{"id":2546,"date":"2017-12-23T01:04:01","date_gmt":"2017-12-23T00:04:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=2546"},"modified":"2023-04-28T21:36:56","modified_gmt":"2023-04-28T19:36:56","slug":"die-roschuetzer-porzellanfabrik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2017\/12\/23\/die-roschuetzer-porzellanfabrik\/","title":{"rendered":"DIE ROSCH\u00dcTZER PORZELLANFABRIK"},"content":{"rendered":"<p>Von 1811 bis 1991 wurde in Rosch\u00fctz Porzellan hergestellt. Die Fabrik befand sich auf dem Gel\u00e4nde des alten Rittergutes und war anfangs noch recht klein. Im Jahre 1882 \u00fcbernahmen Oskar Unger und Bernhard Schilde die Firma und erweiterten sie unter Einbezug weiterer Geb\u00e4ude des Rittergutes. Im Jahre 1953 wurde das Unternehmen umfirmiert in \u201eVEB Porzellanwerk Rosch\u00fctz\u201d. Man fertigte dort vorwiegend Gebrauchsgeschirr f\u00fcr den Export in RGW-L\u00e4nder. Ab dem Jahre 2003 wurden viele der einstigen Werksgeb\u00e4ude abgerissen.<\/p>\n<p>Zum 200. Jahrestag der Gr\u00fcndung, am Freitag, den 22. Juli 2011, wurde am alten Fabrikgeb\u00e4ude eine Schautafel aufgestellt, die die Geschichte des Werkes zeigt, eine Innenansicht sowie Erzeugnisse aus den 180 Produktionsjahren. Die Einweihung \u00fcbernahm Dr. Wieland K\u00f6gel, Vertreter der Vermietungsgesellschaft Gewerbepark Rosch\u00fctz, der das Objekt heute untersteht. Zugegen waren ehemalige Arbeiter, Mitglieder der Fachgruppe Heimatgeschichte und einige Rosch\u00fctzer. Dr. Holger Christel schrieb zum Jubil\u00e4um das Porzellanm\u00e4rchen \u201ePhillip und die Silbernixe\u201d und stellte sein Buch den Anwesenden vor.<\/p>\n<p>Die Porzellanherstellung wurde in Rosch\u00fctz im Jahre 1991 eingestellt. Das &#8222;weisse Gold&#8220; wurde einst auch in Langenberg, Untermhaus und Cuba gefertigt. \u00dcber die Geschichte der Rosch\u00fctzer Porzellanfabrik ist auf der Schautafel folgendes zu lesen:<\/p>\n<blockquote><p>12. Mai 1811<br \/>\nGesuch an Herzog August von Sachsen, Gotha und Altenburg zwecks \u201eAnlegung einer Porcellain- und Steingutfabrik in Rosch\u00fctz&#8220; (im Rittergut)<\/p>\n<p>22. Juli 1811<br \/>\nKonzession f\u00fcr die Fertigung \u201ejeder Gattung von Porzellan- und Steingutwaren und Gef\u00e4\u00dfen\u201d an Ferdinand von Brandenstein (Rittergutsbesitzer)<br \/>\n\u201ePorzellanfabrik von Brandenstein\u201d<\/p>\n<p>1817<br \/>\nAnton M\u00fchlberg, der Bruder des Eisenberger Porzellanfabrikanten, wird Miteigent\u00fcmer.<\/p>\n<p>1827<br \/>\n\u00dcbertragung der Konzession auf Anton M\u00fchlberg.<\/p>\n<p>18. Januar 1828<br \/>\nAnton M\u00fchlberg wird alleiniger Inhaber<\/p>\n<p>16. September 1850<br \/>\nFriedrich August Reinecke und Ehefrau, geb. M\u00fchlberg, sind Inhaber.<\/p>\n<p>1864<br \/>\nVerkauf an Karl und Heinrich Peukert.<\/p>\n<p>1868<br \/>\nVerkauf an Oskar Schmidt aus Plauen.<\/p>\n<p>1878<br \/>\nEinbau einer Dampfmaschine.<\/p>\n<p>1. Januar 1882<br \/>\nOskar Unger und Bernhard Schilde sind Besitzer der Fabrik, die sich \u201eRosch\u00fctzer Porzellanfabrik Unger &amp; Schilde\u201d nennt.<\/p>\n<p>1886<br \/>\nGro\u00dfbrand im Porzellanwerk<\/p>\n<p>1900<br \/>\nDas Porzellanwerk z\u00e4hlt 200 Angestellte.