{"id":25339,"date":"2023-06-14T22:25:00","date_gmt":"2023-06-14T20:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=25339"},"modified":"2023-06-14T22:25:02","modified_gmt":"2023-06-14T20:25:02","slug":"sonderausstellung-ab-2-juli-2023-in-der-orangerie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/06\/14\/sonderausstellung-ab-2-juli-2023-in-der-orangerie\/","title":{"rendered":"SONDERAUSSTELLUNG AB 2. JULI 2023 IN DER ORANGERIE"},"content":{"rendered":"\n<p>Doris Zieglers einzigartiger Zyklus \u201ePassage\u201c (1988\u20131994), der zum Hauptwerk der wohl wichtigsten Malerin der Leipziger Schule geh\u00f6rt, steht im Zentrum der Ausstellung in der Kunstsammlung Gera. F\u00fcr die 1949 in Weimar geborene Malerin ist es die \u00fcberhaupt erste Museumsausstellung in Th\u00fcringen. Die gezeigten Passage-Bilder, erg\u00e4nzt durch Portr\u00e4ts, Stillleben und Stadtansichten, b\u00fcndeln die Erfahrung einer gesellschaftlichen Transformation ohne historische Parallele. In ihnen verdichten sich Momentaufnahmen zu einem k\u00fcnstlerischen Panorama von \u201eWende\u201c und Umbruch. In den noch in der DDR entstandenen Bildern \u2013 zu denen etwa \u201ePassage 1\u201c (1988) geh\u00f6rt \u2013 erweist sich die Passagenwelt der Leipziger Messeh\u00f6fe als ein Kreuzungsort von historischen Ereignisketten und pers\u00f6nlichen Schicksalslinien. Die Situation der Sp\u00e4t-DDR trifft hier auf den Willen der K\u00fcnstler nach Autonomie. In den fr\u00fchen 1990er Jahren wird die K\u00fcnstlerin zur Beobachterin der umgreifenden Ver\u00e4nderungen in Stadt, Gesellschaft und Kunstbetrieb. Wiederum w\u00e4hlt sie die Passagen der mittlerweile nobel sanierten Messeh\u00e4user zum symbolischen Ort ihrer Figurenmalerei.<\/p>\n\n\n\n<p>Doris Ziegler wurde in den 1960er Jahren an der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig bei Werner T\u00fcbke und Wolfgang Mattheuer ausgebildet. Kurz vor der Wiedervereinigung Deutschlands wurde sie dort selbst zur Assistentin und schlie\u00dflich 1993 als Professorin f\u00fcr das Grundlagenstudium berufen. In der Malerei war es \u00fcber lange Zeit der \u201ek\u00fchle Blick\u201c, geschult an der neusachlichen Kunst der Zwischenkriegszeit, der Doris Ziegler interessierte und der sie unterschied von ihren Generationskollegen. Ihren magischen Ort fand die K\u00fcnstlerin im Leipziger Stadtteil Plagwitz, dessen Architektur und Lebenswelt sie faszinierten. Vom sachlichen Industriedetail \u00fcber die Kulissenwelt des Imagin\u00e4ren bis hin zur Darstellung des weiblichen Proletariats in der DDR reichen ihre bildnerischen Ann\u00e4herungen an einen Aktions- und R\u00fcckzugsraum, der nach der deutschen Wiedervereinigung von einem tiefgreifenden Wandel betroffen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung wird er\u00f6ffnet am Sonntag, den 2. Juli 2023, 11 Uhr. Eine Einf\u00fchrung f\u00fcr Kunsterzieher gibt es am Dienstag, den 4. Juli 2023, 16 Uhr. \u00d6ffentliche F\u00fchrungen finden statt am Samstag, den 15. Juli 2023, 15 Uhr, sowie am Samstag, den 12. August 2023, 15 Uhr. Bei \u201eBegegnung Kunst \u2013 Kunstgespr\u00e4ch f\u00fcr Seniorinnen und Senioren\u201cwird am Dienstag, den 12. September 2023, 14 Uhr \u00fcber die Ausstellung gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STADTVERWALTUNG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Doris Zieglers einzigartiger Zyklus \u201ePassage\u201c (1988\u20131994), der zum Hauptwerk der wohl wichtigsten Malerin der Leipziger Schule geh\u00f6rt, steht im Zentrum der Ausstellung in der Kunstsammlung Gera. F\u00fcr die 1949 in Weimar geborene Malerin ist es <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/06\/14\/sonderausstellung-ab-2-juli-2023-in-der-orangerie\/\" title=\"SONDERAUSSTELLUNG AB 2. 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