{"id":24881,"date":"2023-05-23T12:16:41","date_gmt":"2023-05-23T10:16:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=24881"},"modified":"2023-05-23T14:20:10","modified_gmt":"2023-05-23T12:20:10","slug":"148-millionen-tote-und-3368-millionen-verlorene-lebensjahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/05\/23\/148-millionen-tote-und-3368-millionen-verlorene-lebensjahre\/","title":{"rendered":"14,8 MILLIONEN TOTE UND 336,8 MILLIONEN VERLORENE LEBENSJAHRE"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Um der Weltgesundheitsorganisation einen gr\u00f6\u00dferen Handlungsspielraum zu gew\u00e4hren, wird an einer Erweiterung ihrer Befugnisse gearbeitet. Vor den entscheidenden Abstimmungen postulieren die Leitmedien erneut hohe Corona-Opferzahlen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Covid-19 sind 336,8 Millionen Lebensjahre verloren gegangen, verbreiteten mehrere Zeitungen und Rundfunkanstalten am 20. Mai 2023. In den Beitr\u00e4gen hei\u00dft es auch, die Weltgesundheitsorganisation f\u00fchre allein in den Jahren 2020 und 2021 insgesamt knapp 15 Millionen Todesf\u00e4lle auf das Coronavirus zur\u00fcck. Die gr\u00f6\u00dftenteils unver\u00e4ndert \u00fcbernommenen Artikel stammen von der Deutschen Presse-Agentur. Diese wiederum bezieht sich auf eine Ver\u00f6ffentlichung des Statistischen Jahrbuches der WHO.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.who.int\/publications\/i\/item\/9789240074323\">https:\/\/www.who.int\/publications\/i\/item\/9789240074323<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bei den dort aufgef\u00fchrten 14,9 Millionen Toten handelt es sich allerdings um eine Sch\u00e4tzung der allgemeinen \u00dcbersterblichkeit. Die Zahl beinhaltet viel mehr als die direkt am Coronavirus verstorbenen Menschen, wie sich beim weiteren Lesen des Textes herausstellt. Wer ihn nur kritiklos \u00fcberfliegt, l\u00e4sst sich durch die angegebenen Zahlen leicht in die gew\u00fcnschte Richtung lenken. Au\u00dferdem fragen sich einige Leute zurecht, wie man auf die Idee kommt, alle verlorengegangenen Lebensjahre zu addieren. Denn bei anderen Ereignissen, wo man durch Pr\u00e4vention viele Menschenleben h\u00e4tte retten k\u00f6nnen, etwa dem Krieg im Osten, ist das auch nicht \u00fcblich.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der WHO stehen allerdings weitreichende Entscheidungen an, die ihr zu mehr Einfluss verhelfen sollen. Nachdem der Bundestag am Freitag, den 12. Mai 2023, den von der Regierungskoalition vorgelegten Entschlie\u00dfungsantrag 20\/6712 mit dem Titel \u201e75 Jahre WHO \u2014 St\u00e4rkung und Reform der Weltgesundheitsorganisation\u201c beschlossen hatte, geht es Schritt f\u00fcr Schritt weiter. Erschreckend hohe Corona-Opferzahlen k\u00f6nnten den Teilnehmern die Entscheidung zu Gunsten der WHO erleichtern.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese soll ihr Mandat k\u00fcnftig vollumf\u00e4nglich erf\u00fcllen k\u00f6nnen, hei\u00dft es, und eine zentrale Rolle \u00fcbernehmen, wenn es im Zusammenhang mit Pandemien um Pr\u00e4vention und Reaktion geht. Die WHO selbst tagt vom 21. bis 30. Mai 2023 in Genf. Dort geht es um \u00c4nderungen der \u201eInternational Health Regulations\u201c (IHR, deutsch: Internationale Gesundheitsvorschriften) und den Internationalen Vertrag zur Pandemiepr\u00e4vention und \u2011vorsorge (CA+).<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits am Samstag, den 20. Mai 2023, wurde das \u201eInternational Pathogen Surveillance Network\u201c (IPSN, deutsch: Internationales Netzwerk zur \u00dcberwachung von Pathogegen) in Betrieb genommen. Es soll erm\u00f6glichen, Bedrohungen durch ansteckende Krankheiten schnell zu identifizieren und den Informationsaustausch verbessern. Die WHO k\u00f6nnte dann pr\u00e4ventiv und somit schon sehr fr\u00fch aktiv werden. Durch die Versch\u00e4rfung der Internationalen Gesundheitsvorschriften h\u00e4tte sie, sollten IHR und CA+ im Mai 2024 tats\u00e4chlich v\u00f6lkerrechtlich verbindlich werden, mehr M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wort Pr\u00e4vention h\u00f6rt sich im ersten Moment nat\u00fcrlich gut an, weil es fr\u00fchzeitigen Schutz vor einer Bedrohung vermittelt. Doch es kann genauso gut missbraucht werden, um Zustimmung f\u00fcr sp\u00e4tere \u00dcberwachungen und Beschr\u00e4nkungen einzuholen. Wenn es um die Gesundheit geht, und eine riesige Zahl potenzieller Opfer in den Raum gestellt wird, h\u00e4tte sicherlich niemand etwas dagegen, wenn der Notstand ausgerufen wird und restriktive Ma\u00dfnahmen eingeleitet werden, bei denen es keine roten Linien mehr gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Was passiert, wenn die WHO von all dem Gebrauch machen sollte, kann man sich schon heute ausmalen: Irgendwo wird ein Virus entdeckt, das entweder \u2014 wie k\u00f6nnte es anders sein \u2014 im Zuge des Klimawandels vom Tier auf den Menschen \u00fcbergegangen ist, oder absichtlich von einem B\u00f6sewicht aus Russland oder China freigesetzt wurde. Die WHO ruft pr\u00e4ventiv den Gesundheitsnotstand aus, weil Millionen Menschenleben bedroht sind, und es dauert es nicht lange, bis ein mRNA-Impfstoff zur Verf\u00fcgung steht. Da alles sehr schnell gehen muss, regelt die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin die wesentlichen Dinge gleich per SMS mit dem Hersteller, und der beginnt sodann mit der Lieferung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Um der Weltgesundheitsorganisation einen gr\u00f6\u00dferen Handlungsspielraum zu gew\u00e4hren, wird an einer Erweiterung ihrer Befugnisse gearbeitet. Vor den entscheidenden Abstimmungen postulieren die Leitmedien erneut hohe Corona-Opferzahlen. 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