<\/p>\n<p>1926<br \/>\nStilllegung der Massem\u00fchle<\/p>\n<p>1. November 1953<br \/>\n\u201eVEB Porzellanwerk Rosch\u00fctz\u201d<\/p>\n<p>1959<br \/>\nEinsatz einer elektrischen Schmelzmuffel<\/p>\n<p>1958 bis 1960<br \/>\nErrichtung einer Zentralheizung und Umstellung der Transmission mit Dampfmaschine auf Elektroantrieb<\/p>\n<p>1968<br \/>\n\u201eVEB Porzellankombinat Kahla, Werk Rosch\u00fctz\u201d<\/p>\n<p>1990<br \/>\nEinstellung des Betriebes<\/p><\/blockquote>\n<p>Die ehemalige Porzellanfabrik auf dem Gel\u00e4nde des alten Rittergutes sowie das Rosch\u00fctzer Schloss werden auch in mehreren B\u00fcchern beschrieben:<\/p>\n<blockquote><p>Um das alte Gut zog sich ehemals der Wassergraben einer mittelalterlichen Wallanlage. Durch den Bau einer Porzellanfabrik auf diesem Gel\u00e4nde wurde die Anlage so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie kaum noch topografisch erkennbar ist. Heute wird das Gel\u00e4nde weiterhin gewerblich genutzt.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eArch\u00e4ologischer Wanderf\u00fchrer Th\u00fcringen\u201d, Heft 7, Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege und Arch\u00e4ologie<\/p>\n<blockquote><p>Das Rittergut war 1651 in den Besitz des Domherrn von Friesen \u00fcbergegangen. Er verkaufte es 1674 an die Herren von Uffel. In ihrem Besitz blieb es 114 Jahre. Sie wirtschafteten es aber so herunter, da\u00df sie es auch nach zahlreichen Grundst\u00fccksverk\u00e4ufen nicht halten konnten.<br \/>\nIm Jahre 1788 kaufte das Rittergut Herr von Eckard auf Rittergut Hain. Nach seinem Tode erbte beide Ritterg\u00fcter sein Schwiegersohn Chr. F. von Brandenstein. Das war ein unternehmungslustiger Mann. Durch Um- und Ausbau gestaltete er das Rittergut Rosch\u00fctz in einen sch\u00f6nen Landbesitz um. Er legte einen Park und ein Gew\u00e4chshaus und kaufte viele von den Uffels ver\u00e4u\u00dferte Grundst\u00fccke wieder zur\u00fcck. Er f\u00fchrte die Seidenraupenzucht ein und gr\u00fcndete die Rosch\u00fctzer Porzellanfabrik.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nVon ihm ging das Rittergut auf seinen Sohn Ed. L. Chr. von Brandenstein \u00fcber. Seine Frau, die 1893 im Rittergutsschlo\u00df starb, war dessen letzte adliche Bewohnerin. Die noch bewohnbaren R\u00e4ume wurden vermietet. Das Rittergut wurde seit vielen Jahren von P\u00e4chtern bewirtschaftet.<br \/>\nZum alten Rittergut geh\u00f6rte bis 1900 ein Geb\u00e4udeteil mit einem Gerichtssaal, einer Folterkammer, die einige verkommene Holz-, wahrscheinlich Folterger\u00e4te, enthielt und mehrere Gef\u00e4ngniszellen. Das beweist, da\u00df die Rosch\u00fctzer Rittergutsherren die Patrimonialgerichtsbarkeit aus\u00fcbten.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nNach dem Tode der letzten Schlo\u00dfherrin stand 1894 das Rittergut wieder einmal zum Verkauf. Diesmal erwarben es die Besitzer der Porzellanfabrik Unger und Schilde. Der gute Absatz ihrer Produkte dr\u00e4ngte zur Erweiterung ihres Betriebes. Dazu ben\u00f6tigten sie aber die an die Fabrik angrenzenden Geb\u00e4ude und Grundst\u00fccke des Rittergutes. Alles \u00fcbrige verkauften sie 1895 wieder an den Kommerzienrat Ernst Meyer in Gera.<br \/>\nMit diesem Besitzwechsel endet die Geschichte des alten Rittergutes. Der neue Besitzer baute es an anderer Stelle wieder auf. Die alten Geb\u00e4ude lie\u00df er niederrei\u00dfen. Nur der Grundstock der Kemenate blieb stehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eDie Geschichte des Dorfes Rosch\u00fctz unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Rosch\u00fctzer Arbeiterbewegung\u201d von Paul Schaller (Rosch\u00fctzer B\u00fcrgermeister), Mai 1956<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.studiogera.de\/001_BILD\/ARTIKEL_009.jpg\" alt=\"Das Herrenhaus im Park\" \/><\/p>\n<blockquote><p>Das Herrenhaus im Park, auch als Rosch\u00fctzer Schlo\u00df bezeichnet, ist um 1895 erbaut worden.