen an verschiedenen St\u00e4nden Mineralien erworben oder aber auch zur kostenlosen Bestimmung und Beratung nach \u00e4u\u00dferen Kennzeichen vorgelegt werden. Nach dem Besuch der St\u00e4nde im Museumshof kann der mineralogische \u201eAusflug\u201c noch mit dem Besuch des Museums f\u00fcr Naturkunde durch Kauf eines Tickets abgerundet werden. Dort sind unter anderem zu sehen: der Mineralienh\u00f6hler mit der Ausstellung \u201eDas Einmaleins der Minerale\u201c, die Ausstellung \u201eDie Minerale Ostth\u00fcringens\u201c und in der Sonderausstellung zahlreiche Mineralien und Fossilien aus dem Tal der Wei\u00dfen Elster zwischen Greiz und Bad K\u00f6stritz. Die Vereinsveranstaltung im Museumshof ist eintrittsfrei.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die letzte F\u00fchrung durch die Ausstellung \u201eMusikinstrumente aus Gera\u201c findet am Sonntag, den 14. Mai 2023, um 14 Uhr statt. Textilproduktion, Maschinenbau und Elektrotechnik haben Gera zur Gro\u00dfstadt gemacht. 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