{"id":26193,"date":"2023-07-28T21:12:36","date_gmt":"2023-07-28T19:12:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.studiogera.de\/001\/?p=26193"},"modified":"2023-07-28T22:35:57","modified_gmt":"2023-07-28T20:35:57","slug":"oeffentliche-schulden-auf-rekordhoehe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.studiogera.de\/001\/2023\/07\/28\/oeffentliche-schulden-auf-rekordhoehe\/","title":{"rendered":"\u00d6FFENTLICHE SCHULDEN AUF REKORDH\u00d6HE"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Das Statistische Bundesamt vermeldet den h\u00f6chsten am Ende eines Jahres gemessenen nationalen Schuldenstand.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00d6ffentliche Gesamthaushalt \u2014 er umfasst neben den Kernhaushalten des Bundes, der L\u00e4nder, der Gemeinden und der Sozialversicherung auch deren Extrahaushalte \u2014 war beim nicht-\u00f6ffentlichen Bereich zum Jahresende 2022 mit 2&#8217;368 Milliarden Euro verschuldet. Gegen\u00fcber dem Jahresende 2021 stieg die \u00f6ffentliche Verschuldung um 2 % oder 47,1 Milliarden Euro, und damit auf einen neuen Rekordwert. Der Zuwachs kam durch Schuldenanstiege beim Bund und bei den Gemeinden zustande, w\u00e4hrend die L\u00e4nder und die Sozialversicherung ihre Schulden abbauen konnten. Der Bund war Ende 2022 mit 1&#8217;620,4 Milliarden Euro verschuldet. Der Schuldenstand stieg damit gegen\u00fcber dem Jahresende 2021 um 71,9 Milliarden Euro beziehungsweise 4,6 %. Die Schulden der L\u00e4nder sind im Vorjahresvergleich um 31,7 Milliarden Euro beziehungsweise 5,0 % auf 606,9 Milliarden Euro gesunken. Die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverb\u00e4nde wuchs im Vorjahresvergleich um 6,9 Milliarden Euro beziehungsweise 5,1 % auf 140,8 Milliarden Euro.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/07\/PD23_296_713.html\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/07\/PD23_296_713.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Fl\u00e4chenl\u00e4ndern hatte das Saarland erneut die h\u00f6chste Verschuldung je Einwohner, gefolgt von Schleswig-Holstein. Am niedrigsten war die Pro-Kopf-Verschuldung im L\u00e4ndervergleich wie bereits in den Vorjahren in Sachsen und Bayern. Beide L\u00e4nder konnten ihre Verschuldung im Jahr 2022 erheblich abbauen, wobei der prozentuale R\u00fcckgang in Sachsen mit minus 12,3 % deutlich h\u00f6her ausfiel als in Bayern mit minus 4,5 %.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverb\u00e4nde wuchs im Vorjahresvergleich um 6,9 Milliarden Euro beziehungsweise 5,1 % auf 140,8 Milliarden Euro. Die Kommunen in Rheinland-Pfalz wiesen auch im Jahr 2022 die h\u00f6chste Pro-Kopf-Verschuldung mit 3016 Euro aus. Danach folgten Nordrhein-Westfalen mit einer Verschuldung je Einwohner von 2863 Euro, und das Saarland, dessen Pro-Kopf-Verschuldung auf 2805 Euro sank. Die geringste kommunale Pro-Kopf-Verschuldung verzeichneten 2022 die Kommunen in Brandenburg mit 578 Euro, gefolgt von den Kommunen in Sachsen mit 658 Euro, und in Th\u00fcringen mit 880 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>QUELLE: STATISTISCHES BUNDESAMT<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Das Statistische Bundesamt vermeldet den h\u00f6chsten am Ende eines Jahres gemessenen nationalen Schuldenstand. 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