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nNach der Aufgabe als Rittergut diente das Schlo\u00df sehr unterschiedlichen Zwecken. W\u00e4hrend der Zeit des Dritten Reiches war es ein Reichs-Arbeitsdienst-Lager, nach dem Krieg waren hier Umsiedler untergebracht, in der DDR-Zeit war es zun\u00e4chst Schule f\u00fcr die Ausbildung von Volksrichtern, sp\u00e4ter war es Pionierleiterschule.<br \/>\nDas ehemalige Herrenhaus steht heute leer und verf\u00e4llt. In den Nebengeb\u00e4uden sind einige Wohnungen und Stallungen untergebracht.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eBildersammlung \u00fcber den Ortsteil Rosch\u00fctz und Erg\u00e4nzungen zur Geschichte des Ortes\u201d, bearbeitet von G\u00fcnther Gerhardt, 2009<\/p>\n<blockquote><p>Das alte Rittergut befand sich bis Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Gel\u00e4nde, das sp\u00e4ter v\u00f6llig von der Rosch\u00fctzer Porzellanfabrik eingenommen wurde. Als man Mitte des 18. Jahrhunderts auf dem n\u00f6rdlichen H\u00f6henzug, etwa 300 Meter vom heutigen &#8222;Rittergut&#8220; entfernt, ein Kaolinlager entdeckte, begannen die Besitzer der Lagerst\u00e4tte, diese, anfangs f\u00fcr das Steingutwerk in Gera-Untermhaus und sp\u00e4ter selbst durch den Bau einer eigenen Porzellanfabrik, auszubeuten. Als Begr\u00fcnder der Rosch\u00fctzer Porzellanfabrik 1811 werden die Rittergutsbesitzer von Brandenstein genannt. Sie errichteten die ersten Geb\u00e4ude hierf\u00fcr unmittelbar auf dem Rittergutsgel\u00e4nde.<br \/>\nDie Einnahmen aus der Porzellanherstellung \u00fcberstiegen in den folgenden Jahrzehnten jene aus der Landwirtschaft, so da\u00df das Rittergut als Produzent landwirtschaftlicher Erzeugnisse f\u00fcr dessen Besitzer immer mehr an Bedeutung verlor. Als sich dann 1895 der Geraer Weberreibesitzer Ernst Meyer in der N\u00e4he einen Sommersitz schaffen wollte, kam ihm das Verkaufsangebot des Rittergutes in Rosch\u00fctz gelegen. Er erwarb das Gut mit den noch verbliebenen alten Geb\u00e4uden einschlie\u00dflich der Kemenate neben der Porzellanfabrik und die dazugeh\u00f6rige Sch\u00e4ferei, die sich auf dem Berg, nahe dem \u201eMassebr\u00fcchen\u201d befand.<br \/>\nMeyer lie\u00df die Sch\u00e4ferei abrei\u00dfen und an gleicher Stelle moderne Wirtschaftsgeb\u00e4ude und ein komfortables Herrenhaus erbauen. Auf diese &#8222;Neusch\u00f6pfung&#8220; wurde der alte Begriff eines &#8222;Rittergutes&#8220; \u00fcbertragen, welcher auf dem alten Hof ja noch lag und von Meyer mit erkauft wurde. Das alte Rittergutsareal neben der Porzellanfabrik wurde an andere Interessenten ver\u00e4u\u00dfert und h\u00f6rte damit auf zu existieren. Durch Zuk\u00e4ufe und Gel\u00e4ndeausgleiche entstand um das neue &#8222;Rittergut&#8220; ein ca. 100 Hektar gro\u00dfer Komplex, bestehend aus Feld- und Waldfluren.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nNach Meyers Tod erwarb 1915 der Gro\u00dfindustrielle Oskar Arnold aus Neustadt bei Sonneberg das Rittergut. Reiche Kriegsgewinne bei der Produktion von Gescho\u00dfk\u00f6rpern und anderem Kriegsmaterial gestatteten es ihm, mit einem Aufwand von mehreren hunderttausend Mark und durch die Ausnutzung von billigen Arbeitskr\u00e4ften der zahlreichen Kriegsgefangenen einen \u201eLuxuspark\u201d anzulegen. Hierf\u00fcr wurde vorwiegend die westliche Hanglage zum Brahmetal unmittelbar neben dem Rittergut in einen Park verwandelt. Er lie\u00df von Bildhauern Plastiken anfertigen und auf verschiedenen Steinpostamenten im Park aufstellen. Gleichzeitig entstand ein Teehaus im antiken Stil, das zur gro\u00dfen Parkwiese durch eine gro\u00dfe Mauer begrenzt wird, in die eine Steinplastik reliefartig eingearbeitet ist.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nNach dem 1. Weltkrieg schmolz der Reichtum Arnolds betr\u00e4chtlich. So kam es 1920 zum Verkauf des Rittergutes nebst Parkanlage.<br \/>\nDie weitere Entwicklung und Bewirtschaftung des Anwesens durch die Nachfolgebesitzer Herbert Bon aus M\u00fchlhausen, Gustav Casparie aus Gera und der anschlie\u00dfenden Treuhandverwaltung war gepr\u00e4gt von finanziellen N\u00f6ten, so da\u00df am Ende des 2. Weltkrieges viele Bereiche des Anwesend bereits dem Verfall anheimgefallen waren. Dabei soll vor allem der Ausbau des unbenutzten ehemaligen Jagdhauses durch Casparie, der nach seiner Frau benannten \u201eAgnesruh\u201d, erw\u00e4hnt werden.<br \/>\nDurch Erweiterungsbauten schuf Casparie hier eine moderne Ausflugsgastst\u00e4tte, die aber nach anf\u00e4nglich regem Besucherstrom bankrott ging. Nach 1945 zogen in das Rittergut Umsiedler aus Schlesien und dem Sudetenland ein, welche die durch die Bodenreform aufgeteilten Feld- und Waldfluren bewirtschafteten. Den Park aber kaufte die Gemeinde Rosch\u00fctz, um in ihm durch die Umgestaltung des Parkteiches und unter Ausnutzung der gro\u00dfen Wiese und des Teehauses ein Sommerbad einzurichten. Am 20. Juni 1948 war es schlie\u00dflich soweit<br \/>\n&#8230;<br \/>\nHeute wird das gesamte ehemalige Rittergutsgel\u00e4nde treuh\u00e4nderisch verwaltet. F\u00fcr die Wiederbelebung sowohl des Herrenhauses als auch der Freibad- und Parkanlagen werden gegenw\u00e4rtig Investoren gesucht.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eWohin in Gera\u201d, Verlag Dr. Frank GmbH, Dezember 1997<\/p>\n<blockquote><p>Moritz Carl von Eckhard, der 1788 Teile des Rittergutes Rosch\u00fctz erwarb, kaufte den kaolinhaltigen Sandberg, die Pezoldsbirken, von der Wittwe Greiner 1804, als die Versteigerung der Untermh\u00e4user Porzellanmanufaktur im gleichen Jahr bevorstand. Die Rohstoffe, die dort f\u00fcr die Herstellung von Porzellanen sowie in der Untermh\u00e4user und Eisenberger Fabrik verarbeitet wurden, hatte Friedrich von Hardenberg (Novalis) im Jahr 1800 in einem Brief an den dammaligen Professor der Mineralogie und Geologie an der Freiberger Bergakademie, Abraham Gottlob Werner, beschrieben:<\/p>\n<p>\u201eHinter Rosch\u00fctz nach Hayn zu kamen wir in die merkw\u00fcrdigen Geraischen Porzellanerdenbr\u00fcche. Die Porzellanerde kommt hier als Bindemittel eines wei\u00dfen, quarzigen Sandsteins vor, der \u00e4u\u00dferst grob und por\u00f6s ist, wahrscheinlich \u00fcber dem bunten Sandsteine in aufgeschw\u00e4mmten Gebirge. Sie wird nachher durch eine Art von Aufbereitung aus dem Sandstein gewonnen.\u201d<\/p>\n<p>1807 ging das Rittergut in den Besitz von Johann Christoph Ferdinand von Brandenstein \u00fcber, dem Schwiegersohn von Eckhard. Am 21. Juli 1811 wurde die Konzession zum Betreiben einer Porzellan- und Steingutfabrik durch Herzog August von Sachsen-Gotha erteilt \u2013 trotz des Einspruches der bisherigen Nutzer des kaolinhaltigen Vorkommens, den Fabriken in Gera, Eisenberg und Ronneburg.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201ePorzellanland Th\u00fcringen\u201d, Museumsverband Th\u00fcringen e. V., 2010<\/p>\n<blockquote><p>Als langj\u00e4hrige Besitzer des Rosch\u00fctzer Rittergutes (bis Mitte des 19. Jahrhunderts am Standort der Porzellanfabrik) ist das Geschlecht der Edlen von Schauroth von 1305 bis zum Verkauf des Gutes 1651 nachweisbar.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eNeues Gera\u201d, Verlag Dr. Frank GmbH, 7. M\u00e4rz 1998, Ausgabe Nr. 5<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Von 1811 bis 1991 wurde in Rosch\u00fctz Porzellan hergestellt. Die Fabrik befand sich auf dem Gel\u00e4nde des alten Rittergutes und war anfangs noch recht klein. 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